Montag, 29. September 2014

Amelies neue Haarroutine, Teil 1



Stress, Hektik, Kisten packen, Möbelhäusermarathon, neuer Job, neue Stadt...ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Am besten damit, dass ich nun endlich mal etwas Zeit gewonnen habe, um mich dem verwaisten Blog zu widmen. Es tut mir wirklich leid, dass ihr hier in den letzten Monaten so unterversorgt wart, aber ich habe einfach aufgrund meines Umzugs und meines neuen Jobs überhaupt keine Zeit mehr zum Durchatmen gefunden. Wenigstens auf meinem Instagram Account (lesbellesaffaires) habe ich es geschafft, euch noch ein wenig an meinem Leben und meinen Beautyerrungenschaften teilzuhaben, aber der Blog wurde leider sträflichst vernachlässigt. Dabei habe ich so viele tolle neue Sachen für mich entdeckt!

In den vergangenen drei Monaten habe ich natürlich trotzdem nicht aufgehört, neue Produkte zu kaufen und zu testen und so ist doch einiges liegen geblieben,wovon ich euch noch unbedingt erzählen möchte! Den Anfang werden nach und nach die oben abgebildeten Produkte für die Haare machen, denn meine Routine hat sich aufgrund dieser Entdeckungen fast vollständig verändert.


Wesentliche Grundlage meiner neuen Routine sind das Bain Fluidealiste Shampoo und die Fondant Fluidealiste Kur von Kérastase aus der neuen Discipline Serie. Ergänzt wir die Reihe von einer Haarmaske und einer Sprühkur, die ich bisher aber noch nicht besitze. Die Discipline Serie wurde besonders für unkontrollierbares, schwer zu disziplinierendes Haar mit Frizz konzipiert und spätestens bei dem Wort Frizz werde ich immer hellhörig, denn damit kämpfe ich bei dem kleinsten Regentropfen.Wahrscheinlich reicht es bei meinen Haaren sogar schon aus, dass jemand im Vorbeigehen "Regen" sagt und meine Haare beschließen sich wild in alle Richtungen zu kräuseln. Schwieriges Thema...

Mittlerweile teste ich Shampoo und Kur seit ca. 6 Wochen und ich bin wirklich sehr angetan! Das Shampoo ist angenehm leicht, schäumt sehr üppig, lässt sich kinderleicht ausspülen und hinterlässt anschließend seidig weiche und gepflegte Haare, die überraschend luftig und seidig wirken. Die Kur unterstützt diesen Effekt noch und sorgt zusätzlich dafür, dass sich meine feinen Haaren, die sehr schnell verknoten, spielend leicht durchkämmen lassen. Beide Produkte riechen sehr angenehm feminin und der Duft bleibt einem tatsächlich den ganzen Tag erhalten. Hinter dem wirklich überzeugenden Ergebnis steckt ein besonderer Forschungsansatz, der letztlich die Haarpflege durch einen neuartigen, leistungsstarken Morpho-Keratine-Komplex perfektionieren soll und mit aktiven Inhaltsstoffe wie Ceramiden zur Stärkung der Haarfaser, Seidenproteinen für die harmonische Bewegung des Haares und speziellen wasserabweisenden Polymeren für ein langanhaltendes Ergebnis sorgt. Und das scheint bei meinen Haaren wirklich gut zu funktionieren!

Dass meine Haare nach einer besonderen Pflege seidig und glatt aussehen, habe ich auch schon mit anderen Produkten erreicht. Was ich aber hier so besonders finde, ist zum einen, dass der Effekt den ganzen Tag lang bei meinen feinen, frizzanfälligen Haaren selbst im Hamburger Schietwetter hält und zum anderen, dass die Haare sich nicht überpflegt oder schwer anfühlen, sondern dass ein frisches und leichtes Haargefühl erhalten bleibt - für mich eine ganz neue Erfahrung!


Falls euch die Inhaltsstoffe interessieren, habe ich sie für euch noch abschließend fotografiert. Ihr seht links die Kur, die übrigens 200 ml enthält und ca. 21€ kostet und rechts das Shampoo, das etwa 16,50€ kostet und ebenfalls 200 ml enthält.

Ich hoffe, dass ihr in nächster Zeit wieder öfter von mir lesen werdet. In den nächsten beiden Posts wird es jedenfalls um die beiden anderen Haarprodukte gehen, die ähnliche Begeisterung wie die Kérastase Serie bei mir auslösen konnten.

Liebe Grüße,

Sonntag, 29. Juni 2014

Review: Nars Tinted Moisturizer

Manchmal entdecke ich mittlerweile monatelang kein neues Produkt mehr, was mich wirklich völlig umhaut, weil ich wohl schon so viel getestet habe, dass ich ein wenig übersättigt bin. Was die perfekte Foundation angeht, bin ich aber immer noch auf der Suche, da sich hier meine Ansprüche ein wenig geändert haben. Ich suche eine leicht deckende Foundation, die Unreinheiten ausgleichen kann ohne maskenhaft zu wirken, die meine ölige Haut nicht noch mehr glänzen lässt und dennoch nicht vollkommen matt aussieht. Scheinbar ein Ding der Unmöglichkeit für die Kosmetikindustrie. Bis jetzt...


Bei einem meiner letzten Einkäufe in Frankreich, die in letzter Zeit ein wenig zu regelmäßig stattgefunden haben, habe ich mir auch den Tinted Moisturizer von Nars gekauft. Der Lichtschutzfaktor und der UV-Schutz PA +++ (ich trage darunter natürlich trotzdem noch meinen regulären Sonnenschutz!) haben mich neben der Beschreibung "pure radiant" sofort neugierig gemacht. Da die Farbe Terre-Neuve auch noch perfekt zu meinem Hautton passte, obwohl sie als "lightest with neutral pink undertone" beschrieben wird, konnte ich dem Kauf nicht widerstehen. Für 50 ml bezahlt man übrigens ca. 38€.


Dank des schmalen Verschlusses lässt sich das Produkt kinderleicht entnehmen und sehr genau dosieren. Der Tinted Moisturizer hat einen leichten, angenehmen Geruch, der mich an Zitronenquark erinnert. Das kann jetzt absolute Einbildung sein, aber die Assoziationen in meinem Kopf sind dadurch beim Auftragen nicht die Schlechtesten. 

Eine etwa haselnussgroße Menge genügt für das gesamte Gesicht und meinen Hals. Das beste Ergebnis erziele ich dabei mit dem Real Techniques Expert Face Brush, da er den Tinted Moisturizer besonders natürlich und streifenfrei in die Haut einarbeitet. Mit den Fingern aufgetragen wurde das Ergebnis bei mir zum Teil etwas streifig. Das Finish gefällt mir anschließend jedes Mal aufs Neue wieder richtig gut! Kleine Unebenheiten und Rötungen werden abgedeckt, ohne dass der Teint insgesamt zu sehr zugekleistert wirkt. Für einen Tinted Moisturizer deckt die Version von Nars recht gut, gerade auch im Vergleich zum Tinted Moisturizer von Laura Mercier, der mich gar nicht überzeugen konnte. Selbst kleine trockene Stellen werden kaschiert statt betont und die Haut strahlt prall und frisch ohne speckig auszusehen. Das Einzige was ich an diesem Produkt auszusetzen habe, ist die Haltbarkeit. Für meine Bedürfnisse könnte sie noch deutlich besser sein, denn bereits nach der Hälfte des Tages verschwindet das Produkt von Nars wie von Geisterhand von meinem Gesicht, was aber sicherlich auch mit einem tendenziell eher öligen Hauttyp zusammenhängt. Wenn ich weiß, dass ich mich den ganzen Tag auf meine Foundation verlassen muss, nehme ich lieber ein anderes Produkt. Wenn es aber darum geht nach wenig Schlaf zu einem wichtigen Termin besonders vorzeigbar auszusehen, greife ich immer wieder gerne zu dem Tinted Moisturizer von Nars!


Auf den Bildern seht ihr links jeweils den Tinted Moisturizer von Nars in der Farbe Terre-Neuve, rechts die 123 Perfect CC Cream von Bourjois in der hellsten Nuance 31 Ivoire. Auf dem oberen Bild ist die Foundation frisch aufgetragen, auf dem unteren Bild seht ihr die Swatches nach etwa einer halben Stunde. Wie ihr erkennen könnt, dunkelt die Foundation auf der Haut nicht nach, was bei meiner hellen Haut ein großer Pluspunkt ist!

Insgesamt ein wirklich tolles Produkt, das mit ein wenig mehr Haltbarkeit auf der Haut rundum perfekt für mich wäre.

Viele Grüße,

Donnerstag, 19. Juni 2014

Review: Biolage Colorlast Serie von Matrix

Heute möchte ich euch eine Serie für die Haare vorstellen, die ich mittlerweile so ausgiebig getestet habe, dass sogar schon zwei Produkte leer sind. Dabei handelt es sich um die Biolage Colorlast Serie von Matrix, die für gefärbtes Haar gedacht und mir kosten- und bedingungslos zugeschickt worden ist. Neben Colorlast bietet Biolage noch acht weitere Reihen an, so dass für jeden Haartyp und jedes Problemchen die richtige Lösung dabei sein sollte. Auf die Marke Matrix bin ich vor einigen Jahren rein zufällig dank einer Glossybox gestoßen. Dort fand ich damals die Repair Strength Mask, deren Pflegewirkung sehr beeindruckend war. Entsprechend neugierig stürzte ich mich also auf die Serie von Matrik, die auf meinen Haarzustand perfekt ausgerichtet ist.


Die Serie verspricht dem Verblassen der Haarfarbe entgegen zu wirken, indem die Produkte intensiv Feuchtigkeit spenden, das Haar schützen und die Haaroberfläche glätten. Ich habe den Conditioner, das Shampoo und die Shine Shake Sprühkur getestet. Eine Maske gehört auch noch zu der Serie, die ich mir nach dem Test noch unbedingt kaufen möchte. Obwohl die Serie keine Wunder verspricht, bin ich dennoch durch und durch begeistert!


Die gesamte Serie riecht sehr feminin und leicht blumig. Der Geruch hält auch ein wenig in den Haaren, allerdings ist er nicht so intensiv, dass er als störend empfunden werden könnte oder empfindlichen Näschen Kopfschmerzen bereitet. Das Colorblast Shampoo hat mich spontan am meisten begeistert. Ein klitzekleiner Kleks reicht aus, um einen  Schaumberg auf meinem Kopf zu produzieren, der Marge Simpsons Frisur sehr nahe kommt. Es lässt sich sehr leicht auswaschen, hat eine pflegende Wirkung und die Haare sind nach dem Waschen dennoch sehr fluffig. Bei den meisten Shampoos, bei denen ich in der Vergangenheit eine pflegende Wirkung feststellen konnte, fühlten sich die Haare nämlich häufig auch ein wenig schwer an oder sahen strähnig aus. Das Shampoo enthält 250 ml und kostet ca. 12€.

Der Conditioner hat eine cremige Konsistenz, die gut in den feuchten Haaren hält. Nach nur kurzer Einwirkzeit merkte ich nach jeder Anwendung, wie sich meine Haare deutlich geschmeidiger und gepflegter anfühlten. Dabei reichte schon eine etwa walnussgroße Menge aus, um meine mittlerweile doch sehr lang gewordenen Haare ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen zu können. Der Conditioner enthält 200 ml und kostet ca. 14€.

Nach dem Langzeittets hat sich allerdings der Shine Shake zu meinem Lieblingsprodukt entwickelt. Vor der Anwendung werden die zwei Phasen durch Schütteln der Flasche miteinander verbunden und dann vollbringt das simple kleine Spray seine wunderbaren Dienste. Es optimiert den ph-Wert, filtert UV-Strahlung, schließt die Schuppenschicht der Haare und spendet Feuchtigkeit. Dadurch lassen sich meine Haare deutlich besser durchkämmen, sie sehen nach der Anwendung glänzender aus und fühlen sich dennoch überhaupt nicht beschwert an. 125 ml kosten ca. 15€.
Optimiert den ph-Wert, spendet Feuchtigkeit, filtert UV-Strahlung und schließt die Schuppenschicht. Dadurch schützt es die Farbtiefe und versiegelt den Farbton. Das Ergebnis: Brillante Coloration. - See more at: http://www.matrixhaircare.de/unsere-produkte/haarpflege/biolage/colorlast/colorlast-shine-shake-#sthash.FeqwP0mI.dpuf
Optimiert den ph-Wert, spendet Feuchtigkeit, filtert UV-Strahlung und schließt die Schuppenschicht. Dadurch schützt es die Farbtiefe und versiegelt den Farbton. Das Ergebnis: Brillante Coloration. - See more at: http://www.matrixhaircare.de/unsere-produkte/haarpflege/biolage/colorlast/colorlast-shine-shake-#sthash.FeqwP0mI.dpuf
Optimiert den ph-Wert, spendet Feuchtigkeit, filtert UV-Strahlung und schließt die Schuppenschicht. Dadurch schützt es die Farbtiefe und versiegelt den Farbton. Das Ergebnis: Brillante Coloration. - See more at: http://www.matrixhaircare.de/unsere-produkte/haarpflege/biolage/colorlast/colorlast-shine-shake-#sthash.FeqwP0mI.dpuf
Optimiert den ph-Wert, spendet Feuchtigkeit, filtert UV-Strahlung und schließt die Schuppenschicht. Dadurch schützt es die Farbtiefe und versiegelt den Farbton. Das Ergebnis: Brillante Coloration. - See more at: http://www.matrixhaircare.de/unsere-produkte/haarpflege/biolage/colorlast/colorlast-shine-shake-#sthash.FeqwP0mI.dpuf


Ob die Serie tatsächlich die Farbintensität der Haar erhalten kann, kann ich leider nicht wirklich beurteilen, da meine Haarfarbe zum Beginn der Anwendung schon deutlich verblasst war. Zusammenfassend kann aber ich sagen, dass mir die Serie wirklich sehr gut gefällt und mich neugierig gemacht hat, weitere Produkte von Matrix zu testen. Die Produkte sind übrigens in vielen Frisörsalons (in Hamburg in über 20 Läden) oder online im allseits beliebten Hagelshop erhältlich.

Zum Abschluss findet ihr hier noch die Inhaltsstoffe, da in den Kommentaren danach gefragt wurde.


Liebe Grüße,

Sonntag, 8. Juni 2014

Frankreich, Frankreich - Ein Haul #2

Wer mir bei Instagram folgt (lesbellesaffaires), der hat es sicherlich schon mitbekommen. Ich habe an diesem Wochenende einen spontanen Roadtrip nach Frankreich unternommen, um meinen Shoppinggelüsten nachzukommen. Dabei war ich übrigens erneut positiv von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Sephora-Mitarbeiter angetan! Eigentlich war ich auch noch auf der Suche nach einer neuen Foundation für mich, allerdings haben mich die zwei Kandidaten, für die mich interessiert habe, auf ganzer Linie enttäuscht, so dass ich sie nicht gekauft habe. Ich habe zum einen die Nars Sheer Glow Foundation getestet, die zwar farblich perfekt passte, aber ansonsten vollkommen unnatürlich und deutlich sichtbar auf meiner Haut saß. Zum anderen probierte ich die HD Foundation aus, mit der ich leider noch zugekleisterter aussah, obwohl beim Auftrag nur ein einziger Tropfen verwendet wurde. Die Suche nach der perfekten Foundation geht also weiter...


Kommen wir aber zurück zu meinem Haul. Bei meinen Einkäufen handelt es sich sowohl um Nachkäufe als auch um neue Schätzchen, auf die sich schon seit einiger Zeit neugierig bin. Ich bin auch sehr lange um eine wunderschöne Palette von Marc Jacobs herumgeschlichen, die ich an einer anderen Kundin in Aktion sehen drufte, konnte sie mir aber dann doch noch erfolgreich ausreden. Vorerst...


Gekauft habe ich erneut die Benefit They're real Mascara, die ich bereits vor einiger Zeit zum ersten Mal getestet habe.Selten hat eine Mascara bei mir solch definierte und gleichzeitig voluminöse Wimpern zaubern können! Auch wenn die Entfernung ein wenig aufwändiger ist als bei herkömmlichen Mascaras, sie musste auf jeden Fall wieder mit. Ein weiterer Nachkauf war der Nars Laguna Bronzer, ohne den mein Make up im Sommer einfach nicht vollständig ist. Mein erstes Exemplar besteht nur noch aus wenigen losen Krümeln, so dass ein Nachkauf wirklich dringend notwendig war. 
Den Waterproof Eyebrow Corrector Aqua Brow von MUFE besitze ich bereits in einer helleren Nuance. Bei diesem aktuellen Einkauf habe ich den Farbton 25 Ash gekauft, um sie mit meiner helleren Nuance für ein perfektes Farbergebnis mischen zu können.
Vollkommen neu sind die beiden Concealer für mich, die ihr auf dem oberen Bild erkennen könnt. Von dem Creamy Radiant Concealer von Nars hört man ja nur positive Lobeshymnen, so dass auch meine Neugierde geweckt wurde. Den Full Cover Concealer wollte ich vor allem aufgrund seiner wasserfesten Eigenschaften ausprobieren und die aktuellen Temperaturen bieten ja perfekte Voraussetzungen für einen Härtetest.

So, das war mein kleiner Sephora-Haul. Was habt ihr in letzter Zeit gekauft?
Liebe Grüße,

Samstag, 17. Mai 2014

Aufgebraucht = Nachgekauft?

Nach einer längeren Pause melde ich mich mit einem "Aufgebraucht = Nachgekauft?"- Post zurück. Da bald ein Umzug in die schönste Stadt Deutschlands ansteht und ich dabei möglichst wenig Beautybalast mitnehmen möchte, freut es mich umso mehr, wenn der oben abgebildete Produktberg stetig wächst. Bei den dekorativen Produkten hat sich nicht wirklich viel getan, aber seht selbst...

Beginnen möchte ich mit der Kategorie Haarpflege.

1. Balea Braun Shampoo: Ein absoluter Klassiker in meinem Bad, in den ich in regelmäßigen Abständen nachkaufe, wie die meisten Produkte aus der Haarserie von Balea.

2. Balea Oil Repai Spülung: Ich liebe den Duft dieses Produkts wirklich abgöttisch und die Pflegewirkung ist auch nicht zu verachten. In letzter Zeit hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Spülung bei täglicher Anwendung zu viel für meine feine Haaren ist und sie ein wenig schlapp und strähnig macht. Ein Nachkauf ist erstmal ausgeschlossen.

3. Garnier Mango und Tiareblüte Spülung: Leider ist diese Spülung in Deutschland nicht erhältlich. Mir haben allerdings Duft und Pflegewirkung so gut gefallen, dass ich sie beim nächsten Ausflug nach Frankreich nachkaufen werde. Der Duft erinnert einfach an Sommerurlaub und das kann ich bei dem verregneten Frühling momentan gut gebrauchen!

4. L'oreal Préférence High Shine Conditioner: Dieses Produkt gehört zu der entsprechenden Haarfarbe von L'oreal und ich finde es wirklich bedauerlich, dass man es nicht einzeln kaufen kann. Ich hatte nach der Anwendung jedes Mal unglaublich seidige und glänzende Haare, dass ich die kleine Tube eigentlich nicht mehr hergeben wollte.

5. Kérastase Touche Perfection Iris Royal Replenishing Balm*: Dieses Produkt habe ich euch *hier* bereits ausführlich vorgestellt und meine sehr positive Meinung hat sich auch nach dem Langzeittest nicht verändert. Ein tolles Produkt für trockene Spitzen, dass ich nachkaufen würde.



6. Cottage Le Lait de Réglisse Douche Lait Apaisante: Auch ein Produkt, das in Deutschland leider nicht erhältlich ist. In den kalten Monaten habe ich den Duft allerdings geliebt! Er riecht köstlich süßlich und ein wenig weihnachtlich. Wer auf foodige Düfte steht und demnächst in Frankreich ist, sollte unbedingt mal an diesem Duschgel schnuppern. Und an allen anderen der Marke am besten auch, da gibt es nämlich noch so einige tolle Sorten zu entdecken!

7. L'occitane Duschöl: Noch ein Produkt, das mich vorallem in den kalten Monaten begleitet hat. Es pflegt die Haut beim Duschen und hinterlässt anschließend ein wunderbar zartes Hautgefühl. Ein Nachkauf kommt allerdings nicht in Frage, da ich Duschöle auf Dauer doch ein wenig zu praktisch finde.

8. Treaclemoon Her Mango Thoughts Duschgel: Zu meiner Verteidigung sage ich es gleich vorweg: Ich habe dieses Duschgel nur gekauft, weil ich die kleine Größe zum Reisen sehr praktisch finde. Den Geruch hätte ich vorher vielleicht auch mal testen sollen, da er mir überhaupt nicht gefallen hat und eher mich eher an Kloreiniger als an fruchtige Mangos erinnert hat. Kein Nachkauf!


Wer mir bei Instagram folgt, hat sicherlich schon gesehen, dass sich meine Hautpflegeroutine deutlich verändert hat in den letzten Monaten. Hunderprozentig zufrieden bin ich noch nicht, aber sobald sie endgültig feststeht, mach ich dazu gerne einen Update-Post. Aber kommen wir zu den leeren Produkten, die teilweise auch schon zu der neuen Routine gehören.

9. La Roche Posay Toleraine Reinigungsfluid: Ein unglaublich sanfter und dennoch gründlicher Reiniger, der meine Haut weder reizt noch austrocknet. Ich bin von ihm absolut überzeugt und habe mir in Frankreich zu einem sehr günstigen Preis gleich die 400 ml Version nachgekauft.

10. Balea Augen Make-up Entferner waterproof: Für mich kein besonders tolles Produkt, aber für den günstigen Preis macht es seinen Job ganz in Ordnung. Da meine einzige wasserfeste Mascara mittlerweile auch aufgebraucht ist, werde ich den Make-up Entferner vorerst nicht nachkaufen.

11. SkinCeuticals Ultra Facial Defense SPF 50: Mein absoluter Liebling in Sachen Sonnenschutz, den ich sofort wieder nachgekauft habe. Er ist zwar nicht gerade günstig, aber der Schutz vor Sonnenstrahlen ist mir wichtiger, als an dieser Stelle Geld zu sparen. Das Produkt zieht schnell ein, ist gut verträglich und hinterlässt weder ein fettiges Hautgefühl noch einen weißlichen Film.

12. Body Retexturing Treatment von SkinCeuticals: Dieses Produkt soll die hauteigenen Erneuerungsprozess durch Stimulierung der Abschuppung bei glechzeitiger Hydratisierung stimulieren. Bei einer kleinen Probe kann ich natürlich nicht über einen Langzeiteffekt berichten, aber angewendet auf Ellenbogen und Knien hinterließ die Creme tatsächlich eine sehr weiche und glatte Haut. Nachkaufen würde ich es aufgrund des hohen Preises aber nicht.

13. La Roche Posay Toleraine Ultra: Eine Creme, die für überempfindliche und allergische Haut ausgelegt ist und mir als kleine Probe sehr gut gefallen hat. Für meine Mischhaut wäre sie mir auf Dauer allerdings zu reichhaltig, daher kein Nachkaufkandidat.

14. SkinCeuticals Hydrating B5: Dabei handelt es sich um ein  Feuchtigkeitsfluid mit Hyaluronsäure und Vitamin B5, das die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgt. Ich war von der kleinen Probe sehr angetan, da das Fluid sofort einzieht und meinen damaligen desaströsen Hautzustand deutlich verbessert hat. Ein Nachkauf ist nicht ausgeschlossen.


15. Ebelin Professional Nagellack- Entferner: Das Ganze fand ich leider alles anderes als professionell! Ich dachte, dass die Verpackung praktisch sei, aber der Alltagstest hat mich eines Besseren belehrt. Bei jedem Pumpstoß schoss Nagellackentferner an meinem Wattepad vorbei und verteilte sich irgendwo im näheren Umfeld, was gerade bei Nagellackentferner und empfindlichen Böden nicht so witzig ist. Kein Nachkauf!

16. Nivea Extra Strong Haarspray: Ich musste beim Ausmisten feststellen, dass fast in jeder meiner Handtaschen ein kleines Haarspray wohnt. Gerade vor dem Umzug versuche ich diese kleinen Größen nun radikal aufzubrauchen, auch wenn ich das Haarspray sehr gerne mag und immer wieder nachkaufe.

17. Maybelline Falsche Wimpern Volum' Express Mascara: Für mich mit Abstand die beste Mascara, die die Drogeriewelt zu bieten hat! Keine andere Mascara liefert bei meinen Wimpern solch ein dramatisches Volumen und hält so phänomenal den ganzen Tag lang den Schwung! Wird immer wieder nachgekauft!

18. Undercover Pot von Laura Mercier: Dieses wirklich praktische Töpfchen, das gleich drei Bestseller von Laura Mercier enthält, habe ich euch *hier* bereits ausführlich vorgestellt. Wirklich begeistert, war ich von den beiden Concealern, das Puder ist für meine tendenziell eher ölige Haut weniger geeignet, auch wenn der Weichzeichner-Effekt wirklich toll ist! Ein Nachkauf kommt daher nicht in Frage.

Das waren die Produkte, die ich in letzter Zeit aufgebraucht habe. Ich hoffe, dass euch der Einblick gefallen hat. Übrigens habe ich seit Kurzem auch einen Instagram-Account und ich würde mich freuen, dem ein oder anderen von euch dort zu begegnen! Ihr findet mich dort unter dem Namen lesbellesaffaires.

Liebe Grüße,

Samstag, 22. März 2014

Neue Pinsel braucht das Land: Rouge Bunny Rouge



Meine Make-up Sammlung ist mittlerweile schon fast auch ein Normalmaß geschrumpft. Lediglich bei einer Produktkategorie könnte man immer noch meinen, dass ich stark ausgeprägte Messi-Züge besitze und das sind Pinsel. Umso mehr habe ich mich gefreut, als vor etwa einem Jahr die beiden Pinsel von Rouge Bunny Rouge den Weg zu mir fanden. Dabei handelt es sich um den Blender 016 und den Highlighter 014 Pinsel, die ich kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen habe und euch heute genauer vorstellen möchte. 

Rouge Bunny Rouge hat mittlerweile 16 Pinsel im Sortiment, die zwischen 10€ und 50€ kosten und alle in edlem und schlichtem Schwarz gehalten sind. Der Blenderpinsel ist für 27€ erhältlich, der Highlighterpinsel für 30€. Beide Pinsel liegen sehr gut in der Hand, allerdings könnte der Stil des Blenderpinsels für meinen Geschmack ruhig etwas schmaler sein, um ihn noch komfortabler halten zu können. Die komplett schwarze Optik finde ich sehr ansprechend und das Design wirkt dadurch sehr zurückhaltend, zeitlos und wertig. Dass die Griffe aus Holz und nicht aus Plastik sind, lässt die Pinsel insgesamt ebenfalls hochwertig wirken. Die Pinselköpfe der beiden vorgestellten Pinsel bestehen aus Synthetikfasern, in der Kollektion gibt es aber auch Pinsel mit Naturhaar. 



Rouge Bunny Rouge sagt Folgendes über den Highlighterpinsel:
"Diesen Pinsel haben wir speziell zum Auftragen von Puder-Rouge und flüssigen Emulsionen entwickelt. Mit unserem Highlighterpinsel 014 können Sie den Illuminierenden Puder und alle flüssigen Texturen, einschließlich unsere Foundations, absolut ebenmäßig großflächig auftragen. Auch eine partielle Applikation von Concealern oder CC Cremes ist damit mühelos möglich. Die dichte, ovale Form des Pinsels im Zusammenspiel mit den synthetischen Härchen in mittlerer Stärke ermöglicht den exzellenten, gleichmäßigen und sanften Farbauftrag."
Für den Auftrag von Rouge finde ich den Pinsel aufgrund seiner schmalen Form absolut nicht geeignet, außer ihr wollt einen schmalen Farbstreifen im Gesicht haben. Den restlichen Beschreibungen kann ich mich aber nur anschließen. Da die Fasern sehr dicht gebunden sind, kann man mit dem Pinsel sehr präzise arbeiten und das Produkt landet genau an der Stelle, an der man es haben möchte. Aus diesem Grund nutze ich den Pinsel zum Auftrag von cremigen Konturprodukten wie dem Cream Pigment Hollow von Illamasaqua oder dem Tom Ford Shade & Illuminate besonders gerne. Der Pinsel ist für pudrige als auch für cremige Texturen aufgrund seiner synthetischen Haare gleichermaßen geeignet. Zum Auftrag von Concealer ist der Pinsel mir persönlich zu groß, aber ich war wirklich überrascht, wie gleichmäßig und zügig damit der Auftrag von Foundations gelingt. Die Pinselhaare fühlen sich dabei übrigens seidig weich an, so dass der Auftrag ein wahrer Genuss ist. Der Pinsel ist auf jeden Fall ein kleines Multi-Talent und aus diesem Grund sicherlich empfehlenswert!


Über den Blenderpinsel findet man von Rouge Bunny Rouge folgende Aussage:
"Der RBR Blenderpinsel 016 ist die perfekte Wahl, um verschiedene Lidschattenfarben ineinander zu schattieren. Dank des abgerundeten Pinselkopfes können Sie unterschiedliche Nuancen ganz einfach, schnell und gleichmäßig ineinander blenden. Die feinen synthetischen Pinselhärchen fühlen sich wunderbar weich an und sorgen für ein angenehmes Auftragen von pudrigen, cremigen und losen Lidschatten. Sie können den Blenderpinsel 016 auch zum abschattieren von Kajalstiften verwenden, um einen natürlicheren Look oder einen rauchigen Effekt zu erzielen. Der lange der Hand angepasste Holzgriff erleichtert Ihnen das kontrollierte Auftragen von Lidschatten."
Der Kopf des Blenderpinsels ist für meinen Geschmack ein wenig zu groß geraten, um Lidschatten tatsächlich an einer bestimmten Stelle des Auges verblenden zu können. Am unteren Augenlid fällt mit das besonders auf, da der Pinselkopf hier nicht nur an den Rand des Augenlides reicht, sondern auch die gesamte Stelle berührt, auf der ich Concealer auftrage, und bis dorthin möchte ich eigentlich nicht meinen Lidschatten verblenden. Auch zum Auftrag von Lidschatten würde ich nicht zu diesem Pinsel greifen. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass ich dafür flache Pinsel bevorzuge und daran gewohnt bin, aber die abgerundete Form der Pinselhaare und die Größe des Kopfes spielen dabei auch eine gewisse Rolle. Zustimmen kann ich der Aussage, dass auch hier die Pinselhaare sehr weich sind. Aufgrund der sehr dichten Bindung sind sie dennoch widerstandsfähig genug, um Lidschatten oder Kajalstifte verblenden zu können. Ich finde, dass der Pinsel aufgrund seiner Größe besonders dafür geeignet ist, die äußeren Ränder des Lidschattens sanft mit dem eigenen Hautton zu verblenden. Mit dem Pinsel erreicht man dabei auch ein sehr natürliches Ergebnis. Für präzisere Arbeiten und zum Verblenden von Kajal verlasse ich mich aber auf schmalere Pinsel, so dass ich hier nur eine eingeschränkte Empfehlung aussprechen kann.


So viel zu den beiden Pinsel von Rouge Bunny Rouge. In naher Zukunft möchte ich noch weitere Pinsel aus dem High-End-Bereich ausprobieren, um sie euch hier vorstellen zu können. Dabei werde ich mich erst mal auf Hakuhodo und Suqqu konzentrieren. Ihr könnt also gespannt sein!

Liebe Grüße,

Sonntag, 16. März 2014

Products I regret buying: Kiehl's Actively Correcting & Beautifying BB Cream



Ich trage im Alltag keine Foundation, greife aber gerne für einen ebenmäßigeren Teint auf leichtere Produkte wie BB Creams oder Tinted Moisturizer zurück. Für die Variante von Kiehl's entschied ich mich recht spontan aufgrund des Lichtschutzfaktors und des hohen Schutzes vor UV-A Strahlung. Die BB Cream ist in drei Nuancen erhältlich, wobei ich mich für die hellste (fair) entschieden habe. Für die enthaltenen 30 ml zahlt man 29€. 


Die hellste Farbe passt relativ gut zu meinem Hauttyp. Für ein wirklich perfektes Ergebnis hätte sie für mich noch ein wenig gelbstichiger sein sein dürfen, allerdings ist der Farbtton noch neutral genug, um gerade am Übergang von Gesicht zum Hals nicht negativ aufzufallen. Der Geruch ist ein wenig medizinisch, aber so dezent, dass er spätestens nach dem Auftragen keine Rolle mehr spielt. Die Deckkraft ist leicht, so dass Unreinheiten oder rote Äderchen noch durchschimmern. Insgesamt wirkt das Hautbild nach den Anwendung dennoch ausgeglichener. 


Die Textur der BB Cream ist recht reichhaltig. Die Haut fühlt sich nach dem Auftrag sehr schön prall und gepflegt an, allerdings ist genau das der große Haken des Produkts für meine Mischhaut. Und spätestens an dieser Stelle rächt sich der unbedachte Spontankauf! Das Finish ist direkt nach dem Auftrag schon recht glänzend. Nach einigern Stunden wird dieser Effekt in Kombination mit meinem Hauttyp allerdings so verstärkt, dass man meinen könnte, meine Stirn würde sich als Spiegelfläche eignen. Dass das nicht unbedingt mein bevorzugtes Ergebnis ist, könnt ihr euch sicherlich denken. Selbst Puder oder Blotting Paper konnten den Effekt nur für eine sehr kurze Zeitspanne mildern, so dass ich mich von dieser BB Cream nach wenigen Einsätzen wieder getrennt habe. Hätte ich vor dem Einkauf besser recherchiert, wäre mir der Fehlkauf erspart geblieben, da ihr Finish in vielen anderen Reviews als "dewy" bezeichnet wird.

Diese BB Cream  ist sicherlich eine tolle Variante für alle mit trockener Haut, die auf der Suche nach einem leichten und korrigierenden Teint-Produkt sind. Ich bin leider überhaupt nicht zufrieden gewesen und werde ich Zukunft gerade bei Produkten für den Teint Spontankäufe vermeiden.

Liebe Grüße,

Donnerstag, 13. März 2014

Amelie und die Suche nach dem perfekten Sonnenschutz, #1

Nach einer erneuten Fesselung an den Schreibtisch melde ich mich kurz mit einem Post zurück, der schon sehr lange angekündigt war. Heute soll es um das wichtige Thema Sonnenschutz gehen, mit dem ich mich in den letzten Jahren bereits intensiv auseinandergesetzt habe. Neben vielen positiven Effekten ist die Sonnenstrahlung zu 2/3 für die vorzeitige Hautalterung verantwortlich. Eine genetische Veranlagung, Umwelteinflüsse und Faktoren wie Stress oder Schlafmangel spielen somit zwar auch eine Rolle beim Alterungsprozess unserer Haut, aber eine deutlich geringere. 
In den Köpfen vieler Menschen ist immer noch der Irrglaube verbreitet, dass der Sonnenschutz nur dann sinnvoll ist, wenn die Sonne auch wirklich scheint, also besonders im Frühjahr, Sommer und beim direkten Kontakt mit Sonnenlicht. Verwendet man den Sonnenschutz allerdings auch dafür, um seine Haut vor frühzeitiger Hautalterung zu bewahren, dann muss man sich bewusst machen, dass die dafür verantwortliche UVA-Strahlung sich in Bezug auf ihre Intensität weder im Laufe des Tages noch beim Wechsel der Jahreszeiten maßgeblich verändert. Das bedeutet, dass man am Tag - im Sommer wie im Winter, bei direktem Sonnenlicht oder bei einem verhangenen Wolkenhimmel - nahezu der gleichen Intensität an UVA-Strahlung ausgesetzt ist. Hat man dieses Wissen im Hinterkopf, wird es sicherlich klarer, warum ich Tag ein Tag aus einen hohen Lichtschutzfaktor verwende. Mittlerweile habe ich aus diesem Bereich schon Unmengen an Produkten getestet und drei aus den vergangenen Monaten möchte ich heute näher vorstellen.


Bevor wir mit der eigentlichen Review anfangen, sage ich noch kurz etwas zu meinem Hauttyp, damit ihr meine Einschätzungen naher besser nachvollziehen könnt. Ich habe sehr empfindliche Mischhaut, die in der T-Zone im Verlauf des Tages sehr intensiv anfängt zu glänzen. Besonders im Winter können an anderen Stellen des Gesichts trockene Stellen auftreten, die gerade unter Make-up sichtbar werden. Viele Produkte verträgt meine Haut nicht, was sie mir sehr schnell durch Unreinheiten oder Unterlagerungen anzeigt. Kommen wir nun zu den drei Testkandidaten:

1. Dr. Grandel Protection UV LSF 30 Serum: Dieses Serum habe ich das erste Mal in einem Forum entdeckt und meine Neugier war schnell geweckt. Wie die Produktbezeichnung "Serum" bereits erahnen lässt, ist dieses Produkt sehr leicht und dünnflüssig. Gerade unter Foundation aufgetragen stellte ich mir diese Textur sehr praktisch vor. Leider enttäuschte mich das Serum in der Praxis aber auf ganzer Linie! Positiv aufgefallen sind mir drei Punkte: Das Serum weißelt überhaupt nicht und der Geruch erinnert mich an gezuckerte Milch. Sehr hygenisch ist außerdem die Entnahme mit der enthaltenen Pipette. Darüber hinaus bin ich mit dem Produkt aber überhaupt nicht zurecht gekommen. Nach dem Auftrag fühlte sich meine Haut klebrig an, was ich gerade im heißen Sommer sehr unangenehm fand. Nach einigen Wochen der täglichen Anwendung habe ich meine Haut außerdem kaum wiedererkannt. Auf meiner Haut hatten sich feine Knötchen gebildet, die sich regelmäßig über das gesamte Gesicht verteilten. Mein Hautbild wirkte dadurch sehr unruhig und erst das Absetzen des Serums brachte nach einigen Wochen Besserung. Ein erneuter Test führte nach einer längeren Pause zum gleichen unschönen Ergebnis, so dass ich das Serum letztendlich halbvoll entsorgen musste. 
50 ml kosten ca. 25€

2. La Roche Posay Anthelios XL Mattierende Gel-Creme SPF 50+: Da ich mit vielen Produkten von La Roche Posay sehr gute Erfahrungen gemacht habe, war es eine logische Konsequenz, auch ihre Sonnenschutzprodukte auszuprobieren. Meine Wahl fiel auf die mattierende Gel-Creme, die ich für meine Haut als besonders passend empfand. Leider muss ich auch hier sagen, dass der Kauf ein absoluter Reinfall war. Was wirklich toll bei öliger Haut ist, ist der mattierende Effekt, der beim ersten Auftrag sofort sichtbar ist und auch einige Stunden bei mir anhält. Leider weißelt die Creme bei mir deutlich und ein gleichmäßiger Auftrag ist bei der recht zähen Konsistenz auch nicht gerade einfach. Egal wie viel Sorgfalt ich beim Auftrag walten lassen, das Ergebnis auf der Haut wird immer leicht fleckig und besonders am Haaransatz und in den Augenbrauen sammelt sich das Produkt sichtbar. Nach ein paar Stunden bildet die Gel-Creme in meinem Gesicht außerdem sichtbare kleine Produktinseln. Gerade im Bereich um die Nase sammelt sich die Creme, was nicht besonders ansehnlich ist. Trockene Stellen werden außerdem gnadenlos betont, so dass ich es mit dieser Creme nach einigen Wochen einfach aufgegeben habe. Ich will morgens nicht 10 Minuten damit verbringen müssen, meinen Sonnenschutz gleichmäßig im Gesicht zu verteilen! Gut vertragen habe ich die Creme leider auch nicht. Nach jeder Anwendung kam eine neue Unreinheit hinzu, so dass eine Daueranwendung für mich nicht in Frage kommt.
50 ml kosten ca. 15€

3. SkinCeuticals Ultra Facial Defense SPF 50+: Auch diese Marke konnte mich mit anderen Produkten begeistern, so dass ich nach einiger Zeit auch bei ihrem Sonnenschutz gelandet bin. Bisher gehört dieses Produkt zu meinen absoluten Favoriten im Sonnenschutzbereich und nach vielen Enttäuschungen war ich hier wirklich sehr positiv überrascht. Die Textur ist angenehm leicht. Sie liegt nicht unangenehm auf der Haut, sondern scheint wie eine herkömmliche Feuchtigkeitscreme spurlos einzuziehen. Sie weißelt überhaupt nicht, lässt sich bei Bedarf auch sehr gut layern und hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl. Meine Haut verträgt diese Creme hervorragend, so dass ich mittlerweile die dritte Tube in Folge im Gebrauch habe. Erwähnenswert bei der Creme von SkinCeuticals ist der außerdem der enthaltene Wirkstoff Tinosorb S. Ihm werden viele positive Eigenschaften nachgesagt. Er gilt als besonders lichtstabil, kann UV-Strahlung sowohl absorbieren als auch reflektieren und ist in der Lage andere Sonnenschutzfilter zu stabilisieren. Lediglich abschreckend dürfte für viele der Preis sein, so dass ich mich weiter durch das Sortiment testen werde auf der Suche nach einem ähnlich guten, aber vielleicht günstigerem Produkt.
30 ml kosten ca. 31€

Die Suche nach dem perfekten Sonnenschutz geht also weiter und ihr werdet hier bald einen zweiten Teil lesen können.

Liebe Grüße,

P.S.: Sehr informative Posts zum Thema Sonnenschutz hat Agata bei Magi-Mania verfasst, z.B. hier oder hier.