Montag, 30. Januar 2012

Review: Dior Skinflash Primer

Ich möchte euch heute einen Primer vorstellen, der in den letzten Monaten mein Herz erobert hat und zwar der Skinflash Primer von Dior. Er wurde uns im Rahmen der Garden Party LE kosten- und bedingungslos zugeschickt. Da ich Primer generell für meine eher unruhige Haut sehr praktisch finde, probiere ich in diesem Bereich gerne neue Sachen aus und so stürzte ich mich voller Neugierde auf diesen Testkandidaten.


Laut Herstellerversprechen soll der Skinflash Primer für Leuchtkraft und Frische sorgen und dank der Anreicherung mit sogenannten Photo-smart-Pigmenten das Licht reflektieren und somit einen weichgezeichneten Teint zaubern, Anzeichen von Müdigkeit mindern und fahle Gesichtspartien aufhellen.


Der Primer befindet sich in einer edlen hochglänzenden, silbernen Verpackung. Auf der Oberseite sind die Initialen CD eingestanzt und auf der Unterseite stehen kurze Angaben zum Produkt. Der Primer ist allerdings ausschließlich in dem Farbton 001 erhältlich. Er enthält 15 ml und kostet bei den üblichen Verdächtigen ca. 41,95€.


Nimmt man den Deckel des Primers ab, kommt ein weißer Pinsel mit festen, synthetischen Fasern zum Vorschein. Indem man an dem auf dem linken Bild abgebildeten Rädchen dreht, das mit dem Dior-Logo verziert ist, füllt sich der Pinsel mit dem Produkt. Eine exakte Dosierung gelingt mir auch nach einer langen Testphase immer noch nicht. Erst dreht man vergeblich an dem Rädchen und plötzlich schießt deutlich zu viel Produkt aus dem Pinsel, so dass die Anwendung leider ziemlich verschwenderisch ist. Mit dem Pinsel lässt sich der Skinflash Primer problemlos im Gesicht verteilen, aber ich bin generell kein Fan von Produkten mit einem integrierten Pinsel. Ich kann es zwar nachvollziehen, dass sich nicht jede Frau zu Hause über ein Pinsel-Arsenal verfügt und daher dafür dankbar ist, aber den Primer könnte man ebenso mühelos mit den Fingern einarbeiten. Das Argument, dass ein eingebauter Pinsel gerade unterwegs unheimlich praktisch sein könnte, kann mich auch nicht richtig überzeugen. Denn mal ehrlich, wann trägt man schon mal unterwegs einen Primer auf? Benutzt man den Primer nämlich nicht täglich, trocknen verbliebene Reste zwischen den Pinselborsten leider an und verteilen sich bei der nächsten Anwendung in kleinen Krümelchen im Gesicht.


Das Produkt selbst hat eine angenehm leichte, flüssige Textur und eine sehr helle Farbe mit einem Hauch Rosa. Der Primer scheint vollkommen in die Haut einzuziehen und ein unangenehm silikonlastiges Gefühl, wie man es von diversen anderen Primern gewohnt ist, bleibt uns hier vollkommen erspart. Ein großer Pluspunkt, wie ich finde. Der Primer ist sehr stark parfümiert und der Duft bleibt auch noch einige Zeit nach dem Verteilen auf der Haut deutlich wahrnehmbar. Empfindlichen Näschen würde ich den Primer daher nicht unbedingt empfehlen. 

Kommen wir aber nun zum wichtigsten Teil, dem Ergebnis im Gesicht. Der Primer verschmiltz wunderbar mit der Haut und hinterlässt einen subtilen Glow, der die Haut tatsächlich praller und frisch aussehen lässt. Ich muss das Unwort an dieser Stelle leider benutzen, denn Schimmer wäre einfach nicht passend. Der Effekt ist wahrnehmbar, aber eben nicht auf eine auffällig glitzrige Art und Weise. Ich habe den Primer in den vergangenen Wochen regelmäßig ganz ohne Make-up getragen, weil der Auftrag auch im Halbschlaf besonders mühelos und schnell gelingt und ich mich im Anschluss in meiner Haut einfach wohler gefühlt habe, als ganz ungeschminkt. Natürlich kann der Primer keine Hautunreinheiten abdecken, aber dadurch dass Poren verfeinert wirken und die Haut das Licht reflektiert, erscheint der Teint ingesamt gleichmäßiger und erholter.
Bis auf die noch nicht ganz ausgereifte Verpackung habe ich an dem Skinflash Primer absolut nichts auszusetzen, da er tatsächlich alle Herstellerversprecher erfüllen kann. Ich benutze ihn unheimlich gerne und kann ihn jedem empfehlen, der ebenfalls gerade mit einer fahlen, abgespannten Haut zu kämpfen hat und bereit ist für einen Primer etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Liebe Grüße,

Sonntag, 29. Januar 2012

LOTM Januar 2012

Heute gibt es direkt noch einen Look von mir - es wird nämlich wieder Zeit, dass ich euch meinen Monatslook für diesen Monat vorstelle! Da meine Prioritäten gerade eher in Richtung Schreibtisch tendieren, wie ihr wisst, habe ich im Januar auf einen meiner Looks gesetzt, die schnell und einfach (also, noch schneller und noch einfacher als sonst immer ;-) ) und trotzdem hübsch anzusehen sind!

Produkte
Benutzt habe ich folgende Produkte:
* Udpp (auf dem Foto leider vergessen, aber wir kennen sie ja alle)
* Mac Lidschatten “Blanc Type” und “Copperplate”
* Chanel Kajal “Rose Platine”
* Clinique Mascara “High Impact” * (oben) und “Lash Power” (unten)
* Alverde Augenbrauengel
* Armani Corrector Nr. 1 und Concealer Nr. 2 (Review folgt!)
* Benefits “Powderflage”
* Clinique stay matte Puder in “01 stay buff” (Review folgt auch hier)*
* Laura Mercier Blush “Lotus Pink”
* Lancôme L’absolu Nu Nr. 302

Die mit * gekennzeichneten Produkte habe ich kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen!

AMU
Los geht es wie immer mit dem Augenmake-up, welches in diesem Fall wirklich denkbar simpel ist. Ich habe mein gesamtes Lid bis zur Augenbraue mit “Blanc Type” von Mac grundiert, ein matter Ton, welcher genau meiner sehr hellen Hautfarbe entspricht. Dann habe ich mit “Copperplate”, ebenfalls von Mac, die Lidfalte und das äußere Drittel des beweglichen Lides betont. Dabei handelt es sich um einen matten, kalten Ton zwischen Braun und Grau, welcher zu meinen absoluten Lieblingen zählt, da er so vielseitig einsetzbar ist.
Dann habe ich mit dem wasserfesten Kajal “Rose Platine” aus der Chanel Sommer LE 2011 am oberen und unteren Wimpernkranz einen Lidstrich gezogen. Dieser wertet das matte, unscheinbare Make-up ein wenig auf, definiert unauffällig meine Augen und schimmert einfach wunderschön! Danach gab es natürlich noch Wimperntusche und fertig war das AMU!

Gesicht
Unter den Augen habe ich dann schwere Geschütze aufgefahren – bei meinen aktuellen Augenringen kann ich hier wirklich jede Hilfe gebrauchen! Zuerst habe ich mit dem pfirsischfarbenen Corrector von Armani die dunkelsten Schatten ausgeglichen. Dann habe ich die ganze Gegend mit dem passenden Concealer von Armani meinem Teint angeglichen – oder habe es zumindest versucht ;-) Das Ganze wurde dann optisch noch etwas mit dem rosa, leicht schimmernden “Powderflage” von Benefit aufgehellt. Und ja, diese drei Wundermittelchen waren miteinander kombiniert wirklich nötig, um wie ein menschliches Wesen mit Puls auszusehen – großes Kino die drei!
Im Gesicht habe ich dafür umso weniger gemacht. Ich teste gerade das Clinique “sheer pressed” Puder, und habe lediglich ein wenig davon im ganzen Gesicht verteilt. Auf den Wangen gab es dann eine Portion “Lotus Pink” Blush von Laura Mercier, zu welchem ich gerade eine Review abgetippt habe, und mich deswegen an dieser Stelle mal kurz halte ;-)

Lippen
Auf den Lippen war ich auch unwahrscheinlich innovativ! Es gab zur Abwechslung einen glossigen, pinken Lippenstift ;-) Diesmal war es die Nr. 302 “Voile de Rose” von Lancôme aus der L’absolu Nu Serie. Ein weiterer, einfacher Lippenstift in einem wunderschönen, recht kräftigen Roséton, mit vereinzelten, goldenen Schimmerpartikeln.
Unterwegs habe ich manchmal noch mit meinem Clinique Buttershine Lippenstift nachgezogen – den habe ich euch aber schon *hier* vorgestellt!

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Samstag, 28. Januar 2012

Look of the Day – 27.01.12

Gestern war ich mit 9 anderen Bloggerinnen zum “Armani Blogger Atelier” in Zusammenarbeit mit dem Grazia Magazin eingeladen. Darüber werde ich euch noch in einem gesonderten Blogpost berichten – heute soll es erst einmal um mein gestriges Make-up gehen!
Ich habe euch *hier* bereits von meinen “Joker-Produkten” berichtet – die Produkte, die ich immer wieder benutze, wenn ich schnell gut aussehen muss. Auch gestern griff ich wieder zu einigen davon, da es galt, zu einer unmenschlichen Uhrzeit in möglichst kurzer Zeit vorzeigbar auszusehen!

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Benutzt habe ich:
* Guerlain Meteorites Base (fehlt auf dem Bild)
* Clinique Perfectly Real Foundation*
* Guerlain Meteorites Puder “Rose Frais” (war LE)
* Cargo Blush “The Big Easy”
* Dior Highlighter “Rose Diamond”
* Armani Corrector und Concealer
* Benefits Powderflage
* Urban Decay Primer Potion
* Armani Eyes to Kill Lidschatten “Champagner”
* Mac Lidschatten “Quarry”
* Mac Fluidline Blacktrack
* Armani Eyes to Kill Stretch Mascara
* Clinique Super Liner for Brows “Soft Brown”
* Alverde Augenbrauengel
* Mac Viva Glam Cindy l/g

Das mit * gekennzeichnete Produkt habe ich kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen!

Für die Augen habe ich nur schnell den “Eyes to Kill” Lidschatten in “08 – Champagner” auf das bewegliche Lid gegeben, und die Lidfalte minimal mit ein wenig “Quarry” von Mac abschattiert. Dann habe ich mit Macs Fluidline in “Blacktrack” einen Lidstrich gezogen, die Wimpern getuscht und war schon fertig. Minimaler Aufwand – schöner Effekt!

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Auch im übrigen Gesicht musste es schnell gehen. Ich habe die Clinique “Perfectly Real” Foundation im Gesicht verteilt und die Augenringe abgedeckt. Dann gab es ein wenig meines absoluten Lieblingsblushes, “The Big Easy” von Cargo auf die Wangen, weil es einfach immer geht und nicht zu sehr von Augen und Lippen ablenkt. Diese habe ich nämlich mit dem Viva Glam Cindy Lipgloss von Mac für meine Verhältnisse ziemlich deutlich betont. Und weil mein Make-up ohne “Glow” einfach nicht vollständig ist, gab es noch eine ordentliche Portion des Dior “Rose Diamond” Highlighters auf die Wangenknochen.

Habt ihr auch einen Look, den ihr immer wieder nachschminkt, wenn es schnell gehen muss, ihr aber trotzdem etwas hergerichteter als üblich aussehen wollt?

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Freitag, 27. Januar 2012

Kampf der Titanen: Urban Decay Primer Potion vs. Too Faced Shadow Insurance

Ich möchte für euch heute zwei der wahrscheinlich bekanntesten Lidschattengrundierungen miteinander vergleichen und zwar die Primer Potion von Urban Decay und die Shadow Insurance von Too Faced. Ich habe jahrelang ausschließlich die Primer Potion benutz, weil ich fest davon überzeugt war, dass es einfach nichts besseres geben kann. Dann stolperte ich neulich wieder über einen Lobgesang auf die Shadow Insurance und bestellte sie letztlich, da meine aktuelle Base so gut wie leer ist.
Die Shadow Insurance von Too Faced enthält 11g und kostet bei Beautybay ca. 19,70€. Die Urban Decay Primer Potion enthält in der neuen Verpackung ebenfalls 11g und kostet dort ca. 17,30€.


Entschuldigt bitte den desolaten Zustand meiner Primer Potion Tube. Sie liegt zwischen meinen ganzen Kajalstiften und Mascaras in einer Schublade und im Laufe der Zeit blätterte dort leider nach und nach die äußere Hülle ab. Wenn wir schon bei der Optik sind, können wir auch gleich mit dem ersten Vergleichspunkt beginnen. Wir ihr seht besitze ich noch die alte Verpackung der Primer Potion, mittlerweile hat Urban Decay die Kundenflüche endlich erhört und die Tube angepasst. Ich muss natürlich in diesem Fall noch von der alten Verpackung ausgehen und die ist in Sachen Benutzerfreundlichkeit eigentlich ein schlechter Scherz. So hübsch die verschnörkelte kleine Tube auch sein mag, so unpraktisch ist sie eben auch. Man konnte ca. ein Drittel des gesamten Inhalts aus der Packung entnehmen, danach musste man sie aufschneiden, die in den verwinkelten Ecken verbliebene Base herauskratzen und umfüllen. Dabei hatte ich allerdings regelmäßig das Problem, dass die umgefüllte Grundierung unheimlich schnell eingetrocknet ist und ich trotzdem sehr viel Produkt wegwerfen musste. Hier gewinnt für mich ganz eindeutig die simple und zweckorientierte Tube von Too Faced, aus der ich das Produkt jeder Zeit problemlos entnehmen und mir umständliche Bastelarbeiten ersparen kann, um die teuerbezahlte Base restlos aufbrauchen zu können.


 Für mich persönlich stellt der abgesträgte Applikator der Primer Potion auch keinen weiteren Vorteil dar, da ich die Base immer mit den Fingern vorsichtig auf dem Lid verteile. Das Ergebnis wird nicht gleichmäßig genug, wenn ich ich Grundierung ausschließlich mit dem Applikator auftrage, darum gibt es dafür auch keinen weiteren Pluspunkt.


Kommen wir zur Konsistenz. Die Urban Decay Primer Potion finde ich im direkten Vergleich ein wenig cremiger und fester. Dadurch habe ich auch eher ein Gefühl dafür, wo ich die Base bereits auf dem Lid verteilt habe und wo es eventuell noch kleine Lücken gibt. Nachdem die Base verteilt worden ist, wird sie sofort ein wenig klebrig, was ich aber nicht als negativ empfinde. Mir kam es eher so vor, dass gerade loser und krümeliger Lidschatten besser daran haften bleibt. Die Textur der Shadow Insurance ist flüssiger und leichter und nach dem Auftragen auf dem Lid absolut unsichtbar.
Auch wenn mir die Textur der Primer Potion besser gefällt, hat die der Shadow Insurance einen sehr großen Vorteil. Dadurch, dass sie wie eine leichte Creme in die Haut einzuziehen scheint und dadurch kein klebriges oder stoppendes Gefühl hinterlässt, gleitet der Lidschattenpinsel entsprechend ungehindert über die Haut. Die Blendbarkeit eines Lidschattens wird durch die Textur der Primer Potion ein wenig eingeschränkt, während die Shadow Insurance die Blendbarkeit noch zu unterstützen scheint. Ein sehr großer Vorteil, da ich harte Kanten so gut wie nie bei meinen Augen Make-ups trage.
Das wichtigste an einer Lidschattenbase ist nun aber ihre Fähigkeit, einen Lidschatten über einen längeren Zeitraum auf dem Lid fixieren zu können. Ich habe sowohl Schlupflider, als auch eine recht ölige Haut an der Stelle und bin somit ein wahrer Härtefall. Bei der Primer Potion bewegt sich der Lidschatten einmal aufgetragen im Verlauf des Tages keinen Millimeter mehr. Von diesem Ergebnis war ich immer so beeindruckt, dass ich die Base immer und immer wieder nachgekauft habe. Bei der Too Faced Shadow Insurance muss ich leider für die Haltbarkei einen kleinen Punkt abziehen. Nach einem langen Tag setzt sich der Lidschatten im inneren Augenwinkel bei mir ein wenig ab. Es ist zwar nur eine klitzekleine Stelle, aber der Lidschatten hält einfach nicht so bombeinfest wie bei der Primer Potion.

Wenn ich alle Punkte gleichermaßen berücksichtige ist die Shadow Insurance von Too Faced mein persönlicher Gewinner. Auch wenn die Haltbarkeit minimal schlechter ist, ist sie in allen anderen Punkten der Primer Potion aus meiner Sicht überlegen. Zum Abschluss habe ich für euch noch die Inhaltsstoffe der Shadow Insurance auf der Rückseite der Verpackung fotografiert.



Welche Lidschattengrundierung ist euer Liebling?
Liebe Grüße,

Mittwoch, 25. Januar 2012

Der große Cremelidschattenvergleich – Eine Einführung

Bis letztes Jahr bekennende Cremelidschatten-Hasserin wurde ich mittlerweile bekehrt, und habe eine kleine, aber feine Auswahl angesammelt. Da Cremelidschatten wohl für viele ein Problemthema sind, da sie oftmals creasen, sich nicht einfach auftragen lassen, oä., habe ich mich entschlossen, meine Exemplare mal gegeneinander antreten zu lassen, und auf Herz und Nieren zu testen!

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Die Kandidaten sind:
* Rouge Bunny Rouge Long Lasting Cream Shadow (Nuance: “Brocade Skipper”)
* Guerlain Ombre Fusion “Bahia”
* Make-up Forever Aqua Cream “Warm Beige”
* Clinique Lid Smoothie “Bit O’ Honey”
* Chanel Illusion d’Ombre “Émerveillé”

Wir haben hier wirklich eine gute Mischung von völlig verschiedenen Marken mit unterschiedlichen Konsistenzen, von flüssig über cremig, bis hin zu pastös. Ich werde die Produkte unter anderem im Hinblick auf Auftrag, Deckkraft, und vor allem Haltbarkeit untersuchen. Zuerst wollte ich das alles in einen riesigen Blogpost packen, musste dann aber feststellen, dass das selbst für meine Verhältnisse ein mörderisch langer Post gewesen wäre, den wohl niemand gelesen hätte. Deswegen werde ich in den nächsten Wochen immer wieder eine Review zu einem der Kandidaten inkl. Bewertung veröffentlichen, und am Schluss wird es ein abschließendes Fazit mit direkten Bewertungsvergleich und “Gewinner” geben.

Wer es kaum abwarten kann, der kann schon heute mit der ersten Review starten – die gibt es nämlich schon *klick*. Ich habe schon vor langer Zeit von dem Produkt berichtet, welches es geschafft hat, mich zum Creme-Liebhaber zu konvertieren, mittlerweile in verschiedenen Nuancen bei mir eingezogen, und letztlich für die heutige Sammlung verantwortlich ist!

CIMG4183Émerveillé, Bit O’Honey, Bahia, Warm Beige, Brocade Skipper

Ich hoffe, ihr werdet gefallen an dieser kleinen Reihe finden. Außerdem wollte ich euch fragen, ob ihr vielleicht “Requests” aus dem Drogeriebereich habt? Gibt es dort irgendwelche tollen Cremelidschatten, die ich unbedingt testen sollte? Im Rahmen dieses Vergleichs wären günstige Alternativen für euch sicherlich auch interessant, nicht wahr?

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Montag, 23. Januar 2012

Ausflug nach Schlumpfhausen oder Ciaté kommt nach Deutschland

Als wir vor einigen Tagen erfuhren, dass Ciaté nach Deutschland kommt, war die Freude groß. Ich kannte die Nagellacke bereits, da es für mich kaum eine hübschere Verpackung gibt als das leicht gebogene Fläschchen mit dem langen schwarzen Hals und dem niedlichen schwarzen Schleifchen. Sowas bleibt mir einfach im Gedächtnis, auch wenn ich die Lacke live noch nie gesehen hatte. Bis dahin verband ich die Marke vor allem mit einer wunderschönen Nude-Nuance mit dem klangvollen Namen Cookies and Cream und ein paar klassischen Rottönen, die mir im Vorbeiklicken auf anderen Blogs aufgefallen waren. Dementsprechend groß war die Vorfreude, als es hieß, dass wir ein kleines Testpaket erhalten würden.

 Blitzlicht

Wir haben kosten- und bedingungslos die Nuance Skinny Jeans erhalten, ein cremiges, leuchtendes Schlumpfblau. Für mich und meinen olivfarbenen Unterton in der Haut kann es kaum eine beißendere Farbe geben, aber ich habe sie voller Wagemut dennoch auf meinen Nägeln aufgetragen. Ein wenig Neugierde war eben doch vorhanden. Bemerkenswert fand ich, dass die Farbe bereits mit einer Schicht nahezu deckend war. Auf dem Foto trage ich allerdings trotzdem zwei Schichten des Lacks. Die Konsistenz des Lacks empfand ich ein wenig cremiger und dickflüssiger als beispielsweise  die Lacke von OPI. Positiv ist mir noch aufgefallen, dass der Lack sehr schnell durchgetrocknet ist. Die Dicke des Pinsels entspricht übrigens ungefähr denen der OPI Lacke. Erwähnenswert ist vielleicht auch noch, dass die Lacke von Ciaté ohne Formaldehyd und Methylbenzol auskommen.

 Tageslicht

Mein Fazit zu der Farbe Skinny Jeans ändert sich natürlich auch im aufgetragenen Zustand nicht. Die Nuance ist leider absolut nicht meine Welt. Das kalte Blau und der gelbliche Unterton meiner Haut vertragen sich einfach nicht und ich wüsste für mich persönlich außer an Karneval auch keine Gelegenheit, zu der ich einen solchen Lack tragen wollen würde. Ich bin wahrscheinlich doch schon ein wenig zu alt für sowas...  Falls ihr aber auf der Suche nach einem wirklich leuchtenden Blau sein solltet, ist ein Blick auf Skinny Jeans empfehlenswert. Ich hab den Lack mal neben dem einzigen weiteren Blauton, den ich noch besitze, fotografiert. Im direkten Vergleich mit dem gedeckteren und dunkleren Blauton Blue Denim von Dior wirkt Skinny Jeans noch ein wenig leuchtender.


An dem Lack ansich habe ich aber absolut nichts aussetzen.Besonders die Deckkraft ist wirklich überzeugend. Und das verspielte Design des Fläschchens macht sicherlich auf jedem Schminktisch etwas daher. Der Lack enthält 13,5 ml und wird ab Ende Januar bei Douglas für ca. 9,95€ erhältlich sein.

Liebe Grüße,
Schlumpfine oder

Sonntag, 22. Januar 2012

“No Make-up Make-up” mit Clinique Spring 2012

Ich habe euch *hier* schon einmal einen Blogpost über “No Make-up Make-up” und meiner Liebe zu diesem Look geschrieben. Als Clinique dann diesen Frühlingslook vorstellte, mit kaum betonten Augen, frischem Blush und nur leicht getönten, gepflegten Lippen, war ich sofort verliebt – mit so was bekommt man mich einfach immer!
Dann habe ich von der PR-Abteilung – wie auch einige andere Blogger - ein Packerl mit ein paar Produkten aus der Kollektion bekommen. Ich habe sie schon einige Male mit Begeisterung benutzt und möchte euch heute das Ergebnis zeigen. Eine volle Review kann ich aber nach ca. 5 Mal tragen natürlich noch nicht abgeben!

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* Udpp
* Clinique Lidschatten “French Vanilla” zum Ausgleichen der roten Äderchen auf dem Lid – gehört nicht zum Look *
* Clinique Naturally Glossy Mascara in “Jet Set Black” *
* Benefit Boi-ing Concealer
* Clinique Perfectly Real Foundation (der Tinted Moisturizer ist mir leider zu dunkel)*
* Clinique Blush Stick “Peachy Blush” *
* Clinique Almost Lipstick “Lovely Honey” *
* Alverde Augenbrauengel

Die mit * gekennzeichneten Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt!

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Der “Look” ist wirklich in 5 Minuten komplett geschminkt. Kleine Makel werden kaschiert, ein wenig gesunde Frische ins Gesicht gebracht. In meinen Augen ist das ein schöner, zarter, Frühlingslook, wenn es einmal schnell und/oder ganz natürlich sein soll. Mir gefällt der Ansatz sehr gut, eine Kollektion mit wenigen Produktgruppen herauszubringen – vielleicht ist die ein oder andere dadurch inspiriert, diesen mMn völlig unterbewerteten Look einmal auszuprobieren!

Besonders hatte ich mich auf die Almost Lipsticks gefreut! Sie fühlen sich an wie ein schöner, leichter Lippenbalsam und pflegen auch wie ein solcher. Dabei geben sie wirklich nur ganz zart Farbe ab, und man muss schon mehrmals über die Lippen fahren, um den Farbschleier aufzubauen. Die Farbe wird jedoch niemals deckend, die eigenen Lippen scheinen immer durch.
Ich mag den Effekt sehr gerne, das ist so ein Produkt, was man einfach in die Tasche werfen, und unterwegs blind auftragen kann. Jedoch hätte ich mir einen ganz kleinen Tick mehr Farbe gewünscht! Ich habe die Farbe “Lovely Honey” bekommen, ein hübscher Beerenton, der meine Lippen einfach nur gepflegt und gut durchblutet aussehen lässt. Eigentlich wollte ich noch unbedingt “Flirty Honey”, das knallige Pink, kaufen. Allerdings würde ich den dann doch lieber vor dem Kauf am Counter testen, und die Zeit habe ich leider aktuell nicht. Deswegen werde ich bei einem Preis von 19,50€ vorerst verzichten. Vielleicht ist nach meinen Prüfungen ja noch etwas übrig!

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Absoluter Gewinner ist für mich jedoch der Blushstick. Ich habe kurzen Prozess gemacht und ihn einfach wie Kriegsbemalung direkt mit dem Stick auf die Wangen aufgetragen und mit den Fingern verblendet. Viele andere hatten dabei jedoch Probleme und fanden den Auftrag mit dem Pinsel daher mühelos. Ich wiederrum finde die Finger-Methode viel einfacher.
Auf den Wangen fühlt man das Blush kaum. Es ist zwar ein Cremeprodukt, jedoch fühlt es sich auf den Wangen eher seidig-pudrig an. Das ist mir sehr positiv aufgefallen und gefällt mir super. Käme ich an einen Counter, ich würde liebend gerne noch die anderen Farben testen!
Die Farbe “Peachy Blush” ist unheimlich frisch und strahlend auf meiner hellen Haut. Der leichte goldene Schimmer und die Cremetextur sorgen mit der frischen Pfirsichfarbe für einen “gesunden Glow”. Nimmt man den extrem schnellen und einfachen Auftrag hinzu, hat man hier wieder ein Produkt, welches man mal eben zwischen Tür und Angel oder unterwegs auftragen kann. Auffrischen ist jedoch kaum nötig: bei mir sitzt abends noch immer alles wie frisch aufgetragen!

CIMG4174Almost Lipstick “Lovely Honey”, Blushstick “Peachy Blush” und das Blush verblendet

Die Naturally Glossy Mascara macht ihren Namen wirklich alle Ehre – zumindest was den “Naturally” Part angeht. Spektakuläres Volumen oder Länge wird man hier nicht bekommen. Ich würde eher schon fast von einem “my lashes but better” Effekt reden: die Wimpern werden schön getrennt und aufgefächert und natürlich schwarz gefärbt. Für mich darf es auch im Alltag gerne ein bisschen mehr als das sein, ich kann mir jedoch vorstellen, dass gerade dieser Effekt viele anspricht, denen Mascara sonst ein wenig zu hart ist, zum Beispiel sehr, sehr helle Typen oder jüngere Mädels.
Allerdings muss ich zugeben, dass mir das Design hier unheimlich gut gefällt, auch wenn das natürlich nebensächlich ist!

Preise:
Almost Lipsticks: 19,50€
Naturally Glossy Mascara: 19,50€
Blushsticks: 27,00€

Mein Fazit:
Das ist eine wunderbare, frühlingshafte Kollektion, die meinen Geschmack als “No Make-up Make-up” – Liebhaber absolut trifft. Ich finde den Look wirklich schmeichelnd und simpel – ich glaube, jede Frau könnte mit diesen Produkten gut aussehen, da einfach nur Makel kaschiert und ein wenig Frische ins Gesicht gebracht werden. Das haben euch z.B. auch Maris Lilly und Claudia demonstriert, die mit diesem dezenten Look wirklich toll aussehen!
Genau das Richtige für den Frühling – vor allem, weil man im Frühjahr/Sommer oftmals besseres zu tun hat, als seine Zeit ins Schminken zu investieren! Unbedingt ansehen!

Den kompletten Look findet ihr übrigens hier auf dem Blog unter dem Reiter “Aktuelle Limited Editions”!

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Freitag, 20. Januar 2012

Produkttip: Redken Extreme Cat Treatment

Heute möchte ich euch ein weiteres meiner liebsten Haarprodukte vorstellen. Diesmal ist es fast ein kleiner "Geheimtip" - das Produkt als solches ist nämlich einzigartig! Von keiner anderen Marke habe ich diese Art Produkt noch einmal gesehen. Es geht um das "Cat Treatment" aus den Redken Extreme Serie! Diese Serie wurde speziell für stark strapaziertes Haar entwickelt, welches aufgrund Proteinmangels stark zu Bruch neigt.

Preis und Bezugsquelle:
Wie praktisch alle meine Haarprodukte habe ich auch dieses im Hagelshop bestellt. Für 150ml zahlt man dort 21,87€.

Inhaltsstoffe:
Aqua/Water, Magnesium Sulfate, Laureth-23, Taurine, Hydrolyzed Wheat Protein, Phenoxyethanol, Cocamidopropyl Betaine, Mrthylparaben, Hydrolyzed Wheat Starch, Ethylparaben, Parfum/Fragrance, Polyquarternium-10, Propylparaben, Arginine, Lysine Hydrochloride, Linalool
Das Produkt ist silikonfrei

Herstellerversprechen:
Restrukturiert und bietet sofortige Stärke mit geschmeidigem Stand. Liefert effektiven Schutz vor Schädigung und Haarbruch.
Der Fortifying Komplex stärkt und verbessert die Haarstruktur und die schützende Lipidschicht wird wiederhergestellt für brillanten Glanz. Das Haar sieht gesund aus, ist gestärkt und widerstandsfähiger.

Meine Erfahrungen:
Vor ein paar Jahren habe ich es geschafft, meine von Natur aus brüchigen, feinen Haaren durch vehement falsche Pflege (Stichwort Naturkosmetik - und ich habe wirklich vieles ausprobiert und meine Haare null belastet!) komplett zu ruinieren. Ich unterlag dem Irrglauben, dass meine Haare eben kaputt seien, und das Drama vorher nur durch Silikon verdeckt wurde. Nach 2 Jahren konnte ich mich jedoch der Tatsache nicht mehr verschließen, dass Naturkosmetik eben nicht für jedermann geeignet ist, und sah der Tatsache ins Auge, dass meine Haare nun erstmal einer Menge Aufbauarbeit bedürfen. Noch immer silikonfrei fing ich an, meine Haare mit Friseurprodukten langsam aber stetig aufzupäppeln. Ein Produkt, welches mir dabei insbesondere geholfen hat, ist das Cat Treatment.
Das Cat Treatment ist eine wahre Proteinbombe und wird empfohlen, wenn man zB. durch häufiges Blondieren seine Haare völlig ruiniert hat, und sie einen wahren Proteinschub brauchen, um nicht mehr bei der geringsten Berührung abzubrechen.
Es ist eine klare Flüssigkeit, die in die gewaschenen Haare gesprüht wird, nachdem man das überschüssige Wasser ausgedrückt hat. In den Haaren spürt man das Produkt als solches überhaupt nicht. Nach einer Einwirkzeit von 5-10 Minuten wird es ausgespült. Bei Bedarf kann das auch wiederholt werden. Es soll nicht euren normalen Conditioner, oder eure Haarkur ersetzen, so dass diese danach zum Einsatz kommen. Das Treatment ist quasi ein Zwischenschritt, den ihr problemlos in eure bestehende Haarroutine einbauen könnt. Das ist ein Grund, warum ich das Produkt so mag: man muss nicht auf seine normalen Produkte verzichten oder gleich auf eine komplette, neue Serie umsteigen, sondern ergänzt sein bisheriges Programm einfach nur.
Der andere Grund ist natürlich die Wirkung. Ihr könnt natürlich nicht erwarten, dass ihr bereits nach einer Anwendung völlig reparierte und perfekte Haare habt. Jedoch merkt man nach einer Weile der regelmäßigen Anwendung, wie das Haar immer wiederstandsfähiger wird, der Haarbruch zurückgeht und das Haar sich sichtlich erholt.
Allerdings ist bei Proteinen auch immer Vorsicht geboten: Manchen Haaren fehlt es nur an Feuchtigkeit, die werden von diesem Produkt nicht profitieren. Vielen fehlt jedoch, besonders wenn ihr viel gättet, färbt, oder blondiert, vor allem Protein. Aber auch dann müsst ihr auf die Zeichen eurer Haare hören: wird ihnen das Protein zu viel können sie trocken werden. Also lieber alle 1-2 Wochen, und wenn ihr es gar nicht mehr braucht, als Proteinbooster 1x Monat anwenden. Ich zum Beispiel habe meine Haare mit einer ausgewogenen Mischung als Feuchtigkeit und Proteinen aktuell gut im Griff, und brauche kaum mehr zu meiner mittlerweile zweiten Flasche greifen, weswegen es auch nicht in meinem Blogpost über meine Haarpflegeroutine auftauchte. Jedoch bin ich sehr dankbar dafür, dass es damals meine Haare gerettet hat!

Mein Fazit:
Absoluter Retter in der Not, wenn eure Haare dank Blondierung, Glätten, oder falscher Pflege einfach völlig hinüber sind und nur noch abbrechen! Ich kenne kein einziges vergleichbares Produkt, welches sich so einfach in die bestehende Haarpflegeroutine integrieren lässt. Volle Punktzahl von mir!

Liebe Grüße,

Donnerstag, 19. Januar 2012

Review: Laura Mercier Tinted Moisturizer

Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen kleinen Haul aus Berlin? Es kommt mir mittlerweile wie eine halbe Ewigkeit vor, aber als Magalie und ich dort die Chance hatten die Kosmetik von Laura Mercier und Burberry zum ersten Mal live begutachten zu können, wollten wir uns einen kurzen Besuch in der Galeries Lafayette natürlich nicht entgehen lassen. Unter Zeitdruck und dementsprechen hektisch rasten wir von Counter zu Counter und scannten in windeseile die Verkaufsflächen nach den lang gehegten Objekten der Begierde ab. Dass dieses Einkaufsverhalten besonders in Bezug auf Produkte für den Teint eher unklug ist, musste ich leider teuer bezahlen. Aber dazu später...


Ich hatte schon länger ein Auge auf diverse Produkte von Laura Mercier geworfen. Mich interessierten insbesondere der Tinted Moisturizer, der Concealer, die Lipglosse und die Blushes. Da mich die Farben des Blushs auf den ersten Blick nicht direkt ansprachen und für ein ausgiebiges Testen des Concealers leider keine Zeit mehr war, entschied ich mich für den Tinted Moisturizer und ein Lipgloss. Die Vorstellung des Gloss folgt in den nächsten Tagen.


Ich hatte von dem Tinted Moisturizer zuvor so viele positive Meinungen gehört, dass ich ihn auch unbedingt einmal ausprobieren wollte. Er enthält 50 ml, ist ölfrei und besitzt einen Lichtschutzfaktor 20. Es sind insgesamt 10 verschiedene Farbtöne erhältlich und man zahlt stolze 48€. Bei den ganzen Schwärmerei, die ich zuvor vernommen hatte, war ich aber gerne bereit die Summe zu investieren.


Der Tinted Moisturizer befindet sich in einer praktischen Tube, lässt sich kinderleicht dosieren und dank der cremigen Textur im Gesicht problemlos verteilen. Ich besitze den Farbton Nude, also nach Porcelain den zweithellsten Ton. Leider entpuppte sich diese Nuance trotz des vielversprechenden Namens im normalen Tageslicht als entschieden zu dunkel für mich. Im Kaufhaus, ausgeleuchtet durch zig Scheinwerfer, ständig die tickende Uhr im Nacken und zusätzlich von einer Verkäuferin vollkommen falsch beraten, ließ ich mich dazu überreden, diesen Farbton zu kaufen, obwohl ich selbst anfangs davon überzeugt war, Porcelain zu benötigen. Die Verkäuferin des Laura Mercier Counters war gerade in die Mittagspause entschwunden und stattdessen versuchte uns eine andere Angestellte der Galeries Lafayette zu helfen, die uns seit Betreten des Kaufhauses mit argwöhnischem Blick und patzigen Kommentaren verfolgte. Als sie dann feststellte, dass Magalie und ich nicht nur gewöhnliche Studenten auf Sight-Seeing-Tour waren, sondern auch durchaus bereit einiges an Geld in dem Laden zu lassen, wurde sie plötzlich furchtbar freundlich. Es hätte mich trotzdem stutzig machen sollen, dass ihr Teint einer Mischung aus Ricarda M und Cleopatra entsprach und sie mir ständig den sinnfreien Spruch "Das sind genau sie!" ins Ohr säuselte.


Auf dem Bild seht ihr von links nach rechts den Tinted Moisturizer von Clinque in der Farbe 01, den Tinted Moisturizer von Laura Mercier in der Farbe Nude, die Diorskin Nude Foundation von Dior in 02, und die Forever Foundation von Dior in der Farbe 01. Ich bin bei Mac ungefährt bei NC 15 einzuordnen und die übrigen 3 Produkte passen zu meiner Haut je nach Jahreszeit auch wirklich perfekt. Wie man auf dem Bild erkennen kann, fällt die Nuance von Laura Mercier doch deutlich aus der Gruppe raus.


Das schlimmste ist allerdings, dass der Farbton auf meiner Haut zusätzlich noch nachdunkelt. Wenn man die Produkte in die Haut einarbeitet und etwas einziehen lässt, fällt der Unterschied leider noch deutlicher auf. Im Sommer werde ich den Tinted Moisturizer zwar tragen können, aber der Kauf ärgert mich dennoch.Im Winter liegt zwar auch Karneval, aber Winnetou ist für mich nicht unbedingt ein Stylingvorbild. Ich habe aus diesem Einkauf gelernt, dass man ein Teintprodukt tatsächlich nie kaufen sollte, wenn man das Ergebnis nicht  mindestens einmal im Tageslicht gesehen hat. Außerdem scheint es tatsächlich in der Kosmetindustrie ein weit verbreitetest Phänomen zu sein, dass Verkäuferinnen sehr gerne zu dunkle Produkte versuchen zu verkaufen, gerne auch mit dem beliebten Spruch, dass man damit so viel frischer aussieht... Hier hilft es meist sich auf sein eigenes Urteil zu verlassen und sich nicht bequatschen zu lassen.

So, jetzt habe ich einen halben Roman über den Farbton geschrieben, auch wenn das noch nichts über die eigentliche Qualität des Produkts aussagt. Die Reviews, die ich bisher zu diesem Tinted Moisturizer vernommen hatte, waren sich in einer Sache eigentlich alle einige. Das Produkt sollte angeblich über eine Deckkraft wie ein leichtes Make-up verfügen, aber dennoch das natürliche Finish einer getönten Tagescreme besitzen. Das Finsih finde ich auch sehr natürlich, aber eine besondere Deckkraft konnte ich nicht feststellen. Das kann man von einem Tinted Moisturizer normalerweise auch nicht erwarten, aber ich dachte, dass das eventuell den hohen Preis und die allgemeine Begeisterung in Bezug auf das Produkt erkären könnte. Leider sehe ich das nicht so. Mir gefällt das Finish, es ist natürlich, frisch, die Haut sieht prall und ein wenig ebenmäßiger aus, aber die feinsten Unebenheiten schimmern trotzdem durch. Die Textur ist sehr angenehm leicht, lässt sich mühelos verteilen und ist in der Anwendung sehr sparsam. Ein erbsengroßer Klecks reicht bei mir für das ganze Gesicht aus. Das Gesicht sieht anschließend wie frisch eingecremt aus, ohne dabei zu stark zu glänzen, nur eben mit einem gesunden Hauch Farbe.Dennoch finde ich bei diesem Produkt den Preis einfach nicht gerechtfertigt. Für mich ist es leider ein überteuerter Tinted Moisturizer, der den Hype nicht verdient hat. Gerade dadurch, dass ich zum Vergleich noch einen anderen Tinted Moisturizer getestet habe (dazu folgt auch noch eine Review), ist mir das besonders deutlich vor Augen geführt worden.

Falls jemand bis zum Ende durchgehalten hat, lautet mein Fazit daher sehr knapp: Ein nettes Produkt, das den Preis für mich leider nicht wert ist.

Laura Mercier kann man übrigens mittlerweile auch online in Deutschland bei Breuninger bestellen.

Liebe Grüße,

Mittwoch, 18. Januar 2012

Wenn mein ganzes Make-up verschwinden würde…

Guten Morgen ihr Lieben!
Ich melde mich heute live aus der Lernhölle, um mal ein kurzes Lebenszeichen von mir zu geben. Grund dafür ist Hagebutterchen, die uns zum oben genannten Thema getagged hat.

Sollte dieser Fall jemals eintreten, so reiche mir jemand bitte eine Papiertüte, gerne nehme ich dann auch gleich ein ganzes Sauerstoffzelt. Meine Schminksammlung ist das Ergebnis jahrelangem, naja… Sammelns eben! Für mich als Studentin mit unregelmäßigem Einkommen schlummern da wirklich Unsummen in meinem Helmer. Jedes einzelne Produkt ist sorgfältig ausgewählt, teuer bezahlt, und manches hat auch einen nostalgischen Wert. Von limitierten Produkten möchte ich gar nicht erst anfangen.

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Ein Make-up sollte ich dennoch mit nur 10 nachkaufbaren Produkten hinbekommen – dachte ich! Ich schminke mich ja nicht auffällig, daher sollte das genügen. Pustekuchen! Das war richtig schwer! Ich benutze aktuell alleine 3 Produkte für meine Augenringe (Examensnebenwirkungen, Blogpost folgt), und 2 verschiedene Wimperntuschen – zack, 50% weg! Ich musste also wirklich Prioritäten setzen und lange überlegen, aber hier sind die 10 Produkte, die ich sofort nachkaufen würde, und mit denen ich auch ein täglichen Make-up hinbekommen würde. Das ein oder andere Produkt würde mir jedoch trotzdem fehlen *hust*klick*hust*. Achso, und ich gehe einfach mal davon aus, dass der Täter soviel Anstand hat, weder meine Pinsel- noch meine Nagellacksammlung anzurühren!

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1. Urban Decay Primer Potion
Ohne Primer brauche ich an Lidschatten gar nicht denken. Trotz trockener Haut hängt sonst alles in Rekordzeit in meiner Lidfalte. Dieser Primer müsste also sofort wieder her!

2. Mac Blanc Type Lidschatten
Ein matter, wundervoll pigmentierter, hautfarbener Lidschatten. Ich bin mittlerweile bei meinem dritten Exemplar und würde ihn jederzeit wieder nachkaufen. Ich habe stark ausgeprägte rote Äderchen auf meinem Lid, diese gleiche ich hiermit gerne aus – so sehe ich auf einen Streich weder müde, noch krank aus!

3. Burberry Rosewood Lidschatten
Diesen Lidschatten habe ich euch *hier* schon vorgestellt. Eine wunderschöne Nuance, die ich entweder auf dem kompletten Lid benutzen, oder einfach mit Blanc Type in der Lidfalte kombinieren kann. Hier stimmt einfach qualitativ und optisch alles!

4. Clinique Cream Shaper Kajal in “Chocolate Lustre”
Diesen Kajal habe ich fast ausschließlich die letzten 3 Monate benutzt. Ein dunkles Braun mit leichtem Schimmer, was sich sehr einfach auftragen lässt, und einwandfrei hält.

5. Mascara
Hier konnte ich mich für keine entscheiden, zumindest für keine, die sich aktuell in meinem Besitz befindet. Aber, dass ich Mascara benötige, ist natürlich klar!

6. Clinique Lash Power Mascara
Und noch eine Mascara. Ja, ich brauche tatsächlich zwei. Diese hier brauche ich unbedingt für die unteren Wimpern, was zuverlässig Pandaaugen verhindert, und den Auftrag durch das Minibürstchen wunderbar einfach gestaltet. Für die oberen Wimpern mag ich sie jedoch leider gar nicht, da das Abschminken für mich einfach grausam ist!

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7. Armani Concealer Nr. 1
In den letzten Wochen kennen- und lieben gelernt. Ich habe von Natur aus starke Augenringe (Nein, viel Trinken hilft nichts. Schlafen auch nicht. Nahrungsergänzung auch nicht. Das ist einfach so. Schon seit meiner Kindheit!), und brauche unbedingt Concealer, um nicht völlig unmöglich oder wahlweise auch gleich “untot” auszusehen. Dieser hier passt farblich super, deckt gut ab und kriecht kaum in die kleinen Fältchen, was bei mir an ein Wunder grenzt!

8. Guerlain Meteorites (limitierte, gepresste Version)
Natürlich könnte ich sie nicht nachkaufen, aber wahrscheinlich würde ich dann eben die Perlenversion kaufen. Ein Puder, was den Teint perfektioniert und ihr ein gewisses “Feenleuchten” von innen schenkt. Ich liebe den Effekt der Meteorites Produkte und würde sofort wieder eines nachkaufen. Außerdem könnte ich mit dem Puder in der Not wohl auch meinen Concealer “setten”.

9. Cargo Blush “The Big Easy”
Die perfekte Mischung zwischen “peachy” und “pink”, die zu jedem Make-up passt, sich super auftragen lässt und einen minimalen Glow hat – so kann ich zur Not auch mal auf meinen Highlighter verzichten!

10. Chanel Rouge Coco Shine “Aventure”
Das war für mich tatsächlich am schwersten – mich auf ein Lippenprodukt zu beschränken. Ich habe “Aventure” gewählt, weil die Formulierung der Rouge Coco Shines so wunderbar pflegend ist, gleichzeitig glossig und unaufdringlich, leicht schimmernd, aber nicht zu viel. Dazu kommt das wunderschöne Pink, was bei mir einfach immer geht. Das ist wirklich ein Lippenstift, den ich wahrscheinlich Tag und Nacht tragen könnte!

Das waren meine 10 Produkte. Ich hoffe trotzdem, dass niemand mir meine heißgeliebte Sammlung klaut – alleine, wenn ich an den Vermögenswert denke, der da plötzlich weg wäre, wird mir nämlich ganz schlecht!

Ich habe mich dazu entschlossen, niemanden zu taggen. Den Tag hat mittlerweile wirklich jeder gemacht, der mir einfallen würde, oder wurde zumindest bereits getagged. Wenn ich jemanden vergessen habe, wovon wir eigentlich ausgehen können, dann fühlt euch einfach getagged, und macht mit, falls ihr gerne möchtet!

* Das kursiv gedruckte Produkt habe ich kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen!

Welche 10 Produkte würdet ihr sofort nachkaufen, wenn eure komplette Sammlung über Nacht verschwinden würde?

Liebe Grüße,
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Montag, 16. Januar 2012

Amelies aktuelle Obsession

Das Examen ist für einen Blogger keine besonders inspirierende Zeit. Mal davon abgesehen, dass die Gedanken ausschließlich um den Berg an Lernstoff kreisen, hat man weder Zeit zum ausgiebigen Shopping noch zum aufwändigen Schminken und Ausprobieren. Wenn ich mich geschminkt habe, musste es immer schnell gehen und daher habe ich immer zu den gleichen altbewährten Dingen gegriffen. Also sucht man sich statt der Schminkerei einfach eine andere Obsession, die sich weit besser in den Alltag integrieren lässt und in meinem Fall sind es Yankee Candles.
Yankee Candles gibt es in verschiedenen Duftrichtungen, wie floral, fresh, fruit, food & spice und festive. Zu bestimmten Jahreszeiten oder Feiertagen wie Halloween oder Weihnachen gibt es auch immer wieder limitierte Düfte. Bei den Kerzen selbst kann man zwischen Tarts, Teelichtern, Samplern, und verschiedenen Größen zwischen 105 g und 625g wählen. Magalie hat *hier* schon mal über die Dufttarts geschwärmt.


Ich habe mir zu Weihnachten ein paar Sampler gewünscht und sie in den letzten Wochen mit großer Begeisterung benutzt. Wie man an den abgebildeten Sorten erkennen kann, stehe ich sehr auf foodige, süßliche Düfte was Duftkerzen angeht. Darüber hinaus habe ich mittlerweile aber auch ein paar eher fruchtige Düfte ausprobiert, von denen ich ebenfalls sehr angetan war. In der wirklich stressigen Phase war es für mich morgens immer ein wunderbares Ritual eine der Kerzen anzuzünden, wahrzunehmen wie sich der ungeliebte Lernraum langsam mit einem wohligen Duft füllt und gleichzeitig das beruhigende, langsam flackernde Licht auf dem Schreibtisch neben dem Laptop und einem riesigen Stapel Bücher im Blick zu haben. Besonders in der Vorweihnachtszeit fand ich das sehr gemütlich.
Die Duftsorten, die ich bis jetzt getestet habe, finde ich bis auf eine alle göttlich! An Weihnachten wurde ich schon fast für verrückt erklärt, weil ich mir die Kerzen ständig verzückt unter die Nase halten musste, nachdem ich das Geschenk ausgepackt hatte. Aber kommen wir zu den einzelnen Düften. Ich habe zuerst den Namen, dann die offizielle Duftbeschreibung und zum Schluss meine eigenen Gedanken zu den einzelnen Kerzen aufgeschrieben.




1.Christmas Cookie: Mit Zucker bestreute weihnachtliche Butterplätzchen mit Vanillearoma
Für die Weihnachtszeit definitiv einer meiner Lieblinge. Für mich riecht die Kerze ein wenig cremig, milchig und süßlich und ich fühle mich an den Geruch von heißer, weißer Schokolade erinnert. 
2.French Vanilla: Süß & traditionell. Der Vanilleduft kommt von von einem Öl, das tropischen Orchideen entzogen wird
Für mich bis jetzt die einzige Sorte, die mich nicht vollkommen begeistert hat. Die Kerze riecht zwar auch lecker nach Vanille, aber besonders im Vergleich mit den anderen Sorten für mich persönlich zu eindimensional und einfach nur süßlich.


3.Almond Cookie:Warm auf dem Ofen...knusprige Mandeln und Buttervanille zu einer köstlichen, unwiderstehlichen Leckerei gebacken
Diese Kerze fand ich nicht ganz so süßlich wie die anderen drei, aber dennoch so lecker, dass man sich zusammenreißen muss, nicht in das Wachs zu beißen.Sie erinnert mich an eine Mischung aus gebrannten Mandeln und Nussecken.
4.Creamy Caramel: Ein Duft der auf der Zunge zergeht. Süßes, klebriges Karamell mit Butter und Vanille
Ebenfalls ein sehr köstlicher Geruch. Diese Kerze war so intensiv, dass sie durch die Plastikverpackung das ganze Paket mit ihrem Duft ausgefüllt hat. Die Duftbeschreibung passt hier perfekt. Sie riecht tatsächlich wie klebrige Karamell-Sahne-Bonbons.


Nicht auf den Bildern abgebildet, aber trotzdem getestet habe ich außerdem:

5.Christmas Cupcake: Eine unwiderstehliche Köstlichkeit. Reichhaltige, saftige Vanille-Küchlein, überzogen mit einem süßen Butter-Zuckerguss
Noch so ein absolut genialer Geruch, wenn man auf foodige Gerüche steht. Die Kerze riecht tatsächlich wie Vanilla-Frosting, ein wenig nach süßem Kuchenteig und nach Kokosmakronen.
6.Be thankful: Der einladende Duft eines ofenwarmen Apfelkuchens mit Zimt und Zucker, köstlicher Vanille und einem Hauch Kürbis
Diese Duftrichtung fängt für mich den Geruch von Weihnachten absolut perfekt ein und für das nächste Weihnachtsfest möchte ich diese Kerze unbedingt in einer Originalgröße besitzen. Der Duft ist warm, heimelig, weihnachtlich und er riecht tatsächlich nach Zucker und Zimt. Selbst wenn ich in der ganzen Hektik absolut keinen Sinn für Weihnachten letztes Jahr hatte, hat mich die Kerze immer ein bißchen in weihnachtliche Stimmung versetzt.     
7.Red Apple Wreath: Genießen sie die Feiertage mit dem festlichen Aroma von süßen Äpfeln, Zimt, Walnüssen und Ahornholz
Der Duft ähnelt Be Thankful. Hier kommt zu der süßlichen Duftrichtung mit den Äpfeln allerdings noch eine leichte fruchtige Note dazu. Walnüsse und Ahornholz konnte ich persönlich nicht riechen.
8.Country Lemonade: Die perfekte Sommererfrischung mit fruchtigem, zitronigem Aroma und genau dem richtigen Schuss an Süße
Diese Sorte hat mich davon überzeugt, dass man auch im Sommer durchaus Kerzen gebrauchen kann und zwar für den Balkon oder Garten. Sobald man die Kerze angezündet hat und sie ihren Duft verströmt, hört man quasi schon die Grillen in der Ferne zirpen und man sieht sich im heißen Flimmern der Mittagssonne auf einer schattigen Terrasse an einem eisgekühlten Glas, in dem die Eiswürfel klirren, selbstgemachter Limonade schlürfen. Bei der Kerze geht jetzt meine Phantasie etwas mit mir durch, aber genau so ein Szenario verbinde ich mit dem Duft. Die Sorte werde ich mir defintiv auch in einer größeren Version kaufen.

Ich habe meine Kerzen übrigens bei Yankee-Online gekauft. Die Bestellung hat reibungslos funktioniert und innerhalb weniger Tage waren die Kerzen sicher bei mir angekommen.

So viel zu meiner aktuellen Obsession. Was haltet ihr von Yankee Candles? Ich werde mir auf jeden Fall mindestens 3 große zulegen und ich überlege noch, ob sich ein Duft wie Clean Cotton, Fluffy Towels oder Baby Powder nicht auch im Bad gut machen würde.

Liebe Grüße,
eine kerzenverrückte

Sonntag, 15. Januar 2012

Dior Garden Party: Garden Roses Quint

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Heute möchte ich euch endlich nach ausgiebigem Testen das “Garden Roses” Quint aus der “Garden Party” Limited Edition vorstellen, welche im Laufe der nächsten Woche erhältlich sein dürfte. Das Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zugeschickt.
Diesbezüglich wollte ich noch kurz etwas sagen, bevor ich zur eigentlichen Review komme. Auch mir ist aufgefallen, dass sich die Vorstellungen gesponsorter Produkte aktuell häufen. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich erst aufgrund Project 10 Pan und nun wegen des bevorstehenden Examen einfach nichts kaufe – mir fehlt schlicht die Zeit! Dementsprechend gibt es einfach kaum Neues bei mir, abgesehen von den Produkten, die mir von den lieben PR-Menschen ins Haus flattern. Ich hoffe, ihr nehmt uns das nicht übel – das wird nämlich kein Dauerzustand bleiben, es kommen ganz sicher auch wieder andere Zeiten! Trotzdem versuche ich natürlich, eine gute Mischung zu bewahren, ich wollte nur noch einmal kurz erklären, warum sich das aktuell so häuft, damit kein falscher Eindruck entsteht!
So, nun aber zur eigentlichen Review!

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Preis und Bezugsquelle:
Die Garden Party Edition von Dior wird es bei den üblichen Verdächtigen geben. Release Termin ist Mitte nächster Woche.
Für ca. 55,00€ bekommt man 4,8g Produkt.

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Hersteller über das Produkt:
Die Puder sind an ihren Oberflächen zart mit herrlichen Verzierungen geschmückt.
Als seien sie von einem Couture-Stoff inspiriert, bezaubern die Blumen der verschiedenen Lidschattenpaletten den Blick und haben eine täuschende Ähnlichkeit mit Handstickereien auf zartem Tüll. Wenn Erstklassigkeit zur Leidenschaft wird...
Die mythische 5 Couleurs-Palette in einer neuen, bezaubernden Collector-Version mit Rosen, die wie von Hand in die Puder gestickt sind. Die beiden Harmonien dieser „Garden Edition“ besitzen höchste Verführungskraft und wecken alle Begierden. Die Harmonie „Garden Roses“ schafft einen Rausch von zarten Rosatönen, Blassviolett und Silber, betont mit betörendem Purpur.


Meine Erfahrungen:
Ich habe vor Freude gequietscht wie ein kleines Kind, als ich diese Palette aus dem Diorpäckchen zog: genau diese Palette gefällt mir nämlich aus dem kompletten Look am besten! Wer schon eine Weile mitliest, wird kaum überrascht sein: 5 helle, unauffällige Töne mit perligem Finish und ein Hauch Farbe – da bin ich als Nude-Liebhaber doch dabei!

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In der Palette findet man 5 wunderschöne Pastelltöne: ein mittleres Rosa, ein rosastichiges Creme, ein Graugrün, ein zartes Lila und in der Mitte ein wunderschönes Violett. Alle Farben haben ein Pearl-Finish und leuchten damit regelrecht und changieren ein wenig. Die Grundfarbe ist dabei – bis auf den mittleren Ton – sehr dezent. Ich würde sogar sagen, man bekommt hier fast 4 gleiche Lidschatten mit leicht unterschiedlichem Effekt: Die äußeren vier Farben kann man alle wunderbar als Highlighter oder Lidfarbe benutzen. Sie unterscheiden sich nur ein wenig in der Farbe, in der sie das Licht brechen. Eine schimmert ein wenig rosa, eine ein wenig lila – unten auf den Swatches wird deutlich, was ich meine!
Für mich ist das super. Ich habe hier wirklich vier wunderschöne Töne, die ich in Rekordzeit aufs Lid geben kann – eine andere Farbe (nicht aus dem Quint) in die Lidfalte und ich bin fertig. Hier kann man ein wenig spielen: mein Burberry Rosewood Lidschatten zusammen mit dem Lilaton unten links wirkt dann mauviger. Mit dem cremigen Ton oben rechts bleibt er dagegen Taupe. Es ändert sich also im Prinzip nur ein ganz wenig der Gesamteindruck, der Farbeinschlag des AMUs, je nachdem, welche der vier äußeren Farben man auf das bewegliche Lid gegeben hat. Besonders gut gefällt mir überraschenderweise übrigens der grüne Ton unten links: ich habe stark ausgeprägte, rote Äderchen auf dem Lid, was ein wenig kränklich aussieht. Das neutralisiert das Grün wunderbar, ohne wirklich Grün zu wirken.
Ihr merkt, die Palette ist wirklich eine tolle Spielerei, die mir die letzten Wochen viel Freude beim Experimentieren bereitet hat!

Swatches QuintDie Lidschatten geswatcht in der gleichen Anordnung wie im Quint selbst

Allerdings bin ich an einem Experiment kläglich gescheitert: AMUs alleine mit dieser Palette schminken. Klar, es ist eine Frühlingskollektion, alles ist hell und pastellig. Und ihr wisst – ich habe wahrlich nichts gegen dezente AMUs, im Gegenteil! Aber hier bin ich ein wenig verzweifelt. Blendet man die Farben ineinander, sieht man kaum einen Unterschied. Die einzige Kombination mit einem Hauch Unterschied erlauben das Creme oben rechts mit dem Lila unten rechts. Mehrere Farben auf dem Auge erscheinen ein wenig witzlos. Lediglich das wunderschöne Violett in der Mitte mit dem Blau-Lila Pearl schafft es, sich ein wenig abzuheben. Ich habe ihn ein paar Mal als Liner getragen, allerdings wirkt er als solcher sehr zart, da er aufgrund des Pearl-Finishs sehr changiert und nicht wirklich als Linie auffällt. Ansonsten ist die Palette zum Schminken kompletter AMUs meiner Meinung nach nur bedingt geeignet.

Trotzdem habe ich die Palette äußerst liebgewonnen! Warum? Nun, erstens fallen die Farben genau in mein Beuteschema. Ich liebe es, morgens zu überlegen, welche Farbe denn heute aufs bewegliche Lid darf – sie sind einfach alle wunderschön und passen immer, sind mit ihrem pearligen Finish nie zu viel, und nie zu unscheinbar und lassen das Auge wacher wirken. Dazu kommt die wunderbare Qualität der Lidschatten. Das sind tatsächlich meine ersten Dior Lidschatten und ich bin absolut positiv überrascht. Die Lidschatten sind sehr buttrig, lassen sich mühelos aufnehmen und auftragen (keinerlei Fallout!), selbst das Verblenden gelingt praktisch von alleine. Dazu kommt eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Selbst nach dem Sport, wenn wirklich nichts mehr in meinem Gesicht dort ist, wo es ursprünglich hingehörte, sitzen diese Lidschatten immer noch an Ort und Stelle wie frisch aufgetragen. Wow!
Lediglich das wunderschöne Blütenmuster verursacht ab und an ein wenig Krümmelei an den Ecken, aber ich denke, das wird sich legen, sobald das Muster abgetragen ist.

Mein Fazit:
Es kommt darauf an, was man von einer Palette erwartet. Will man mit einer Palette ein komplettes, kontrastreiches AMU schminken können, wird man mit dieser Palette wohl nicht wirklich glücklich werden. Liebt man jedoch dezente Farben mit wunderschönem Pearl-Finish, bekommt man hier eine tolle Auswahl – man muss sie eben nur mit anderen Farben kombinieren, wenn man ein richtiges AMU schminken will. Ich liebe diese Palette, kann mir aber Vorstellen, dass sie sehr polarisieren wird!

Liebe Grüße,
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