Mittwoch, 29. Februar 2012

Schokobraunes EOTD

Heute gibt es von mir ein schnelles EOTD in Brauntönen. Auch wenn diverse Make-up Artists immer wieder predigen, dass braune Lidschatten zu braunen Augen gähnend langweilig sind, pfeife ich auf dieses Statement. Ich mag braune Lidschatten einfach, auch wenn eine knallige Komplementärfarbe sicherlicher aufregender wäre.

Im Zentrum des Looks soll das wunderschöne Loose Glitter Pigment in der Farbe Caress of Mink von Rouge Bunny Rouge stehen, das mir vor einiger Zeit kosten- und bedingungslos zugeschickt worden ist. Bevor ich erneut von diesem Pigment schwärme, verweise ich euch auf die ausführliche Review von Magalie *klick*, die einen anderen Farbton getestet hat. Während Magalie einen kühlen Goldton ausprobiert hat, habe ich einen mittleren Braunton bekommen, der aufgrund seines multidimensionen Schimmers wunderschön anzusehen ist.


Wir ihr merkt, gerate ich unfreiwillig doch wieder ins Schwärmen, aber bei dem Anblick ist das sicherlich auch nachzuvollziehen, oder? Jedenfalls konnte mich das Pigment so sehr begeistern, dass es sich ein eigenes Augen Make-up an dieser Stelle redlich verdient hat.


Das Pigment Caress of Mink habe ich auf dem gesamten beweglichen Lid und etwa bis zur Mitte der Pupille am unteren Wimpernkranz verteilt. Die Lidfalte habe ich nur ein wenig mit Wedge von Mac schattiert. Um dem Augen Make-up noch etwas mehr Tiefe zu verleihen, habe ich den äußeren Augenwinkel noch dem dunkelbraunen, matten Lidschatten Mystery von Mac betont, Wimperntusche und fertig war der Schokolook.


Nicht aufregend, aber trotzdem schön?
Liebe Grüße,

Dienstag, 28. Februar 2012

LOTM – Februar

Ich habe lange überlegt, ob mein “Look” diesen Monat überhaupt postwürdig ist. Heute fangen meine Examensklausuren an (wenn ihr das lest, sitze ich wohl gerade zitternd vor der Prüfungsaufgabe) und dementsprechend wenige Gedanken habe ich mir diesen Monat um mein Make-up gemacht. Wenn ich überhaupt welches trug (das kann man diesen Monat an beiden Händen abzählen!), galt also das Motto: “Wie kompensiere ich 4 Stunden Schlaf die Nacht mit Schminke in höchstens 5 Minuten!”.
Wie ihr seht habe ich mich dann doch für den Post entschieden. Alleine der Vollständigkeit halber, aber auch, weil ich so noch einmal Tragebilder meiner zwei Produkte aus der Mac Naturally LE zeigen kann. Außerdem ist das hier wieder ein “No Make-up Make-up” à la Magalie par excellance, und wenn ich diesen Look immer propagiere, dann sollte ich euch meine Varianten auch zeigen!

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Benutzt habe ich:
* Chanel Vitalumiere Aqua Foundation
* Armani Corrector Nr. 1 und Concealer Nr. 2
* Benefits Powderflage
* Urban Decay Primer Potion
* Mac “Summer” Haze Mineralize Eyeshadow (LE)
* Urban Decay 24/7 Kajal in “Bourbon”
* Armani Eyes to Kill Excess Mascara (oben)
* Clinique Lash Power Mascara (unten)
* Alverde Augenbrauengel
* Mac Mineralize Skinfinish “Blonde” (LE)
* Clinique Almost Lipstick “Lovely Honey”

Das kursiv gedruckte Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt!


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Das AMU Bild habe ich mir aus offensichtlichen Gründen getrost geschenkt! Ich habe einfach den “Summer Haze” Mineralize Eyeshadow auf dem beweglichen Lid bis in die Lidfalte verblendet. Das geht aufgrund seiner buttrigen Konsistenz sehr einfach und dementsprechend schnell. Dann blieb nur noch Zeit für einen dezenten Kajalstrich – hier habe ich ehrlich gesagt einfach irgendeinen gegriffen, und ich denke, “Bourbon” von Urban Decay passt ziemlich gut zum Lidschatten. Kunststück, bei Champagner und Braun, nicht wahr? ;-). Dann gab es nur noch Wimperntusche und fertig waren nach 2 Minuten die Augen.

Für meinen Teint habe ich gerne zur Vitalumiere Aqua Foundation gegriffen (Review folgt!), da mein Teint stressbedingt aktuell ein wenig ungleichmäßig ist und des Ausgleichs bedarf. Das natürliche, leicht glowende Finish ließ mich auch immer direkt ein wenig gesünder aussehen.
Meine Killeraugenringe habe ich mit meinem lebensrettenden Duo von Armani bekämpft, welches ich euch *hier* bereits genauer vorgestellt habe.
Auf die Wangen kam dann auch nur schnell ein leicht blendbares Produkt, welches mit einem Pinselschwung sowohl Farbe, als auch Highlighter erledigte. Ganz so intensiv wie auf dem Bild glowt das Produkt allerdings in natura nicht: ich stand hier einfach direkt vor der Tageslichtlampe ;-)

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Auf den Lippen war es dann auch nur eines der einfachsten Produkte, die ich finden konnte. Der Clinique Almost Lipstick in “Lovely Honey” bringt nur wenig Farbe, dafür aber Glanz und Pflege, und lässt sich blind zwischen Tür und Angel auftragen.

So, hier also mein “LOTM” für den Monat Februar. Ich gebe zu, man könnte es auch einfach “Schadensbegrenzung” nennen! Aber das habe ich eben diesen Monat getragen und um ehrlich zu sein, habe ich mich damit pudelwohl gefühlt, und es war auch mal erfrischend, nur 5 Minuten ins Make-up zu investieren, und mit einer minimalen Anzahl Produkte nur ein wenig Leben ins Gesicht zu bringen. Ihr wisst ja, ich mag so was!

Liebe Grüße,
eine leicht panische,
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Montag, 27. Februar 2012

Review: Mac Cleanse Off Oil

Bei meinem letzten Haul habt ihr ja bereits gesehen, dass ich mir das Cleanse Off Oil von Mac gekauft habe. Nachdem ich mit einem anderen Gesichtsöl von L'occitane, das nach dem gleichen Prinzip funktioniert, schlechte Erfahrungen gemacht habe, habe ich lange gezögert, die Variante von Mac auszuprobieren. Die vielen Lobeshymnen anderer Blogger und Youtuber behielt ich dennoch im Hinterkopf und bei meinem letzten Besuch des Mac Stores bin ich der magischen Anziehungskraft des Öls dann doch erlegen.


Ein wesentlicher Grund endlich nachzugeben, lag an der praktischen Reisegröße, die es in den Mac Stores gibt. Statt der üblichen 150 ml für 25,50€ bekommt man hier 30ml für 10€. Da ich skeptisch war, ob ich das Öl überhaupt vertragen werde, kam mir die kleine Verpackung wie gerufen.


Bei dem Öl handelt es sich, wie der Name bereits erahnen lässt, um einen Make-up Entferner auf Ölbasis. Laut Mac Cosmetics enthält das Cleanse Off Oil Olivenöl, Nachtkerzenöl und Jojobasamenöl und ist 100% mineralölfrei.


Ich trage entnehme zur Reinigung meines Gesichts ca. 3-4 Pumpstöße des Öls, verreibe es in meinen Handinnenflächen und streiche damit anschließend über das gesamte Gesicht. Etwas ungewohnt war für mich, den Reiniger mit den Händen auch auf den Augenlidern und Wimpern zu verteilen, aber ich habe mich recht schnell daran gewöhnt. Überraschenderweise hinterlässt der Reiniger nämlich keinen öligen Film oder eine trübe Sicht in den Augen, was mich bei so manchem Zwei-Phasen-Reiniger immer gestört hat. Wie ihr auf dem oberen Bild erkennen könnt, verwandelt sich das Öl beim Kontakt mit Wasser in eine milchige Emulsion und lässt sich daher auch kinderleicht abwaschen, ohne dass ein klebriger oder öliger Film zurückbleibt. Ich bin wirklich positiv überrascht, dass der Reiniger selbst Augen Make-up entfernen kann. Trägt man das Öl auf der Haut auf, hat man gerade an den Augen das Gefühl, als würde erstmal rein gar nichts passieren. Sobald man aber Wasser hinzufügt, löst sich plötzlich alles wie von Zauberhand auf. Das Problem ist hierbei nur, dass ein Großteil des abgelösten Make-ups anschließend im Handtuch landet. Mir ist es schon lieber, wenn meine Mascarareste und Co. auf einem Wattepad und anschließend im Mülleimer landen und nicht auf meinen Handtüchern. Ein weiterer Minuspunkt ergibt sich leider bei einer richtig dicken Schicht Make-up, denn hier reicht das Öl allein nicht aus. An den Augen bleibt immer noch ein wenig Mascara oder Eyeliner zurück, so dass ich hier mit meinem geliebten Bioderma noch nacharbeiten muss. Ein sehr positiver Aspekt, den ich zum Schluss noch erwähnen möchte, ist die Verträglichkeit. Meine Mimosenhaut hat das Cleanse Off Oil anstandslos vertragen. Keine Rötungen, keine Pickel, rein gar nichts.

Mein Fazit lautet daher: Als Entferner für ein leichtes Make-up finde ich das Öl durchaus geeignet, aber meiner geliebten Mizellenlotion von Bioderma kann das Cleanse Off Oil gerade bei hartnäckigem Augen Make-up nicht das Wasser reichen.

Liebe Grüße,

Sonntag, 26. Februar 2012

Verabschiedet den Winter, hier kommt der Frühling!

So langsam ertrage ich die sibirische Kälte draußen nicht mehr! Ich möchte endlich wieder frühlingshafte Temperaturen, leichte Kleidung, in der ich nicht mehr nach einem Michelin-Männchen aussehen und fröhliche, leuchtende Farben. Und aus diesem Grund möchte ich euch heute das Gloss Prodige in der Farbe Papaya vorstellen, das mir kosten- und bedingslos zugeschickt worden ist und für mich genau so eine frühlingshafte Farbe besitzt.


Die Gloss Prodige Reihe ist seit Januar 2012 erhätlich und besteht aus 8 unterschiedlichen Farbtönen, die meines Wissens alle Schimmerpartikel aufweisen. Das Gloss enthält 6ml und kostet ca. 16€. Die eckige Verpackung mit dem goldenen Deckel finde ich sehr ansprechend gestaltet. Besonders das kleine eingestantze C, das viele der Clarins Verpackungen besitzen, ist ein kleines, aber hübsches Detail.


Das Gloss besitzt einen länglichen Schaumstoffapplikator, mit dem sich die Farbe problemslos auf den Lippen verteilen lässt. Die Textur ist angenehm leicht und klebt nicht, ist aber nicht zu flüssig, so dass sie sich im Laufe des Tages auch außerhalb der Lippenkontur verteilen würde. Was mir neben dem hübschen Farbton noch besonders gut gefällt ist der Geruch. Die Gloss riechen sehr intensiv, empfindliche Nasen seien an dieser Stelle also vorgewarnt. Ich finde den Geruch aber so köstlich, dass ich meine Nase am liebsten ständig in das Fläschchen halten würde. Laut Clarins handelt es sich hierbei um einen Cassis-Lackritz-Duft, mich erinnert er aber an die Erdbeer-Campino-Bonbons, die ich eine zeitlang tütenweise vernichtet habe.


Der Farbton Papaya ist ein warmer Korallton mit feinen goldenen und pinken Schimmerpartikeln. Die Farbe entspricht absolut meinem Beuteschema und als zarter Farbklecks im Frühling wird sie sicherlich sehr oft zum Einsatz kommen. Zum Abschluss gibt es natürlich noch ein Tragebild des Glosses auf meinen Lippen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich an die neuen Makroaufnahmen erst noch gewöhnen muss. Es ist doch etwas befremdlich, seine eigene Haut in dieser Größe und aus dieser Nähe sehen zu müssen.


Als Fazit kann ich sagen, dass ich das Gloss sehr gelungen finde. Ich habe absolut nicht daran auszusetzen und falls euch die Farben zusagen, kann ich einen Kauf durchaus empfehlen.

Wie gefällt euch die Farbe?
Liebe Grüße,

Freitag, 24. Februar 2012

Dieses Duo rettet Leben!

Naja, zumindest optisch! Die Rede ist von dem Master Corrector und High Precision Retouch Concealer von Armani, die mich im Nu von Corpse Brides kleiner Schwester in ein lebendiges Wesen mit Puls verwandeln. Ich habe diese kleinen Wundermittelchen nun seit Weihnachten ausgiebig getestet - und die Testbedingungen waren wegen examensbedingtem Schlafmangel natürlich perfekt ;-)

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Preis und Bezugsquelle:
Beide Produkte bekommt man am Armani Counter oder online zum Beispiel über Douglas. Dort findet man sowohl den Corrector als auch den Concealer für je 29,95€. Ich habe die hellste Nuance (Nr.2 “fair”) des Concealers und die Nr. 1 des Correctors getestet.

Herstellerversprechen zum Concealer:
A high precision concealer which blurs imperfections, treats dark circles, and highlights the complexion. Contains light reflecting pearls, which diffuse light for radiant skin. Vitamin E and moisturizers pamper the delicate eye area. High definition applicator. All skin types.

Meine Erfahrungen:
Ich habe schon mein ganzes Leben lang Augenschatten, die sich mit keiner Flüssigkeits- oder Schlafmenge dieser Welt wegzaubern lassen. Also begann für mich schon recht früh die Suche nach Produkten, die diesen Makel verschwinden lassen, da er mich vor allem in Kombination mit meinem hellen Teint schon ein wenig untot aussehen lässt – ganz schlimm ist es natürlich in Zeiten wie jetzt, wenn ich nicht viel Schlaf bekomme und die Schatten zusätzlich intensiviert werden. Ich habe also die letzten ca. 10 Jahre viele Produkte getestet und stoße immer wieder auf die gleichen 3 Probleme:
1. Die hellste Farbe ist oft noch zu dunkel und lässt somit eine ernsthafte Leberkrankheit bei mir vermuten!
2. Die Deckkraft ist zu leicht, ich muss schichten bis meine Haut unfassbar austrocknet!
3. Die Produkte setzen sich in die feinen Fältchen unter den Augen ab und betonen den Makel zusätzlich.

CIMG4382links: Master Corrector Nr. 1, rechts: High Precision Retouch Concealer Nr. 2

Wenn euch diese Probleme fremd sind: Glückwunsch! Ich beneide euch aufrichtig! Wenn ihr damit jedoch auch konfrontiert wurdet, kann ich euch dieses Duo wärmstens empfehlen und ans Herz legen!

Beide Produkte kommen in einem kleinen Röhrchen, wie wir es von Lipgloss gewöhnt sind und haben statt einem Schwammapplikator ein unglaublich feines Pinselchen, mit dem man perfekt und präzise arbeiten kann. Diese Verpackung passt auch gut zu der Konsistenz der Produkte: beide sind wirklich sehr flüssig und leicht, wodurch man sie kinderleicht verteilen und in die Haut einarbeiten kann, wo man sie wirklich kein bisschen als Produkt wahrnimmt – weder optisch noch gefühlt. Die Farben lassen sich nahtlos ausblenden. Und kennt ihr dieses trockene, leicht juckende Gefühl unter den Augen, wenn man viel Concealer trägt und sich einfach nur noch abschminken will? Dieses tritt hier absolut nicht ein, man spürt beide Produkte – auch in Kombination! – kein bisschen auf der Haut!

Dabei ist die Pigmentierung Wahnsinn! Beim ersten Versuch habe ich erst einmal aus Gewohnheit viel zu viel benutzt, was dank dem lachsfarbenen Corrector zunächst nach Augenentzündung aussah. Man braucht wirklich wenig von dem Produkt, was den hohen Preis wieder relativiert.

Der Corrector Nr. 1 neutralisiert durch seine lachsfarbene Tönung zunächst blaustichige Augenringe. Dann wird das Ergebnis mit dem Concealer der Hautfarbe angepasst. Ich denke, wenn man keine extrem ausgeprägten Augenringe hat, wird auch der Concealer alleine reichen. Für mich ist der Corrector darunter jedoch sinnvoll. Der Concealer in Nr. 2 “fair” ist übrigens wunderbar hell und passt sogar bei mir ohne Probleme selbst zu blassesten Zeiten!
Für den Auftrag benötige ich wirklich wenig Produkt, welches ist mit dem Ringfinger sanft in die Unteraugenregion einklopfe. Ich lasse den Corrector kurz antrocknen, und wiederhole den Vorgang mit einer geringen Menge des Concealers. Das Ergebnis ist trotz hoher Deckkraft völlig natürlich und man sieht überhaupt nicht, dass hier gerade gleich zwei Produkte übereinander aufgetragen wurden!

ErgebnisKeine Ahnung, warum es aussieht, als ob sich auf dem Powderflagefoto schon etwas abgesetzt hat. Der Vergrößerungsspiegeltest sagt: stimmt nicht!

Das einzige, was mir nicht 100%ig gefällt ist das leicht glänzende Finish des Concealers. Damit meine ich nicht die begrüßenswerten lichtreflektierenden Partikel, die der Concealer enthält, sondern mehr ein “Ich habe gerade ein wenig Augencreme benutzt!” Finish. Das sieht zwar gesund aus, aber ich habe es zumindest in dieser Gesichtsregion lieber matt. Deswegen gebe ich – alleine zum mattieren – noch eine hauchdünne Schicht an Benefits Powderflage darüber. Dieses fixiert auch noch einmal zusätzlich, obwohl das eigentlich nicht nötig wäre: bisher hat sich jeder Concealer, von günstig bis teuer, im großen Stil gut sichtbar unter meinem Auge abgesetzt. Diese beiden setzen sich gegen Ende eines langen Tages minimal ab, was ich allerdings nur im Vergrößerungsspiegel beobachten kann. Ich bezweifle stark, dass das irgendjemanden außer mir auffällt.

Übrigens funktioniert der Concealer auch alleine für Unreinheiten perfekt. Dank der Konsistenz lässt er sich fast unsichtbar verarbeiten und deckt zuverlässig alles ab! Das gefällt mir sehr gut, da ich mich konsequent weigere, für 1-2 Unreinheiten im Monat einen extra Concealer zu kaufen.

Mein Fazit:
Testen! Kaufen! Wenn ihr mit starken Augenringen zu kämpfen habt und die von mir benannten drei Probleme mit Concealer kennt, schmeißt das Gewissen wegen des Preises über Bord und seht euch die beiden an! Ostern, Geburstag, Weihnachten, Namenstag oder was auch immer: lasst euch die Sachen zur Not von Oma, Onkel, Tante, Mama oder Papa schenken! Hier bekommt man für sein Geld wirklich etwas geboten und ich kann mir nichts anderes mehr für mich vorstellen!
Danke noch einmal an Lu fürs Anfixen! ;-)

Liebe Grüße,
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Donnerstag, 23. Februar 2012

Schneller Kurztrip nach New York und wieder zurück...

Vergangene Woche hatte ich die wunderbare Gelegenheit dem karnevalistischen Trubel für einen Tag zu entfliehen und ein paar Stunden in New York zu verbringen. Naja, nicht ganz. Eigentlich wurde ich von Kiehl's nach Düsseldorf eingeladen, um dort mit ein paar anderen Bloggern einen spannenden Tag zu erleben. Dank der hübschen Deko mit kleinen New Yorker Details und der freundlichen und lockeren Atmosphäre, für die das Team von Kiehl's sorgte, hätte man aber fast meinen können, ein wenig Big Apple Luft zu schnuppern.


Die Marke Kiehl's war für mich kein absolutes Neuland. Während Magalie großer Fan der Haarpflege ist, schwöre ich auf die Gesichtsmaske der Rare Earth Linie und vergöttere die Creme de Corps Whipped Bodybutter. Über das soziale Engagement und die Firmenphilosophie war ich aber überraschend uninformiert, so dass ich jede Menge neue und interessante Dinge an dem Tag dazulernen konnte, die ich heute an euch  weitergeben möchte.


Wer bereits einige Produkte der Marke kennt, der wird wissen, dass die Verpackung der Produkte eher zweckmäßig, als aufwändig oder verspielt sind. Zum einen passen die cleanen Tiegelchen und Tuben natürlich sehr gut zu dem Apotheken-Image von Kiehl's, da die Marke ursprünglich auf ein New Yorker Familienunternehmen zurückgeht, das seit 1851 als Apotheke in East Village existierte. Kiehl's verzichtet aber aus einem bestimmten Grund auf teure Verpackungen, sowie auf Werbespots. Der Fokus der Marke soll damit auf andere Dinge verlagert werden. Im Zentrum der Firmenphilosophie stehen zwei wesentliche Elemente, nämlich das Motto Try, before you buy und das soziale Engagement Kiehls' Gives.



Dass sich Kiehl's das erste Motto nicht nur auf die Fahne schreibt, sondern auch wirklich lebt, konnte ich bis jetzt bei jedem Besuch des Stores am eigenen Leib erfahren. In kaum einem anderen Laden mit hochpreisigen Produkten wird man so bereitswillig und großzügig mit allen Produktpröbchen versorgt, die das Beautyherz begehrt, wie bei Kiehl's.



Das  soziale Engagement der Marke konzentriert sich vor allem auf die drei Bereiche Kinder, Umwelt und Aids-Hilfe, für die sich auch prominente Botschafter wie Julianne Moore einsetzen. Kiehl's unterstützt beispielsweise mit einer Partnerschaft die Arche. Nachdem wir diese Details zur Marke erfahren hatten, durften wir nach Herzenslust über sämtliche Tiegelchen und Töpfchen herfallen, alles in Ruhe testen und begutachten oder eine individuelle Hautanalyse in Anspruch nehmen. Obwohl ich fest davon ausgegangen bin, dass ich in der T-Zone tendenziell ölige Haut habe, musste ich feststellen, dass die sibirische Kälte und die Heizungsluft der letzten Monate meiner Haut ordentlich zugesetzt haben und sie nicht mehr ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt war. Für meine Augenpartie wurde mir außerdem eine spezielle Pflege empfohlen, die ich seit ein paar Tagen teste. Sobald ich sie ausgiebig ausprobiert habe, erfahrt ihr hier sicherlich noch mehr darüber.


So, und für alle, die vielleicht sogar schon durch Reviews von Magalie und mir zuvor von der Marke angefixt wurden, sich aber dachten, dass Kiehl's doch ein wenig zu teuer ist, habe ich noch tolle Neuigkeiten. Für den großen Erfolg, den die Marke in den letzten Jahren verzeichnen konnte, möchte sie sich bei ihren Kunden bedanken. Ab dem 15. März 2012 senkt Kiehl's 110 Produkte dauerhaft im Preis und zwar durchschnittlich um 10%. Bestseller wie die Lippenpflege werden sogar um 27,1%  und das Creamy Eye Treatment um 36,7% im Preis reduziert. Also wenn das mal keine guten Aussichten sind, dann weiß ich auch nicht weiter.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch bei dem wunderbaren Team von Kiehl's für den wunderschönen Tag und den interessanten Eindruck bedanken.

Natürlich habe ich den Tag nicht allein verbracht. Mit von der Partie waren noch Andrea von AnnDeeLICIOUS, Marislilly von Beauty & More, Coquette von Coquette's Style, Sandra von Grazia, Paddy von Innen & Außen, Sarah von Josie Loves und Nicole von luciennebaba.

Wer steht spätestens am 15. März so wie ich in einem Kiehl's Store?
Liebe Grüße,

Mittwoch, 22. Februar 2012

Pink, Pink, Pink sind alle meine Lippenstifte!

Langsam wird es wieder etwas wärmer draußen und der Frühling steht vor der Tür. Zu diesem Zeitpunkt werden scheinbar besonders gerne neue Lippenstiftlinien auf den Markt gebracht. Letztes Jahr waren es sheere Lippenstifte mit transparentem, natürlich glossigem Finish. Dieses Jahr kommt wohl wieder mehr Farbe ins Spiel.
Daher möchte ich mir heute noch einmal die Zeit nehmen, und euch meine drei Versionen sheerer Lippenstifte genauer vorstellen, bevor die Neulancierungen endgültig unsere Dashboards sprengen ;-)
Chanel. Dior. Lancôme. Ich habe je einen dieser Lippenstifte pro Firma in meinem Besitz: einen der “neuen” Dior Addicts, einen Rouge Coco Shine von Chanel, und einen L’abslu Nu von Lancôme. Die Farben sind recht ähnlich, so dass sich der Vergleich anbot. Heute teste ich also auf Herz und Nieren, welche Firma in welchem Bereich die Nase vorne hat! 


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Im Alltag greife ich gerne zu dieser Lippenstiftversion. Einfach aufzutragen, unkompliziert in der Handhabung und selbst im Unialltag nicht zu viel, weswegen ich gerne zu ihnen greife. Das ist auch der Grund, warum sich bei mir so ähnliche Nuancen angesammelt haben – sheere Pinktöne sehen an mir eben immer noch am natürlichsten aus!

Ich möchte zunächst zu jedem Lippenstift ein wenig erzählen, und sie dann abschließend in ihren Stärken und Schwächen miteinander vergleichen!

Swatches
Chanel Rouge Coco Shine “Aventure”
Ich weiß nicht, wie oft ich hier auf dem Blog schon von diesem Exemplar geschwärmt habe. Spontan fällt mir vor allem *dieser* Blogpost dazu ein. Die Farbe ist ein kühles, helles Pink mit goldenen Schimmerpartikeln, welche man auf den Lippen nicht spürt und welche auch nicht unschön auf den Lippen zurückbleiben, wenn das Produkt langsam verschwindet. Sie schaffen lediglich die Illusion von mehr Volumen.
Der Lippenstift ist zart parfümiert, was auf den Lippen nach kurzer Zeit nicht mehr wahrnehmbar ist. Die Deckkraft ist aufbaubar. Fährt man einmal über die Lippen, erhält man einen sehr transparenten Farbfilm, der sich durch Layern jedoch schnell zu einem kräftigeren, natürlich glänzenden Ton aufbauen lässt. Dabei verbraucht sich der Lippenstift auch nicht so schnell wie erwartet: ich trage den Ton wirklich häufig und habe noch immer einiges übrig.
Das Gefühl auf den Lippen ist angenehm leicht und ähnelt einem schönen Lipbalm. Dies schlägt sich auch in der guten Pflegewirkung nieder, welche ich immer wieder gerne betone: der Lippenstift hat meine trockene Lippen schon das ein oder andere Mal wieder gerettet!
Die Haltbarkeit ist von allen drei Lippenstiften am besten. Zwar verschwindet das Produkt nach ca. 2 Stunden von meinen Lippen, hinterlässt jedoch eine Art “Farbstain”, welcher verhindert, dass ich sofort nachziehen muss.

Dior Addict Lippenstift “Diorkiss”
Kate Moss’ Nuance hatte es mir sofort angetan. Auch wenn die Farbe in der Realität leider wenig mit ihrer Farbe auf dem Werbeplakat zu tun hat, konnte mich das temperaturneutrale Knallpink, welches aufgetragen gar nicht mehr so unverschämt knallig ist, sofort überzeugen.
Im Gegensatz zu Chanel oder Lancôme ist diese Version völlig unparfümiert und enthält keinerlei Schimmer, sondern glänzt nur natürlich glossig. Schon mit der ersten Schicht ist er deckender als “Aventure” und lässt sich gut aufbauen. Ein so farbintensives Ergebnis, wie das Werbeplakat es suggeriert, wird man jedoch nicht erreichen.
Auch hier ähnelt das Gefühl einem angenehmen Lipbalm, ein wenig rutschiger als bei Chanel. Allerdings würde ich hier auch die Pflegewirkung nicht gesondert hervorheben, auch wenn er meine Lippen zumindest nicht austrocknet.
Die Haltbarkeit ist jedoch wieder mit Chanel vergleichbar. Nach zwei Stunden ist das Produkt verschwunden. Jedoch bleibt hier kaum ein Stain zurück und Nachziehen ist nötig.

Lancôme L’absolu Nu “Voile de Rose”
Der letzte Lippenstift im Bunde ist von Lancôme. “Voile de Rose” ist ein rosiger Ton mit vereinzelten, silberfarbenen Schimmerpartikeln. Der Stift hat einen recht intensiven Cremeduft, welchen man mögen muss. Ich finde ihn toll, habe aber auch schon das Gegenteil gehört. Testriechen ist hier also ggf. angebracht. Jedoch bleibt er eh nicht ewig auf den Lippen.
Die Farbe ist zunächst mit der ersten Schicht noch dezenter als “Aventure”, dann aber bis hin zu einem intensiveren Ergebnis als “Diorkiss” einfach layerbar. Auch “Voile de Rose” fühlt sich wie ein Lipbalm auf den Lippen an, jedoch ein wenig “unflutschiger” als bspw. Dior, was ich ein wenig lieber mag. Allerdings rutscht er ein wenig, und ich muss die Lippen ab und zu kurz gegeneinander reiben, um die Farbe wieder gleichmäßig zu verteilen, weil die Farbe ein wenig von der Lippenmitte weg nach außen zum Lippenrand wandert. Dann kann man allerdings auch ca. 3 Stunden aus dem Lippenstift herausholen – danach ist er aber auch wirklich völlig verschwunden und kein Farbhauch mehr zu sehen.

Lippenstiftvergleich 
Chanel
Dior
Lancôme
Farbabgabe
7/10
8/10
9/10
Glanzintensität
7/10
6/10
8/10
Tragegefühl
9/10
7/10
8/10
Haltbarkeit
9/10
7/10
6/10
Pflegewirkung
10/10
6/10
7/10
Ergebnis
42/50
34/50
38/50
Die Haltbarkeit habe ich an dieser Art Lippenstift gemessen, und offensichtlich nicht mit "normalen” Lippenstiften verglichen ;-)

Mein Fazit:
Es wird kaum jemanden überraschen, aber Chanel ist mein absoluter Liebling und wird am meisten von mir genutzt. Aber auch Dior und Lancôme haben ihre Stärken und so dürfte hier jeder für seine Vorlieben das richtige Produkte finden – zumindest, wenn die Produktart einem generell zusagt. Deswegen haben sie trotz der ähnlichen Ergebnisse auch alle ihren berechtigten Platz in meiner Sammlung. Ich hoffe jedenfalls, dass bei all’ den schönen Neuerscheinungen auch diesen Produkten noch Aufmerksamkeit geschenkt werden – ich hoffe nämlich, dass sie noch lange im Sortiment bleiben, weil ich überall noch die ein oder andere Farbe auf der Wunschliste habe!

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Dienstag, 21. Februar 2012

Mein aktueller Lieblingslook mit Chanel

Ich habe das Gefühl, dass ich schon länger keinen Look mehr von mir auf dem Blog gezeigt habe. Und da ich aktuell wieder vermehrt zu meinen Lidschatten von Chanel greife, wollte ich euch heute mal ein Augen Make-up zeigen, dass ich immer mal wieder gerne trage und in letzter Zeit besonders häufig.


Ich verwende für den Look insgesamt 4 verschiedene Lidschatten von Chanel, die alle der gleichen Farbfamilie angehören. Sowohl die beiden Einzellidschatten Fauve und Taupe Grise als auch das Duo Misty Soft gehen alle in die lilafarbene Richtung. Wenn ich nämlich mal nicht den dreiundzwanzigsten Champagnerton kaufe, greife ich immer wieder gerne zu solchen Nuancen. Angeblich sollen sie ja das geringfügig vorhandene Grün in meinen eigentlich braunen Augen betonen, also immer her damit!


Bis auf den dunkleren Ton in dem Duo enthalten alle Lidschatten Glitzerpartikel. Daher ist das Make-up auch insgesamt recht schimmrig. Ich habe als erstes Fauve auf dem gesamten beweglichen Lid verteilt und anschließend die Lidfalte mit dem dunkleren Ton aus dem Misty Soft Duo schattiert. Nachdem ich die Übergänge verblendet habe, habe ich mit einem Pencilbrush Taupe Grise im äußeren Drittel des Lids aufgetragen. Am unteren Wimpernkranz habe ich den hellen Ton aus dem Misty Soft Duo, ein wenig Taupe Grise und in der äußeren Hälfte noch ein wenig schwarzen Kajal verteilt. Die Übergänge habe ich zum Abschluss mit einem Hauch der hellen Farbe des Duos verblendet, in den inneren Augenwinkel kam noch ein Klecks Nr. 29 von Armani, etwas Wimperntusche et la voilà!




Ich hoffe, dass euch mein aktueller Lieblingslook für den Alltag auch ein wenig gefällt.
Liebe Grüße,

Montag, 20. Februar 2012

Just another mani monday…

Zusammen mit den neuen “Rouge in Love” Lippenstiften hat Lancôme auch eine Reihe neuer Nagellacke auf den Markt gebracht: Vernis in Love”. Ich habe einige Farben aus der neuen Reihe kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, und konnte trotz straffem Lernplan nicht mit dem Testen warten (deswegen sollten meine Hände aktuell auch eigentlich nicht gerade im Makromodus abgelichtet werden, entschuldigt bitte). Eine Farbe möchte ich euch deswegen heute schnell zeigen: “Rose Boudoir” (375B).

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Ihr seht zwei Schichten Farblack ohne Überlack
Die Farbe ist ein sattes, dunkles, elegantes Pink ohne Schimmer und Glitzer, welches intensiv glänzt. Der Lack wird mit einem recht breiten, abgerundeten Pinsel aufgetragen, der beim Lackieren auffächert und den Auftrag sehr einfach macht. Einzig bei meinem kleinen Finger musste ich sehr aufpassen, weil mein Nagelbett dort sehr schmal ist.
Die Konsistenz ist eher flüssig, aber einfach lackierbar und gut pigmentiert. Zwei dünne Schichten reichen für ein deckendes Ergebnis allemal aus. Dabei fiel mir auf, dass der Lack kaum unangenehm riecht. Sicher, wenn ich die Nase direkt an die Nägel halte, rieche ich den Lack, aber der Unterschied zu meinen anderen Lacken ist wirklich enorm! Dazu kommt eine auffällig schnelle Trockenzeit und die Tatsache, dass sich der Lack auffallend gut ablackieren lässt: 2-3x mit einem mit Nagellackentferner getränkten Wattepad über den Nagel wischen reichte völlig aus. Ihr seht, ich bin von der Qualität wirklich positiv überrascht und absolut begeistert.

Lancôme wirbt darüber hinaus mit “außergewöhnlich langanhaltender Farbe”, was ich noch nicht beurteilen kann. Aber meine andere Hand, die dank meiner Neugier mit je einer Farbe pro Finger lackiert wurde, ist zumindest nach 48 Stunden noch völlig intakt. Ich werde hier später ergänzen, wie lange der Lack nun bei mir gehalten hat!
Edit:
Nach vier Tagen habe ich nur minimale Tipwear, allerdings fängt er jetzt an und splittert ein wenig. Finde ich kein schlechtes Ergebnis, so ganz ohne Topcoat! :-)

Ihr wartet auf den Haken? Das ist für mich leider der Preis: 15€ für 6ml sind in meinen Augen recht happig, Deswegen geht meine Empfehlung an diejenigen, die bereit sind, 15€ für einen qualitativ wirklich hochwertigen Lack auszugeben, und sowieso nie einen Lack aufbrauchen, und die sich daher auch nicht am geringe Inhalt stören. Ich würde nämlich ohne mit der Wimper zu zucken behaupten, dass diese Lacke alle meine Essies, OPIs und Chanels qualitativ ziemlich alt aussehen lassen!

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Sonntag, 19. Februar 2012

Perfectly Real?

Als ich euch mein Counter Make-up vom Clinique Event nachgeschminkt habe, habe ich euch auch gefragt, über welche der Produkte ihr gerne mehr erfahren würdet. Die meisten von euch waren an der “Perfectly Real” Foundation in der Farbe "02" interessiert, also kommt nach ausgiebigem Testen heute endlich die Review! Die Foundation wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt!

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Preis und Bezugsquelle:
Wie immer: Douglas, Müller, die Parfümerie eures Vertrauens, die dekorative Clinique Produkte führt. Außerdem natürlich online bei den üblichen Verdächtigen: Douglas, Clinique selbst oder auch Pieper.
30ml der Foundation schlagen mit ca. 28€ zu Buche.

Herstellerversprechen:
Eine intelligente, ultraleichte Foundation, die nur dort abdeckt wo es nötig ist. Für ein völlig natürliches Finish. Die Farbpigmente sind wesentlich kleiner als in anderen Makekups. Lichtsensible Pigmente korrigieren Lichtverhältnisse. Ölfrei.

Inhaltsstoffe:
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Meine Erfahrungen mit dem Produkt:
Die Foundation kommt in einer praktischen Standtube mit spitzer Öffnung, durch welche sich das Produkt problemlos dosieren lässt. Die Konsistenz ist weder außergewöhnlich dickflüssig, noch wässrig – in etwa wie eine angenehme Feuchtigkeitspflege und lässt sich dementsprechend leicht mit Fingern oder Pinsel im Gesicht verteilen.

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Je nachdem, ob man das Produkt mit den Fingern oder mit einem Pinsel verteilt (ich benutze *diesen* hier), ist das Ergebnis mal mehr, mal weniger deckend. Mit dem Pinsel benötige ich automatisch mehr Produkt, was ein deckenderes Ergebnis zur Folge hat. Dieses gefällt mir besser, als das Ergebnis mit den Fingern, welches doch sehr transparent wird. Zwar kann man die Deckkraft mit einer zweiten Schicht intensivieren, ich empfinde es jedoch als einfacher, dann direkt den Pinsel zu nehmen, und nach einer Schicht ein perfektes Ergebnis zu haben. Ich habe kaum Unreinheiten abzudecken, sondern benutze Foundation hauptsächlich, um verschiedene Hauttöne in meinem Gesicht einander anzugleichen, um eine “perfekte Leinwand” für das folgende Make-up zu schaffen. Nach einer dünnen Schicht mit den Fingern aufgetragen bin ich hier jedoch noch nicht völlig zufrieden, obwohl die Deckkraft als “mittel” beschrieben wird, und ich wahrlich keine deckenden Foundations benutze oder benötige.
Um den Effekt im Gesicht zu demonstrieren, hätte ich euch ein komplettes Gesichtsfoto zeigen müssen – meine sonstigen Bildausschnitte waren einfach nicht aussagekräftig, man erkannte nichts. Also habe ich euch die Deckkraft der Foundation anhand meines Unterarmes zu demonstrieren versucht, da komplette Gesichtsbilder wie ihr wisst für mich aus beruflichen Gründen nicht in Frage kommen:

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Ihr seht links meinen “nackten” Unterarm – ich denke, die Adern können euch einen guten Anhaltspunkt bzgl. der Deckkraft geben! Mittig habe ich eine dünne Schicht der Foundation mit den Fingern aufgetragen. Ihr seht, dass das Hautbild ruhiger und ebener wirkt, die Adern jedoch noch deutlich durchschimmern. Rechts nach zwei Schichten ist das Ergebnis dann schon eher nach meinem Geschmack: natürlich, nicht übermäßig deckend, aber doch schon sehr ebenmäßig und gleichmäßig. Das Finish gefällt mir nach 2 Schichten also schon mal sehr gut.
Allerdings könnt ihr auch sehen, dass die hellste Nuance mittlerweile für mich deutlich zu dunkel ist. Während ich sie im Oktober problemlos tragen konnte, ist der Zug jetzt für ein paar Monate wieder abgefahren. Ich würde sie wohl irgendwo bei NW10 mit Tendenz zu NW15 einordnen.

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Wenn ihr das Bild größer klickt, bekommt ihr einen guten Eindruck des Finishs!

Da wären wir auch direkt beim nächsten Punkt: das Finish! Ihr wisst, dass ich das Unwort “Glow” regelmäßig überstrapaziere, da ich einfach absoluter Fan glowiger, praller Haut bin. Einen matten Teint mag ich an mir persönlich nicht. Hier komme ich voll auf meine Kosten: die Foundation enthält kleine Schimmerpartikel, die nicht nur kleine Hautmakel durch geschicktes Brechen des Lichts ausbügeln, sondern die Haut insgesamt wunderbar prall, gesund und strahlend wirken lassen. Damit einher geht ein sehr angenehmes Tragegefühl. Die Foundation spüre ich kaum und meine trockene Haut wird nicht zusätzlich ausgetrocknet. Großes Plus von mir an dieser Stelle!

Und wie verhält sich die Foundation über den Tag? Hier wären wir dann für mein Empfinden bei der Schwachstelle des Produktes angelangt. Ich habe die Foundation alleine, mit Base, und mit Puder getestet.
Der Test alleine und bloß mit Base ergab bei meiner trockenen Haut nach ca. 6 Stunden den Wunsch, zumindest meine T-Zone abzupudern. Das zunächst wunderschön “glowige” Finish wird dann nämlich langsam etwas zu “natürlich”, bzw. zu deutsch: “fettig”. Mit einer hauchdünnen Schicht Puder in der T-Zone blieb dies jedoch aus und ich wurde den ganzen Tag von speckigem Glanz verschont.

Das hätte alle meine Probleme gelöst, wenn ich am Tag durchschnittlich nur 5-6 Stunden repräsentabel aussehen müsste. Danach geht es nämlich steil bergab: um Nase und Kinn setzt sich die Foundation unschön ab, das beginnt bei mir nach ca. 5 Stunden, je nachdem, wie viel Foundation ich benutzt habe: mit nur einer dünnen Schicht beginnt das Absetzen etwas später und ist auch nicht allzu dramatisch – aber da gefällt mir die Deckkraft ja auch nicht!
Ab diesem Zeitpunkt bilden sich dann im ganzen Gesicht “Foundationinselchen”, welche ich zunächst nur im Makrospiegel sehe, welche aber später für meinen Geschmack zu deutlich werden. Diesen Effekt hatte ich sowohl mit Base, als auch mit Puder. Ein richtiges Schockerlebnis hatte ich nach dem Armani Event. Zugegeben, nach 14 Stunden muss mein Make-up abends nicht mehr aussehen wie frisch geschminkt. Als ich jedoch versuchte, meine Haare zu fotografieren traf mich fast der Schlag: mittels Blitz wurde mir mein fleckiger Teint knallhart vor Augen geführt, und auch der Blick in den Spiegel bestätigte das Ergebnis. 14 Stunden sind zwar eine lange Zeit, aber Himmel, sah das furchtbar aus! Dabei habe ich trockene Haut und die Foundation ist für die Hauttypen 2 und 3 gedacht (dry combination und oily combination), daran dürfte es also eigentlich nicht liegen.

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Hier noch ein Foto vom Absetzen der Foundation nach etwa 5-6 Stunden – klickt man das Foto an, wird es deutlicher! 

Mein Fazit:
Das Finish direkt nach dem Auftragen mit dem Pinsel gefällt mir ausnehmend gut: leichte, natürliche Deckkraft, ebener Teint, ausgleichende Schimmerpartikel, und gesunde, strahlende Haut. Den leichten Glanz nach ein paar Stunden könnte ich dafür auch noch in Kauf nehmen, jedoch ist das Absetzen und fleckig-werden für mich ein ziemliches k.o.-Kriterium. Ich werde sie sicher gerne an Tagen benutzen, an denen ich weiß, dass ich nur wenige Stunden unterwegs bin, für jeden Tag hat sie sich jedoch nicht bewähren können, geschweige denn für sehr lange Tage. Dazu kommt, dass sie mir natürlich wieder zu dunkel ist. Schade, das mit uns beiden hatte so schön angefangen. Aber leider habe ich auch hier keinen Geheimtipp für Blassnasen gefunden.

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Freitag, 17. Februar 2012

I ♥ Essie In Stitches

Bei meinem letzten Haul habe ich unter anderem In Stitches von Essie gekauft und ich bin aktuell sehr angetan von der Farbe.Die Farbe wird von Essie selbst als "a cheeky blush pink" bezeichnet. Die Beschreibung finde ich zwar etwas seltsam, aber die Farbe ist auch nicht ganz so leicht zu beschreiben.


Ich würde In Stitches wohl am ehesten noch als gedeckte Mischung aus Rot und Pink bezeichnen, aber das klingt so unglaublich langweilig und wird der hübschen Farbe nicht gerecht. Mir gefällt der Nagellack jedenfalls ausgesprochen gut, da sie einem nicht sofort als schreiendes Rot ins Auge springt, aber dennoch einen hübscher Farbklecks in meine aktuell monoton graue und schwarze Garderobe bringt.

Blitzlicht

Überraschenderweise komme ich mit dem neuen, breiteren Pinsel sehr gut zurecht und das trotz erbsengroßer Fingernägel. ;) Die Farbe ließ sich kinderleicht mit zwei Strichen auf dem gesamten Nagel verteilen und deckte bereits mit einer Schicht. Da ich aber ein kleines Gewohnheitstier bin, seht ihr auf den Bildern jeweils zwei Schichten des Lacks.

Tageslicht

Gefällt euch die Farbe auch so gut wie mir?
Liebe Grüße,