Montag, 30. April 2012
Große Liebe: Armani Sheer Blush
Noch ein Post, der schon eine gefühlte Ewigkeit angekündigt ist und nun endlich mal von mir in bewältigt wird. Es ist nämlich eine Schande, dass ich zu diesen beiden Schätzen bisher noch so gut wie nichts geschrieben habe. Denn hinter der wahrscheinlich unspektakulärsten High-End-Verpackung verbergen sich die vielleicht schönsten Blushes meiner Sammlung.Die Verpackung löst bei mir keine große Begeisterung aus: Mattes, leichtes, schwarzes Plastik. Zeitlos, aber weder sonderlich einfallsreich noch edel. Die Hochglanz-Variante der letzten Frühlingskollektion hat mir da schon deutlich besser gefallen, aber das soll jetzt auch nicht das eigentliche Thema werden.
Kommen wir zurück zum Wesentlichen, dem Inhalt: Ich besitze die Farben Nr. 6 und Nr. 10. Die Nr. 6 im Vordergrund des Bildes ist ein Beerenton mit mikrofeinem Schimmer, der aufgetragen aber als solcher nicht mehr wahrzunehmen ist. Das Blush wirkt dadurch nur nicht ganz so eindimensional und matt. Die Nr. 10 gehört in die mittlerweile totgeredete Kategorie der Peachy-Pink-Töne, besitzt größere Schimmerpartikel und hinterlässt daher auf den Wangen auch ein leuchtenderes Ergebnis als die andere Nuance.
Die Sheer Blushes von Armani enthalten übrigens insgesamt 6g und kosten sagenhafte 42,95€. Das der stolze Preis alles andere als ein Schnäppchen ist, muss man nicht weiter betonen, aber wenn man sich selbst in die Kategorie der Blush-Addicts zählt, dann kommt man an ihnen einfach nicht vorbei. Die Textur ist seidenweich, man muss nur ganz vorsichtig in das Pöttchen tippen und man hat ausreichend Produkt in den Pinselhaaren. Dadurch benötigt man tatsächlich auch nur einen Hauch Produkt und hat sehr lange was von den wirklich schönen Farben. Auf dem unteren Bild seht ihr die zwei übrigens nochmal in ihrer vollen Pracht im strahlenden Sonnenschein.
Wenn ich könnte, würde ich nur noch auf die Blushes von Armani zurückgreifen, weil die Farben im Gesicht einfach grandios aussehen, super mit der Haut verschmelzen und dann auch noch lange halten. Aber an dieser Stelle kommen wir auch schon zu dem kleinen Haken: Ich finde die Farbauswahl mehr als dürftig! So weit ich weiß, gibt es ingesamt nur 6 verschiedene Nuancen, wobei die Nr. 2 so hell ist, dass sie kaum noch als Blush durchgeht, sondern eher ein - wenn auch sehr schöner - Highlighter ist. Die anderen 3 Töne schrecken mich bei jedem Besuch des Armani Counters wieder aufs Neue ab. Ich bin zwar sehr glücklich mit den zwei Farbtönen, die ich für mich gefunden habe, aber ein bißchen mehr Auswahl wäre wünschenswert, auch wenn mein Konto das völlig anders sieht.
Zum Abschluss gibts es wieder Swatches. Links seht ihr die Nr. 6 und rechts die Nr. 10.
Was sagt ihr zu den Sheer Blushes? Habt ihr schon Erfahrungen mit ihnen gesammelt und gibt es hier vielleicht noch ein paar Fans wie mich?
Liebe Grüße,
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Armani
Sonntag, 29. April 2012
LOTM – April 2012
Heute ist es mal wieder Zeit für einen Look of the month! In letzter Zeit zeichnet sich bei mir ein gewisser Faulheitstrend ab. Am wohlsten fühle ich mich mit einem ganz schlichten Make-up mit wenigen Farben. Mehrere Lidschatten gibt es bei mir nur noch selten. Dafür greife ich unheimlich gerne zu sommerlichen Lidfarben und kombiniere sie mit einem Lidstrich. Das geht schnell, sieht hübsch aus, und ich fühle mich damit aktuell pudelwohl!
Die Produkte, die ich dafür diesen Monat – und teils auch schon letzten Monat – am häufigsten benutze, sind die folgenden:
* Armani Corrector und Concealer
* Benefits Powderflage
* Bobbi Brown Stick Foundation “Alabaster”
* Clinique stay matte Powder
* Korres Monoi Bronzer Nr. 1
* Benefit “Coralista” Blush
* Jemma Kidd Highlighter “Iced Gold”
* Udpp
* Chanel Illusion d’Ombre “Émerveillé”
* Clinique Quickliner for eyes intense “ivy”
* MUFE Lengthening Mascara
* Clinique Lash Power Mascara
* Alverde Brauengel
* Mac Sheen Supreme Lipstick “Blossom Culture”
* Die kursiv gedruckten Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zugeschickt!
Die Augen halte ich im Moment am liebsten ganz simpel. Auf das bewegliche Lid gebe ich gerne einen schimmernen Ton in Apricot oder Rosé. Besonders häufig benutze ich hierfür den Illusion d’Ombre Lidschatten von Chanel in der Farbe “Émerveillé”, ein hübsches, schimmerndes Apricot. Aber auch mein neuer Mac Prolongwear Lidschatten in der Farbe “Pink Frontier” wurde oft genutzt. Allerdings ließ dieser sich partout nicht fotografieren, so dass ich euch heute nur diese Version zeigen kann. Während ich sonst mit Liner sehr zurückhaltend bin, habe ich dazu die letzten Monate intensive Kajals für mich entdeckt – sie sind schnell aufgetragen, verdichten optisch die Wimpern und intensivieren den Blick. Besonders gerne mag ich den Quickliner for eyes von Clinique in der Farbe “intense ivy”. Zunächst dachte ich, dass ich diese Farbe niemals benutzen würde, aber der Kajal ist sehr dunkel, und funkelt im Licht nur ein wenig olivfarben. Gerade jetzt für den Frühling und Sommer ist das für mich ein dezenter Weg, ein wenig Farbe zu integrieren!
Im Gesicht mache ich im Alltag aktuell nicht viel. Ich benutze nur den Foundation Stick von Bobbi Brown in der Farbe “Alabaster”, mit dem ich in der Nasolabial-Gegend meine Hautfarbe dem restlichen Gesicht angleiche. Dann gibt es noch ein wenig Puder in der T-Zone.
Für die Wangen habe ich die letzten Tage meinen heißgeliebten Korres Bronzer aus dem Winterschlaf geholt und benutze einen Hauch auf Stirn, Nase und Wangen. Seit ungefähr 2 Monaten benutze ich außerdem täglich das Coralista Blush von Benefit, von dem ich einfach nicht loskomme. Und natürlich darf mein Lieblingshighlighter von Jemma Kidd auf den Wangenknochen nicht fehlen!
Für die Lippen habe ich mich diesen Monat an den frühlingshaftesten Lippenstift in meiner Sammlung erinnert: “Blossom Culture” aus der Sheen Supreme Serie von Mac, ein wunderschönes, frühlingshaftes Korall-Rosa mit dezentem goldenen Schimmer. Den Bildausschnitt habe ich so gewählt, weil man hier auch noch mal ein wenig von der Bobbi Brown Foundation sieht, die mir überraschenderweise sehr gut gefällt, und welche ich momentan täglich gerne benutze!
So, das war es dann auch schon wieder von meinem LOTM. Ich mag diese ganzen Apricot-Korall-Rosa Töne im Moment sehr gerne, und glaube, dass diese “ein-Lidschatten-ein-Kajal” Schminkweise mich noch eine Weile begleiten wird. Ich mag es einfach!
Oben in der Produktliste habe ich alle bereits existenten Reviews verlinkt. Wenn ihr über eines der bisher “reviewlosen” Produkte mehr erfahren wollt, dann lasst es mich einfach in den Kommentaren wissen!
Liebe Grüße,
Die Produkte, die ich dafür diesen Monat – und teils auch schon letzten Monat – am häufigsten benutze, sind die folgenden:
* Armani Corrector und Concealer
* Benefits Powderflage
* Bobbi Brown Stick Foundation “Alabaster”
* Clinique stay matte Powder
* Korres Monoi Bronzer Nr. 1
* Benefit “Coralista” Blush
* Jemma Kidd Highlighter “Iced Gold”
* Udpp
* Chanel Illusion d’Ombre “Émerveillé”
* Clinique Quickliner for eyes intense “ivy”
* MUFE Lengthening Mascara
* Clinique Lash Power Mascara
* Alverde Brauengel
* Mac Sheen Supreme Lipstick “Blossom Culture”
* Die kursiv gedruckten Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zugeschickt!
Die Augen halte ich im Moment am liebsten ganz simpel. Auf das bewegliche Lid gebe ich gerne einen schimmernen Ton in Apricot oder Rosé. Besonders häufig benutze ich hierfür den Illusion d’Ombre Lidschatten von Chanel in der Farbe “Émerveillé”, ein hübsches, schimmerndes Apricot. Aber auch mein neuer Mac Prolongwear Lidschatten in der Farbe “Pink Frontier” wurde oft genutzt. Allerdings ließ dieser sich partout nicht fotografieren, so dass ich euch heute nur diese Version zeigen kann. Während ich sonst mit Liner sehr zurückhaltend bin, habe ich dazu die letzten Monate intensive Kajals für mich entdeckt – sie sind schnell aufgetragen, verdichten optisch die Wimpern und intensivieren den Blick. Besonders gerne mag ich den Quickliner for eyes von Clinique in der Farbe “intense ivy”. Zunächst dachte ich, dass ich diese Farbe niemals benutzen würde, aber der Kajal ist sehr dunkel, und funkelt im Licht nur ein wenig olivfarben. Gerade jetzt für den Frühling und Sommer ist das für mich ein dezenter Weg, ein wenig Farbe zu integrieren!
Im Gesicht mache ich im Alltag aktuell nicht viel. Ich benutze nur den Foundation Stick von Bobbi Brown in der Farbe “Alabaster”, mit dem ich in der Nasolabial-Gegend meine Hautfarbe dem restlichen Gesicht angleiche. Dann gibt es noch ein wenig Puder in der T-Zone.
Für die Wangen habe ich die letzten Tage meinen heißgeliebten Korres Bronzer aus dem Winterschlaf geholt und benutze einen Hauch auf Stirn, Nase und Wangen. Seit ungefähr 2 Monaten benutze ich außerdem täglich das Coralista Blush von Benefit, von dem ich einfach nicht loskomme. Und natürlich darf mein Lieblingshighlighter von Jemma Kidd auf den Wangenknochen nicht fehlen!
Für die Lippen habe ich mich diesen Monat an den frühlingshaftesten Lippenstift in meiner Sammlung erinnert: “Blossom Culture” aus der Sheen Supreme Serie von Mac, ein wunderschönes, frühlingshaftes Korall-Rosa mit dezentem goldenen Schimmer. Den Bildausschnitt habe ich so gewählt, weil man hier auch noch mal ein wenig von der Bobbi Brown Foundation sieht, die mir überraschenderweise sehr gut gefällt, und welche ich momentan täglich gerne benutze!
So, das war es dann auch schon wieder von meinem LOTM. Ich mag diese ganzen Apricot-Korall-Rosa Töne im Moment sehr gerne, und glaube, dass diese “ein-Lidschatten-ein-Kajal” Schminkweise mich noch eine Weile begleiten wird. Ich mag es einfach!
Oben in der Produktliste habe ich alle bereits existenten Reviews verlinkt. Wenn ihr über eines der bisher “reviewlosen” Produkte mehr erfahren wollt, dann lasst es mich einfach in den Kommentaren wissen!
Liebe Grüße,
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Freitag, 27. April 2012
Amelies Spring Lips, Part 2
Erinnert ihr euch noch an meinen ersten Post dieser Art? Damals hatte ich Chintz von Chanel mit einem zarten fliederfarbenen Gloss von Laura Mercier kombiniert. Das Duo gefällt mir auch immer noch, aber als neulich mal meine Sammlung durchforstet habe, ist mir der Rouge Allure Lippenstift von Darling wiederbegegnet.
Darling ist ein sanfter Rosaton mit einem klitzekleinen Korallstich. Um den Lippenstift ein bißchen leuchtender zu machen, habe ich ihn mit dem Gloss Prodige von Clarins in Papaya kombiniert, das vor einiger Zeit zugeschickt bekommen habe. Durch die feinen goldenen Schimmerpartikel wirken die Lippen schön sommerlich und funkeln hübsch im Sonnenlicht.
Wie auch schon im ersten Post gibt es zum Abschluss noch die Tragebilder der Produkte. Zuerst seht ihr wieder meine ungeschminkten Lippen, dann nur den Rouge Allure Lippenstift in der Farbe Darling und zum Schluss meine aktuelle Lieblingskombination zusammen mit dem Gloss Prodige in Papaya.
Gefällt euch das Duo?
Liebe Grüße,
Donnerstag, 26. April 2012
Die unendliche Geschichte
Heute muss leider mal ein Blogpost mit etwas weniger Informationsgehalt sein. Ich möchte mich einem Phänomen meiner Schminksammlung widmen und meine große Verwunderung zum Ausdruck bringen. Mitleidende oder Aufmunterungsversuche sind natürlich auch gerne gesehen! ;-)
Es geht um diesen Lidschatten hier: Remotely Grey, damals 2008 limitiert mit der N-Collection auf den Markt gekommen. Ein sheeres, mittleres Braun mit Satinfinish. Für mich ist es die perfekte Creasefarbe, in meiner Lidfarbe aufgetragen wirkt er lediglich wie ein Schatten, nicht geschminkt. Er geht immer und passt zu allem. Durch die sheere, aufbaubare Farbe ist der Lidschatten auch wirklich “idiotensicher” und verzeiht übermüdetes Auftragen ohne nennenswerte Feinmotorik!
Bis hierhin klingt es ein bisschen nach einer Liebeserklärung für ein leider limitiertes Produkt, nicht wahr? In gewisser Weise ist es das auch: dank den genannten Eigenschaften ist Remotely Grey mein mit Abstand am meisten genutzter Lidschatten. Und das ist wörtlich zu nehmen: Seit 2008 habe ich ihn nicht nur einige Zeit monatelang am Stück benutzt (damals, 2008, hatte ich noch nicht viele Lidschatten, vor allem keine hochwertigen, ich habe Remotely Grey sicher ein halbes Jahr lang täglich benutzt!), sondern er ist auch heute noch ein Lidschatten mit einem ständigen Platz in meinem Alltagskörbchen und wird überdurchschnittlich häufig benutzt, gerade an Tagen, an denen ich nichts besonderes vorhabe.
Alles in allem habe ich diesen Lidschatten schon mindestens 500x benutzt. Und das ist niedrig geschätzt, es kann sicher auch noch viel häufiger gewesen sein. Ist ja super, dass er so lange hält, aber: wird das Ding auch mal leer?! Er zeigt kaum Abnutzungserscheinungen, dabei rühre ich aufgrund der sheeren Farbe zwangsläufig kräftig in ihm herum. Dieser Lidschatten ist ein Fass ohne Boden und ich glaube, nachts füllen kleine, gemeine Mac-Männchen diesen Lidschatten wieder auf. Grundsätzlich ist das ja positiv, er ist schließlich ein toller Lidschatten, zu dem ich ständig greife. Aber ich kann ihn nicht mehr sehen, er macht mich wahnsinnig! Schon so oft habe ich versucht, ihn endlich aufzubrauchen, muss aber jedes Mal wieder aufgeben, weil ich ihn nach Monaten am liebsten in die Ecke pfeffern würde.
Jetzt meine Frage an euch: habt ihr auch solche Produkte, die einfach nicht sterben wollen, egal, wie oft man sie benutzt? Bin ich die einzige, die neben “value for money” gerne auch mal einen Aufbraucherfolg erzielen würde? Oder seid ihr eher der Meinung, dass ich völlig einen an der Waffel habe, mich über ein zu ergiebiges Produkt zu ärgern?
Liebe Grüße,
Es geht um diesen Lidschatten hier: Remotely Grey, damals 2008 limitiert mit der N-Collection auf den Markt gekommen. Ein sheeres, mittleres Braun mit Satinfinish. Für mich ist es die perfekte Creasefarbe, in meiner Lidfarbe aufgetragen wirkt er lediglich wie ein Schatten, nicht geschminkt. Er geht immer und passt zu allem. Durch die sheere, aufbaubare Farbe ist der Lidschatten auch wirklich “idiotensicher” und verzeiht übermüdetes Auftragen ohne nennenswerte Feinmotorik!
Bis hierhin klingt es ein bisschen nach einer Liebeserklärung für ein leider limitiertes Produkt, nicht wahr? In gewisser Weise ist es das auch: dank den genannten Eigenschaften ist Remotely Grey mein mit Abstand am meisten genutzter Lidschatten. Und das ist wörtlich zu nehmen: Seit 2008 habe ich ihn nicht nur einige Zeit monatelang am Stück benutzt (damals, 2008, hatte ich noch nicht viele Lidschatten, vor allem keine hochwertigen, ich habe Remotely Grey sicher ein halbes Jahr lang täglich benutzt!), sondern er ist auch heute noch ein Lidschatten mit einem ständigen Platz in meinem Alltagskörbchen und wird überdurchschnittlich häufig benutzt, gerade an Tagen, an denen ich nichts besonderes vorhabe.
Alles in allem habe ich diesen Lidschatten schon mindestens 500x benutzt. Und das ist niedrig geschätzt, es kann sicher auch noch viel häufiger gewesen sein. Ist ja super, dass er so lange hält, aber: wird das Ding auch mal leer?! Er zeigt kaum Abnutzungserscheinungen, dabei rühre ich aufgrund der sheeren Farbe zwangsläufig kräftig in ihm herum. Dieser Lidschatten ist ein Fass ohne Boden und ich glaube, nachts füllen kleine, gemeine Mac-Männchen diesen Lidschatten wieder auf. Grundsätzlich ist das ja positiv, er ist schließlich ein toller Lidschatten, zu dem ich ständig greife. Aber ich kann ihn nicht mehr sehen, er macht mich wahnsinnig! Schon so oft habe ich versucht, ihn endlich aufzubrauchen, muss aber jedes Mal wieder aufgeben, weil ich ihn nach Monaten am liebsten in die Ecke pfeffern würde.
Jetzt meine Frage an euch: habt ihr auch solche Produkte, die einfach nicht sterben wollen, egal, wie oft man sie benutzt? Bin ich die einzige, die neben “value for money” gerne auch mal einen Aufbraucherfolg erzielen würde? Oder seid ihr eher der Meinung, dass ich völlig einen an der Waffel habe, mich über ein zu ergiebiges Produkt zu ärgern?
Liebe Grüße,
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Mac
Mittwoch, 25. April 2012
Aufgebraucht = Nachgekauft? Eine etwas andere Version
Mein letzter Post dieser Art ist schon eine ganze Weile her und ich hatte in der Zwischenzeit auch mal einen ganzen Schwung leerer Produkte entsorgt, weil ich nicht monatlich mit leeren Duschgel- und Shampooverpackungen langweilen wollte. Mittlerweile haben sich aber auch wieder einige dekorative Produkte angesammelt und um den Post mal ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, hab ich mir eine kleine Abwandlung ausgedacht, aber dazu gleich. Erstmal gibts einen kleinen Überblick, über die Produkte, die ich aufgebraucht habe.
1. Essence Long Lasting Kajal in Hot Chocolate: Der günstigste und im Preis-Leistungs-Verhältnis beste Kajal meiner Sammlung. Unheimlich satte Farbe, unschlagbar günstiger Preis und er hält tatsächlich was sein Name verspricht. Ich würde ihn auch wieder nachkaufen, kämpfe mich aber aktuell durch meine Kajalsammlung und versuche mich zu verkleinern, statt immer noch mehr anzuhäufen.
2. Mac Cleanse Off Oil: Ich hatte euch *hier* bereits eine ausführliche Review geschrieben und meine Meinung hat sich nicht geändert. Für mich ein nettes Produkt, aber auch nicht mehr. Kein Nachkaufkandidat, weil ich es für die Leistung, die das Produkt vollbringt, überteuert finde.
3. Skin 79 Diamond The Prestige Beblesh Balm: Bisher die beste BB Cream, die ich von Skin 79 ausprobiert habe. Die Creme verschmilzt fast unsichtbar mit der Haut und gleicht dennoch Unebenheiten und erweiterte Poren aus. Ich weiß nicht genau wie es funktioniert, aber das Ergebnis ist wirklich beeindruckend. Da ich noch weitere BB Creams testen möchte, kaufe ich das Produkt vorerst nicht nach, behalte es aber als sehr positiv definitv im Hinterkopf.
4. Benefit Eyebright: Es war ein Kampf, diesen Stift aufzubrauchen. Ich hab ihn mindestens ein Jahr lang täglich als Highlighter unter dem Brauenbogen und im inneren Augenwinkel verwendet, gelegentlich auch auf der Wasserlinie. Die Farbe ist sicherlich nett, sie schimmert im Licht auch ganz hübsch, aber wirklich brauchen tue ich diesen Stift nicht, vor allem nicht für den Preis. Falls ihr euch fragen solltet, warum ich den Stift nicht noch weiter nachgespitzt habe: Die Mine geht nicht bis zum Ende des Stifes, sondern hört auf der abgebildeten Höhe einfach auf, danach habt ihr nur noch reines Holz in der Hand. Kein Nachkauf!
So, kommen wir nun zu der kleiner Änderung. Ich finde es zwar immer spannend, ob man ein Produkt nach einem ausgiebigen Langzeittest nachkaufen würde oder nicht, aber möchte man nicht vielleicht mal sehen, was dann wirklich nachgekauft wurde? Genau das möchte ich bei den übrigen Produkten nämlich mal zeigen. Auf dem ersten Bild hatte ich leider den leeren Parfümflakon vergessen, also wundert euch nicht, wie er sich heimlich, still und leise einfach aufs Bild geschlichen hat.
5. L'oreal Professionell Nature Macadamia Riche Shampoo*: Das Shampoo hab ich gemocht, da man tatsächlich etwas von der versprochenen Pflegewirkung bemerkt hat. Außerdem ist der Geruch köstlich und es kommt ohne Parabene und Silikone aus. Da ich meine Haarfarbe allerdings in der Zwischenzeit ein wenig verändert habe, hatte ich Lust mal die Sheer Blonde Serie von John Frieda auszuprobieren. Ich habe das Produkt also nicht nachgekauft.
6. Sensibio H20 von Bioderma: Die 500ml Flasche hat mir Magalie zu einem Specialpreis aus Frankreich mitgebracht und wie ihr auf dem Foto sehen könnte, wurde sie direkt ersetzt. Ich liebe das Wässerchen zum Entfernen von Make-up, weil es mühelos ist, die Haut nicht irritiert und sehr gründlich vorgeht. Nur mit wasserfester Mascara kommt die Mizellenlotion nicht zurecht. Dennoch für mich das beste Abschminkprodukt seit Langem!
7. Perfectly Defined Mascara von Bobbi Brown: Dank des Fotos muss ich nicht mehr viel sagen. Ohne diese Mascara fühle ich mich schon nicht mehr vollständig und sobald sie leer ist, kaufe ich sie nach. Immer! Sie kommt allerdings hauptsächlich zu besonderen Anlässen und am unteren Wimpernkranz zum Einsatz.
8. Dolce & Gabbana L'eau The One: Ich habe tatsächlich ein Parfüm leer bekommen! Es geschehen also noch Zeichen und Wunder. L'eau The One ist die leichtere Version des Klassikers The One. Ich mochte den Duft sehr, aber gegen Ende hatte ich mich an ihm auch satt gerochen. Etwas Neues musste also her und da es auf den Sommer zugeht, habe ich mich für Sensuous Nude von Estée Lauder entschieden. Der Duft enthält Honig und Kokosnoten und riecht daher wunderbar sommerlich und warm, aber nicht zu aufdringlich oder künstlich, wie man es von anderen Düften mit Kokos gewohnt ist.
9. Clinique Airbrush Concealer*: Von Lisa Eldridge wärmstens empfohlen, für mich leider kein Wunderprodukt. Die hellste Farbe ist für mich noch zu dunkel und leider auch viel zu rosa. Kein Nachkaufkandidat. Als der Concealer leer war, habe ich mich für die Fit Me Variante von Maybelline entschieden. Ich habe über ihn *hier* bereits ausführlich berichtet und ich mag ihn immer noch sehr gerne. Ein tolles Drogerieprodukt!
10. Oil Control Paper von Artdeco: Diese kleine Verpackung befindet sich immer in meinem Schminktäschchen. Wer von euch auch tendenziell ölige Haut ist, wird das Problem kennen. Man kann morgens noch so viel pudern, wie man will, im Laufe des Tages fängt man einfach an zu glänzen. Da sind solche kleinen Helferlein einfach unerlässlich. Als sie neulich auf einer Reise unerwartet leer wurden und weit und breit keine Drogerie in der Nähe war, hab ich in einem großen Supermarkt dieses Spezialpapier von UMA gekauft. Großer Fehler! Sie funktionieren irgendwie nicht richtig und schneiden im Vergleich zu vielen anderen Produkten der Art, die ich im Laufe der Jahre ausprobiert habe, leider ziemlich miserabel ab. Ich werde sie aufbrauchen und dann wieder zu Artdeco greifen.
*Die beiden kursiv gedruckten Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zugeschickt!
Ich hoffe, dass euch die kleine Abwandlung auch ein bißchen gefallen hat.
Liebe Grüße,
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Dienstag, 24. April 2012
Eine teure Enttäuschung
Wir alle wissen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Während uns das in der Theorie allen völlig klar ist, sind wir in der Praxis dann doch enttäuscht, wenn wir in ein teures High-End Produkt investiert haben, und nach dem Test zugeben müssen: das bekäme ein Drogerieprodukt für 3€ besser hin.
Zum Glück passiert mir das äußerst selten. Ein Produkt frustriert mich jetzt jedoch schon ein dreiviertel Jahr, und nun bin ich zu dem endgültigen Ergebnis gekommen, dass wir beide keine Freunde werden. “Peach Nuance” ist der Name des Übeltäters – ein Blush aus dem Hause Estee Lauder!
Preis und Bezugsquelle:
Estee Lauder bekommt ihr in der Parfümerie eures Vertrauens und natürlich auch online.
Für 5g bezahlt man ungefähr 36,00€.
Herstellerversprechen:
”Ultra-leichtes Puder-Rouge mit seidigem Finish und leichter bis mittlerer Deckkraft. Für eine frische, gesunde Ausstrahlung. Ermöglicht eine ganz leichte bis starke Farbintensität in Einklang mit dem natürlichen Look Ihrer Wangen.”
Meine Erfahrungen mit dem Produkt:
Im Sommer letzten Jahres habe ich mich im Douglas ziellos ein wenig durch das Sortiment geswatcht. Dabei blieb mein Blick an einem Blush von Estee Lauder hängen, welches mir aufgrund seines Farbverlaufes von Gelb zu warmem Pink ins Auge stach – scheinbar ist das eine beliebte Produktpräsentation, wo doch auch Mac (Ripe Peach) und zuletzt auch Catrice (Revoltaire Blush) Blushes dieser Optik auf den Markt brachten. Kurz darauf rührten meine Finger in dem seidigen Tester, ich quiekte ein wenig vor Entzückung angesichts der wunderschönen, koralligen, fast gänzlich matten Farbe, mit kaum vorhandenem, satiniertem Schimmer, biss dann die Zähne zusammen, schloss die Augen und bezahlte. Ich war unglaublich happy mit dem Kauf und Amelie durfte sich auf der Zugfahrt heimwärts des öfteren mein mittlerweile berüchtigtes, breit grinsendes “thihi!” anhören, während ich es immer wieder auspackte und bestaunte. Es war einfach zu hübsch!
Zu Hause wurde es dann natürlich erst einmal fotografiert. Beim Swatchen wurde ich jedoch erstmals stutzig: ja, auch hier fühlte sich das Produkt seidig unter meinen Fingern an, aber ich musste ordentlich im Pfännchen rühren, bis ich genug Produkt zum Swatchen hatte. Naja, ich dachte einfach, das sei die obere Produktschicht, das würde sich nach einigem Benutzen legen.
Leider hat es das nicht getan. Ich habe dieses Blush über ein dreiviertel Jahr immer wieder getragen, schließlich wollte ich es wirklich toll finden! Aber auch nach dieser langen Zeit bleibt mein Fazit das gleiche: den Kauf hätte ich mir verkneifen sollen! Und am allermeisten ärgert es mich, dass ich es hätte besser wissen können, hätte ich mich vorher schlau gemacht und online die Reviews gelesen – die Begeisterung schlägt auch dort nämlich keine allzu großen Wellen!
Kommen wir aber mal zum Punkt: warum genau mag ich dieses Blush nicht?
Das fängt schon beim Auftrag an. Das Produkt ist sehr hart gepresst, wodurch es zwar nicht staubt, aber die Produktaufnahme deutlich erschwert wird. Ich muss schon ordentlich im Töpfchen rühren, um Produkt auf den Pinsel zu bekommen. Ich swirle pro Wange bestimmt 5-6x durch das Blush – und das nicht gerade zaghaft! – um genügend Produkt aufzunehmen. Ich bin zwar nicht der Meinung, dass ein Blush immer extrem pigmentiert sein muss, da sich “normal” pigmentierte Blushes meiner Meinung nach einfacher verarbeiten lassen, aber so ein bisschen Pigment schadet nun auch nicht!
Glücklicherweise wirkt das Blush dank der seidigen Textur auf der Haut trotzdem nicht kalkig oder staubig. Allerdings ist es jeden Morgen eine Gratwanderung: entweder ich sehe rein gar nichts auf meiner Haut (was bei meiner wirklich hellen Hautfarbe echt ein Kunststück ist!) oder ich habe direkt zu viel. Selbst bei vorsichtigem Schichten ist es mir häufig passiert, dass ich schließlich einfach zu viel Blush im Gesicht hatte.
Das liegt allerdings nicht unbedingt an der Dosierung. Die letzten Wochen habe ich festgestellt, dass meine anderen Blushes sich viel besser einfügen, quasi transparent sind und sich nahtlos verblenden lassen, so dass sie aussehen, als gehörten sie zu meinem Gesicht.
Dieses Blush hier liegt jedoch wie ein Fremdkörper auf meinen Wangen. Selbst extrem vorsichtig gelayert und gründlich verblendet sieht es einfach aus, als wäre ich gerade geschlagen worden. Zunächst dachte ich, es liege an der Farbe, da ich bei Pinktönen generell ein wenig vorsichtig sein muss. Allerdings ist das eher bei blaustichigen Tönen der Fall, während es sich hier um warmes Pink handelt. Selbst wenn ich versuche, das Produkt hauptsächlich links und mittig aufzunehmen, also nur den gelb-korallfarbenen Teil, und den pinken Teil außen vor lasse, habe ich diesen Effekt. Das Produkt sieht einfach flach und aufgemalt aus, was mir gar nicht gefällt, da es ein wenig nach unschönen Rougebalken aussieht. Auf dem Foto wirkt das noch relativ harmlos:
Zuletzt habe ich dann bei meinen Vorbereitungen für diesen Blogpost auch noch herausgefunden, dass die Blushes in den letzten Jahren verändert wurden. Während es früher begeisterte Stimmen gab, mehrt sich nach der Veränderung die Enttäuschung der Kunden, nachdem nicht nur die Verpackung geändert und der Inhalt verkleinert wurde, sondern auch die Farben verändert wurden. Scheinbar war ich hier einfach zu spät und habe ein ehemals tolles Produkt erst nach der nachteiligen Veränderung entdeckt. Schade!
Mein Fazit:
Wahrscheinlich trägt meine helle Haut eine Mitschuld daran, dass es zwischen mir und dem Blush einfach nicht funkt. Trotzdem bin ich sehr enttäuscht: entweder sieht man gar nichts, oder direkt künstliche Farbbalken. Dabei ist die Farbe so wunderschön und das Produkt im Töpfchen so seidig. Doch hat man es dann schließlich geschafft, das Produkt auf die Wangen zu bringen, wirkt das Blush leider eindimensional und flach. Das habe ich so deutlich noch bei keinem Produkt wahrgenommen, und als Blushjunkie habe ich vieles ausprobiert. Wäre das mein erstes High-End Produkt gewesen, ich stünde wohl auch auf dem Standpunkt, dass die High-End Benutzer einen Sockenschuss haben! Ich werde jedenfalls zusehen, dass ich das Blush abgeben kann und würden zumindest den hellen Häutchen unter euch eher von diesem Blush abraten, so leid es mir auch tut!
Liebe Grüße,
Zum Glück passiert mir das äußerst selten. Ein Produkt frustriert mich jetzt jedoch schon ein dreiviertel Jahr, und nun bin ich zu dem endgültigen Ergebnis gekommen, dass wir beide keine Freunde werden. “Peach Nuance” ist der Name des Übeltäters – ein Blush aus dem Hause Estee Lauder!
Preis und Bezugsquelle:
Estee Lauder bekommt ihr in der Parfümerie eures Vertrauens und natürlich auch online.
Für 5g bezahlt man ungefähr 36,00€.
Herstellerversprechen:
”Ultra-leichtes Puder-Rouge mit seidigem Finish und leichter bis mittlerer Deckkraft. Für eine frische, gesunde Ausstrahlung. Ermöglicht eine ganz leichte bis starke Farbintensität in Einklang mit dem natürlichen Look Ihrer Wangen.”
Meine Erfahrungen mit dem Produkt:
Im Sommer letzten Jahres habe ich mich im Douglas ziellos ein wenig durch das Sortiment geswatcht. Dabei blieb mein Blick an einem Blush von Estee Lauder hängen, welches mir aufgrund seines Farbverlaufes von Gelb zu warmem Pink ins Auge stach – scheinbar ist das eine beliebte Produktpräsentation, wo doch auch Mac (Ripe Peach) und zuletzt auch Catrice (Revoltaire Blush) Blushes dieser Optik auf den Markt brachten. Kurz darauf rührten meine Finger in dem seidigen Tester, ich quiekte ein wenig vor Entzückung angesichts der wunderschönen, koralligen, fast gänzlich matten Farbe, mit kaum vorhandenem, satiniertem Schimmer, biss dann die Zähne zusammen, schloss die Augen und bezahlte. Ich war unglaublich happy mit dem Kauf und Amelie durfte sich auf der Zugfahrt heimwärts des öfteren mein mittlerweile berüchtigtes, breit grinsendes “thihi!” anhören, während ich es immer wieder auspackte und bestaunte. Es war einfach zu hübsch!
Zu Hause wurde es dann natürlich erst einmal fotografiert. Beim Swatchen wurde ich jedoch erstmals stutzig: ja, auch hier fühlte sich das Produkt seidig unter meinen Fingern an, aber ich musste ordentlich im Pfännchen rühren, bis ich genug Produkt zum Swatchen hatte. Naja, ich dachte einfach, das sei die obere Produktschicht, das würde sich nach einigem Benutzen legen.
Leider hat es das nicht getan. Ich habe dieses Blush über ein dreiviertel Jahr immer wieder getragen, schließlich wollte ich es wirklich toll finden! Aber auch nach dieser langen Zeit bleibt mein Fazit das gleiche: den Kauf hätte ich mir verkneifen sollen! Und am allermeisten ärgert es mich, dass ich es hätte besser wissen können, hätte ich mich vorher schlau gemacht und online die Reviews gelesen – die Begeisterung schlägt auch dort nämlich keine allzu großen Wellen!
Kommen wir aber mal zum Punkt: warum genau mag ich dieses Blush nicht?
Das fängt schon beim Auftrag an. Das Produkt ist sehr hart gepresst, wodurch es zwar nicht staubt, aber die Produktaufnahme deutlich erschwert wird. Ich muss schon ordentlich im Töpfchen rühren, um Produkt auf den Pinsel zu bekommen. Ich swirle pro Wange bestimmt 5-6x durch das Blush – und das nicht gerade zaghaft! – um genügend Produkt aufzunehmen. Ich bin zwar nicht der Meinung, dass ein Blush immer extrem pigmentiert sein muss, da sich “normal” pigmentierte Blushes meiner Meinung nach einfacher verarbeiten lassen, aber so ein bisschen Pigment schadet nun auch nicht!
Glücklicherweise wirkt das Blush dank der seidigen Textur auf der Haut trotzdem nicht kalkig oder staubig. Allerdings ist es jeden Morgen eine Gratwanderung: entweder ich sehe rein gar nichts auf meiner Haut (was bei meiner wirklich hellen Hautfarbe echt ein Kunststück ist!) oder ich habe direkt zu viel. Selbst bei vorsichtigem Schichten ist es mir häufig passiert, dass ich schließlich einfach zu viel Blush im Gesicht hatte.
Das liegt allerdings nicht unbedingt an der Dosierung. Die letzten Wochen habe ich festgestellt, dass meine anderen Blushes sich viel besser einfügen, quasi transparent sind und sich nahtlos verblenden lassen, so dass sie aussehen, als gehörten sie zu meinem Gesicht.
Dieses Blush hier liegt jedoch wie ein Fremdkörper auf meinen Wangen. Selbst extrem vorsichtig gelayert und gründlich verblendet sieht es einfach aus, als wäre ich gerade geschlagen worden. Zunächst dachte ich, es liege an der Farbe, da ich bei Pinktönen generell ein wenig vorsichtig sein muss. Allerdings ist das eher bei blaustichigen Tönen der Fall, während es sich hier um warmes Pink handelt. Selbst wenn ich versuche, das Produkt hauptsächlich links und mittig aufzunehmen, also nur den gelb-korallfarbenen Teil, und den pinken Teil außen vor lasse, habe ich diesen Effekt. Das Produkt sieht einfach flach und aufgemalt aus, was mir gar nicht gefällt, da es ein wenig nach unschönen Rougebalken aussieht. Auf dem Foto wirkt das noch relativ harmlos:
Zuletzt habe ich dann bei meinen Vorbereitungen für diesen Blogpost auch noch herausgefunden, dass die Blushes in den letzten Jahren verändert wurden. Während es früher begeisterte Stimmen gab, mehrt sich nach der Veränderung die Enttäuschung der Kunden, nachdem nicht nur die Verpackung geändert und der Inhalt verkleinert wurde, sondern auch die Farben verändert wurden. Scheinbar war ich hier einfach zu spät und habe ein ehemals tolles Produkt erst nach der nachteiligen Veränderung entdeckt. Schade!
Mein Fazit:
Wahrscheinlich trägt meine helle Haut eine Mitschuld daran, dass es zwischen mir und dem Blush einfach nicht funkt. Trotzdem bin ich sehr enttäuscht: entweder sieht man gar nichts, oder direkt künstliche Farbbalken. Dabei ist die Farbe so wunderschön und das Produkt im Töpfchen so seidig. Doch hat man es dann schließlich geschafft, das Produkt auf die Wangen zu bringen, wirkt das Blush leider eindimensional und flach. Das habe ich so deutlich noch bei keinem Produkt wahrgenommen, und als Blushjunkie habe ich vieles ausprobiert. Wäre das mein erstes High-End Produkt gewesen, ich stünde wohl auch auf dem Standpunkt, dass die High-End Benutzer einen Sockenschuss haben! Ich werde jedenfalls zusehen, dass ich das Blush abgeben kann und würden zumindest den hellen Häutchen unter euch eher von diesem Blush abraten, so leid es mir auch tut!
Liebe Grüße,
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Montag, 23. April 2012
Review: Mighnight Recovery Eyes von Kiehl's
Dank des Kiehl's Events bin ich in den Genuss gekommen, diese wunderbare Augencreme testen zu dürfen. Es handelt sich dabei um die Midnight Recovery Eye Creme, die besonders Schwellungen und kleine Fältchen um die Augenpartie mindern soll, indem die Mikrozirkulation der Haut angeregt wird. Die Creme, die viele andere Blogger im letzten Monat auch in ihrer Glossybox gefunden haben, kostet dank der Preissenkung mittlerweile 28€ statt 35€ und enthält 15 ml. Es sind weder Parabene, noch Mineralöle oder Duftstoffe enthalten. Passend zu der Augencreme gibt es auch noch ein Concentrate für das gesamte Gesicht, damit man morgens nicht nur mit einer strahlenden Augenpartie und einem ansonsten leblosen Antlitz aufwachen muss. ;)
Wie der Name es schon vermuten lässt, benutze ich die Creme nur abends vor dem Schlafengehen. Ich entnehme aus der Tube einen erbsengroßen Kleks, verreibe ihn zwischen meinen Ringfingern und klopfe das Produkt anschließend vorsicht in die Haut rund ums Auge ein. Beim Verreiben verströmt die Creme einen angenehmen, frischen, leicht krautigen Duft, der wohl auf das enthaltene Squalaneöl zurückzuführen ist. Der Duft ist sehr natürlich und wirkt irgendwie beruhigend auf mich. Dank der schmalen Öffnung lässt sich das Produkt perfekt dosieren und könnte auch gezielt direkt aus der Verpackung auf bestimmte Hautpartien aufgetragen werden. Die Textur ist sehr zart und dennoch reichhaltig und zieht schnell in die Haut ein. Kurz nach dem Auftragen fühlt sich meine Augenpartie angenehm durchfeuchtet und gut versorgt an.
Und wie lautet mein Fazit? Keine Frage, ich mag diese Creme wirklich, nur braucht man eine zusätzliche Nachtcreme für die Augen wirklich? Ich denke, dass ich das in meinem Alter noch verneinen kann. Noch arbeiten meine kleinen Zellen auf Hochtouren und sorgen meistens dafür, dass ich morgens nicht allzu verknittert wieder aufstehen kann. Da die Regenerationsfähigkeit im Alter allerdings nachlässt, ist solch ein zusätzliches Tübchen in meinen Augen eine sinnvolle Investition. Und bis es auch bei mir so weit ist, beuge ich einfach vor und genieße auch ohne größere Falten die Vorteile dieser Augencreme.
Liebe Grüße,
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Kiehl's
Samstag, 21. April 2012
Magalies Gesichtspflege für die Nacht!
Ich habe euch *hier* am Mittwoch schon meine morgendliche Gesichtspflege vorgestellt. Heute zeige ich euch, welche Produkte ich am Abend benutze, um mein Make-up zu entfernen und meine Haut für die Nacht zu pflegen!
1. Bioderma Sensibio H2O Mizellenlotion
Mittlerweile wurde das Produkt in “Bioderma Créaline H2O” umbenannt. Damit ging allerdings keine Änderung des Produktes einher.
Wie oft habe ich hier auf dem Blog jetzt schon von dieser Mizellenlotion geschwärmt? Ich tue es trotzdem noch einmal: das ist der beste Make-up Entferner, den ich je benutzt habe! Er entfernt das AMU genauso einfach wie Foundation, kein Rubbeln, kein Brennen in den Augen. Dabei hinterlässt er keinen Film auf der Haut, sondern nur völlig reine Haut. Brillant!
*Hier* findet ihr meine ausführliche Review zu diesem Produkt.
Hier in Deutschland zahlt man knapp 20€ für 500ml. Die 500ml Flasche reicht bei mir ca. 5 Monate. In Frankreich bekommt man das Produkt gut die Hälfte günstiger. Also wenn ihr die Möglichkeit habt, kauft es lieber dort!
2. Balea med ph-hautneutrale seifenfreie Waschlotion
Abends geht es für mich nach dem Abschminken meist unter die Dusche. Eigentlich wäre nach der Reinigung mit Bioderma kein weiterer Reinigungsschritt mehr nötig. Das passiert bei mir eher aus dem Kopf heraus – unter der Dusche möchte ich mein Gesicht gerne mit einem schäumenden Produkt waschen, sonst fühlt sich die Dusche einfach “unvollständig” an, auch wenn das wirklich Blödsinn ist.
Da die Waschlotion allerdings sehr sanft und nicht austrocknend ist, erlaube ich mir diesen kleinen Spleen. Ich habe sie sowieso immer im Haus, kaufe sie seit fast 2 Jahren ständig nach und hatte noch nie Probleme mit ihr.
Ein zartes Make-up ohne wasserfeste Produkte bekommt die Waschlotion fast schon alleine ab. Lang haftende Foundation entferne ich vorher aber doch gerne mit meiner Bioderma Lotion, da Balea hier ein bisschen schwächelt.
*Hier* habe ich recht am Anfang unserer Bloggerzeit schon einmal eine ausführliche Review geschrieben.
500ml im Nachfüllpack kosten hier nicht ganz 1€.
3. Clinique Mild Clarifying Lotion für trockene und sehr trockene Haut
Die Clinique Clarifying Lotion habe ich euch schon in meinem Blogpost zu meiner morgendlichen Routine ausführlich vorgestellt. Da ich das Produkt aber abends und morgens nach der Reinigung benutze, möchte ich mich heute nur kurz halten.
Das ist kein typisches Gesichtswasser, sondern dient der Exfoliation. Dementsprechend vorsichtig ist das Produkt zu dosieren und anzuwenden. Als einzige Clarifying Lotion der 3-Phasen Pflege enthält die extra milde Version keinen Alkohol und ist dementsprechend sanft zur Haut.
200ml kosten ca. 20€.
4. Melvita Hamamelis Blütenwasser
Wie die Clinique Clarifying Lotion ist auch das Melvita Hamamelis Blütenwasser ein Produkt, welches ich morgens und abends benutze, deswegen auch hier nur ganz knapp! Ich benutze es immer zwischen Reinigung und Pflege für die Extraportion Feuchtigkeit und Pflege!
Eine ausführliche Review findet ihr *hier*.
200ml kosten ca. xx€.
5. Goodskin Labs Eyliplex-2 Nachtcreme
Nachts benutze ich die Nachtcreme aus dem Eyliplex-2 Augencremeduo von Goodskin Labs. Das Produkt habe ich euch *hier* schon ausführlich vorgestellt. Während ich mit dem Tagesgel wirklich überhaupt nichts anfangen kann, finde ich die Nachtcreme eigentlich in Ordnung. Sie pflegt ordentlich, kriecht nicht in die Augen, bereitet mit keine Milien – solide! Deswegen brauche ich diese Augencreme aktuell einfach auf. Nicht mit sonderlich großer Begeisterung – sie ist vielmehr einfach da und ich benutze sie – aber da sie eben da ist, möchte ich sie nicht verkommen lassen. Sie ist ja nicht schlecht. Wenn sie jedoch leer ist, werde ich meine Clinique Augencreme einfach morgens und abends benutzen – wieder ein Tiegel weniger im Badezimmer!
Für 2x10ml Produkt bezahlt man hier ca. 40€.
6. Clinique Super Rescue Nachtcreme für trockene bis sehr trockene Haut
Auch meine aktuelle Nachtpflege ist “natürlich” von Clinique. Ich habe mir die passende Nachtcreme zu meiner Tagespflege gekauft, nachdem ich von der Tagescreme so begeistert war. Die Tube mag vielen hygienischer erscheinen, als der Topf der Tagespflege. Ich mag jedoch lieber Tiegel, da ich die Creme eh nur mit frisch gewaschenen Fingern entnehme und man einen Tiegel einfach leichter völlig leeren kann. Aber nun zum eigentlichen Produkt!
Die Creme ist ein wenig fester als die Tagescreme, lässt sich aber immer noch einfach auf dem Gesicht verteilen. Für das ganze Gesicht brauche ich etwa eine erbengroße Menge, also ein wenig mehr als von der Tagespflege. Sie zieht nicht ganz so schnell ein wie die Tagescreme und hinterlässt auch einen ganz leichten pflegenden Film, der mich abends, bevor ich ins Bett gehe, jedoch nicht stört, sondern mir vielmehr gefällt.
Auch wenn die Clinique Produkte alle unbeduftet sind, fällt mir hier ein sehr angenehmer, zarter, cremiger Duft auf. Vielleicht geht meine Phantasie hier mit mir durch, aber ich muss immer an diese kleinen, viereckigen Bonbons in Aluverpackung denken, die an Fasching auf den Umzügen geworfen wurden, und die es in rot, grün und gelb gibt. Fragt mich nicht, woher diese Assoziation kommt, aber sie ist da! ;-)
Morgens wache ich mit einer ganz entspannten, ausgeglichenen Haut auf, die kein bisschen spannt, sondern wunderbar prall und gepflegt ist – was will man mehr?!
Für die 50ml Tube habe ich 47€ bezahlt.
So, das war jetzt auch schon der letzte Teil der kleinen Gesichtspflege Miniserie. Wer auf “Spezialpflege” in Form von Peelings, Gesichtsmasken, Seren und ähnliches gehofft hat, den muss ich leider enttäuschen. Meine Haut wehrt sich gegen jedes “zu viel” an Pflege. Sie ist völlig zufrieden, wenn sie gereinigt und gepflegt wird. Regelmäßiges Peelen oder das Auflegen von Gesichtsmasken irritiert sie auf Dauer nur. Und da sie mit meiner aktuellen Pflege rundum zufrieden ist und man ihr das auch ansieht, sehe ich keine Notwendigkeit, noch andere Hilfsmittelchen hinzuzuziehen. Die von mir benutzten insg. 10 Produkte sind meiner Meinung nach mehr als genug! Allerdings schließe ich nicht aus, irgendwann auch mal ein Serum zu integrieren, oder alle paar Monate mal eine pflegende Gesichtsmaske aufzulegen - das ist die natürliche, Bloggern wohl angeborene Neugier!
Ich bin mit meinen aktuellen Produkten jedenfalls sehr zufrieden und auch meine Haut fühlt sich wohl! Allerdings werde ich jetzt im Sommer natürlich ein klein wenig umstellen, aber ich schließe nicht aus, im nächsten Herbst/Winter genau diese Routine wieder aufzunehmen!
Liebe Grüße,

Die kursiv gedruckten Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt!
1. Bioderma Sensibio H2O Mizellenlotion
Mittlerweile wurde das Produkt in “Bioderma Créaline H2O” umbenannt. Damit ging allerdings keine Änderung des Produktes einher.
Wie oft habe ich hier auf dem Blog jetzt schon von dieser Mizellenlotion geschwärmt? Ich tue es trotzdem noch einmal: das ist der beste Make-up Entferner, den ich je benutzt habe! Er entfernt das AMU genauso einfach wie Foundation, kein Rubbeln, kein Brennen in den Augen. Dabei hinterlässt er keinen Film auf der Haut, sondern nur völlig reine Haut. Brillant!
*Hier* findet ihr meine ausführliche Review zu diesem Produkt.
Hier in Deutschland zahlt man knapp 20€ für 500ml. Die 500ml Flasche reicht bei mir ca. 5 Monate. In Frankreich bekommt man das Produkt gut die Hälfte günstiger. Also wenn ihr die Möglichkeit habt, kauft es lieber dort!
2. Balea med ph-hautneutrale seifenfreie Waschlotion
Abends geht es für mich nach dem Abschminken meist unter die Dusche. Eigentlich wäre nach der Reinigung mit Bioderma kein weiterer Reinigungsschritt mehr nötig. Das passiert bei mir eher aus dem Kopf heraus – unter der Dusche möchte ich mein Gesicht gerne mit einem schäumenden Produkt waschen, sonst fühlt sich die Dusche einfach “unvollständig” an, auch wenn das wirklich Blödsinn ist.
Da die Waschlotion allerdings sehr sanft und nicht austrocknend ist, erlaube ich mir diesen kleinen Spleen. Ich habe sie sowieso immer im Haus, kaufe sie seit fast 2 Jahren ständig nach und hatte noch nie Probleme mit ihr.
Ein zartes Make-up ohne wasserfeste Produkte bekommt die Waschlotion fast schon alleine ab. Lang haftende Foundation entferne ich vorher aber doch gerne mit meiner Bioderma Lotion, da Balea hier ein bisschen schwächelt.
*Hier* habe ich recht am Anfang unserer Bloggerzeit schon einmal eine ausführliche Review geschrieben.
500ml im Nachfüllpack kosten hier nicht ganz 1€.
3. Clinique Mild Clarifying Lotion für trockene und sehr trockene Haut
Die Clinique Clarifying Lotion habe ich euch schon in meinem Blogpost zu meiner morgendlichen Routine ausführlich vorgestellt. Da ich das Produkt aber abends und morgens nach der Reinigung benutze, möchte ich mich heute nur kurz halten.
Das ist kein typisches Gesichtswasser, sondern dient der Exfoliation. Dementsprechend vorsichtig ist das Produkt zu dosieren und anzuwenden. Als einzige Clarifying Lotion der 3-Phasen Pflege enthält die extra milde Version keinen Alkohol und ist dementsprechend sanft zur Haut.
200ml kosten ca. 20€.
4. Melvita Hamamelis Blütenwasser
Wie die Clinique Clarifying Lotion ist auch das Melvita Hamamelis Blütenwasser ein Produkt, welches ich morgens und abends benutze, deswegen auch hier nur ganz knapp! Ich benutze es immer zwischen Reinigung und Pflege für die Extraportion Feuchtigkeit und Pflege!
Eine ausführliche Review findet ihr *hier*.
200ml kosten ca. xx€.
5. Goodskin Labs Eyliplex-2 Nachtcreme
Nachts benutze ich die Nachtcreme aus dem Eyliplex-2 Augencremeduo von Goodskin Labs. Das Produkt habe ich euch *hier* schon ausführlich vorgestellt. Während ich mit dem Tagesgel wirklich überhaupt nichts anfangen kann, finde ich die Nachtcreme eigentlich in Ordnung. Sie pflegt ordentlich, kriecht nicht in die Augen, bereitet mit keine Milien – solide! Deswegen brauche ich diese Augencreme aktuell einfach auf. Nicht mit sonderlich großer Begeisterung – sie ist vielmehr einfach da und ich benutze sie – aber da sie eben da ist, möchte ich sie nicht verkommen lassen. Sie ist ja nicht schlecht. Wenn sie jedoch leer ist, werde ich meine Clinique Augencreme einfach morgens und abends benutzen – wieder ein Tiegel weniger im Badezimmer!
Für 2x10ml Produkt bezahlt man hier ca. 40€.
6. Clinique Super Rescue Nachtcreme für trockene bis sehr trockene Haut
Auch meine aktuelle Nachtpflege ist “natürlich” von Clinique. Ich habe mir die passende Nachtcreme zu meiner Tagespflege gekauft, nachdem ich von der Tagescreme so begeistert war. Die Tube mag vielen hygienischer erscheinen, als der Topf der Tagespflege. Ich mag jedoch lieber Tiegel, da ich die Creme eh nur mit frisch gewaschenen Fingern entnehme und man einen Tiegel einfach leichter völlig leeren kann. Aber nun zum eigentlichen Produkt!
Die Creme ist ein wenig fester als die Tagescreme, lässt sich aber immer noch einfach auf dem Gesicht verteilen. Für das ganze Gesicht brauche ich etwa eine erbengroße Menge, also ein wenig mehr als von der Tagespflege. Sie zieht nicht ganz so schnell ein wie die Tagescreme und hinterlässt auch einen ganz leichten pflegenden Film, der mich abends, bevor ich ins Bett gehe, jedoch nicht stört, sondern mir vielmehr gefällt.
Auch wenn die Clinique Produkte alle unbeduftet sind, fällt mir hier ein sehr angenehmer, zarter, cremiger Duft auf. Vielleicht geht meine Phantasie hier mit mir durch, aber ich muss immer an diese kleinen, viereckigen Bonbons in Aluverpackung denken, die an Fasching auf den Umzügen geworfen wurden, und die es in rot, grün und gelb gibt. Fragt mich nicht, woher diese Assoziation kommt, aber sie ist da! ;-)
Morgens wache ich mit einer ganz entspannten, ausgeglichenen Haut auf, die kein bisschen spannt, sondern wunderbar prall und gepflegt ist – was will man mehr?!
Für die 50ml Tube habe ich 47€ bezahlt.
So, das war jetzt auch schon der letzte Teil der kleinen Gesichtspflege Miniserie. Wer auf “Spezialpflege” in Form von Peelings, Gesichtsmasken, Seren und ähnliches gehofft hat, den muss ich leider enttäuschen. Meine Haut wehrt sich gegen jedes “zu viel” an Pflege. Sie ist völlig zufrieden, wenn sie gereinigt und gepflegt wird. Regelmäßiges Peelen oder das Auflegen von Gesichtsmasken irritiert sie auf Dauer nur. Und da sie mit meiner aktuellen Pflege rundum zufrieden ist und man ihr das auch ansieht, sehe ich keine Notwendigkeit, noch andere Hilfsmittelchen hinzuzuziehen. Die von mir benutzten insg. 10 Produkte sind meiner Meinung nach mehr als genug! Allerdings schließe ich nicht aus, irgendwann auch mal ein Serum zu integrieren, oder alle paar Monate mal eine pflegende Gesichtsmaske aufzulegen - das ist die natürliche, Bloggern wohl angeborene Neugier!
Ich bin mit meinen aktuellen Produkten jedenfalls sehr zufrieden und auch meine Haut fühlt sich wohl! Allerdings werde ich jetzt im Sommer natürlich ein klein wenig umstellen, aber ich schließe nicht aus, im nächsten Herbst/Winter genau diese Routine wieder aufzunehmen!
Liebe Grüße,
Die kursiv gedruckten Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt!
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Donnerstag, 19. April 2012
KK inspired Make-up
In dem Post mit meinen Top 5 Spring Eyeshadows hatte ich Seedy Pearl bereits ausgiebig vorgestellt und auch den Grund genannt, warum ich ihn endlich wieder für mich entdeckt habe. Karolina Kurkova und "Das perfekte Model" sind daran schuld! Ich komme mir schon vor, als hätte ich einen Sprung in der Platte, aber ich wiederhole es einfach nochmal: Sie trug in einer der letzten Episoden einen zarten, schimmernden Fliederton auf dem beweglichen Lid und dazu verschiedene Brauntöne in der Lidfalte. Der Look hat bei mir sofort Begeisterung ausgelöst und ich habe versucht ihn mit den oben abgebildeten Produkten nachzuschminken. Verwendet habe ich Folgendes:
1. Seedy Pearl von Mac
2. Coconut Grove von Nars
3. Maestro Eye Shadow Nr. 29 von Armani
4. Mystery von Mac
5. Wedge von Mac
6. Ombre Contraste Duo in Misty Soft von Chanel
7. Telescopic Waterproof Mascara von L'oreal
So sah dann nach sehr viel Blendearbeit das Ergebnis aus und ich muss leider sagen, dass Seedy Pearl eine echte Diva ist, was ihr Fotoverhalten angeht. Der Effekt ist auf den Augen fast gar nicht einzufangen und ich habe wirklich stundenlang mit meiner Kamera und zig Einstellungen rumgespielt, aber mehr war einfach nicht rauszuholen.
Ich habe das Augen Make-up folgendermaßen geschminkt: Nachdem ich meine Lidschattenbase des Vertrauens aufgetragen habe, kam Seedy Pearl großzügig auf dem gesamten beweglichen Lid und in der inneren Hälfte des unteren Wimperkranzes zum Einsatz. Als nächstes habe ich Wedge sehr großzügig in der Lidfalte und auf der äußeren Hälfte des unteren Wimpernkranzes aufgetragen. Im äußeren V habe ich erst ein wenig Mystery und nach dem Verbenden zum Abdunkeln noch etwas Coconut Groove benutzt. Als Highlighter im inneren Augenwinkel und unter der Braue wurde der Maestro Lidschatten verwendet. Zum Abschluss habe ich mit einem fluffigen Blendepinsel einen Hauch des hellen Lidschattens aus dem Misty Soft Duo aufgetupft, Wimpernzange, Mascara und fertig war der Look.
Auf dem rechten, unteren Bild erkennt man den Effekt von Seedy Pearl noch am ehesten. Ich hoffe, dass euch der zarte Look ein wenig gefallen hat, auch wenn Seedy Pearl mit meiner Kamera erfolgreich verstecken gespielt hat.
Liebe Grüße,
Mittwoch, 18. April 2012
Magalies Gesichtspflege für den Tag!
Bevor die warme Jahreszeit sich endgültig durchsetzt und ich zu anderen Produkten greifen muss, möchte ich euch heute meine individuelle Gesichtspflege vorstellen. Sie ist zwar recht Clinique-lastig, allerdings benutze ich nicht ausschließlich Clinique Produkte und habe mich nicht komplett dem 3-Phasen-System unterworfen, sondern bunt gemischt, wie es mir und meiner Haut gefällt! Die Dramatically Different Moisturizing Lotion - der letzte Schritt des 3-Phasen-Systems - möchte ich zum Beispiel aufgrund des enthaltenen Erdöls nicht benutzen, da meine Haut darauf bereits in der Vergangenheit nicht sonderlich positiv reagiert hat, was ich ihr eigentlich auch nicht verübeln kann.
Meine Haut ist wie ihr wisst nicht sehr anfällig für große Poren oder Unreinheiten. Allerdings ist sie wirklich sehr trocken, schuppt gerne, wenn sie nicht genug Feuchtigkeit bekommt und mag auch nicht alles, ist also recht empfindlich. Bei zu scharfen Produkten zeigt sie mir mit Ausschlag, Rötungen, Unterlagerungen oder Milien sehr bald, was sie davon hält. Deswegen gilt für mich: mild reinigen und reichhaltig pflegen!
Alle Produkte habe ich jetzt mindestens 5 Monate am Stück ausgiebig getestet, und konnte mir dementsprechend eine gefestigte Meinung bilden! Alle Produkte vertrage ich einwandfrei, auch wenn ich bei dem ein oder anderen Inhaltsstoff zunächst bedenken hatte.
Noch eines vorweg, dann komme ich – versprochen! – endlich zum eigentlichen Thema: Wie ihr euch denken könnt, wurden mir einige der Produkte nach dem Clinique Event kostenfrei zugeschickt. Das ändert aber natürlich wie immer nichts an den Ergebnissen oder meiner Meinung! Käme ich mit den Produkten nicht zurecht, hätte ich sie wohl auch nicht seit Oktober letzten Jahres in Benutzung. Einige Produkte habe ich sogar bereits selbst nachgekauft! Die zugeschickten Produkte sind kursiv gedruckt!
1. Clinique Liquid Soap Nr. 1 – für trockene bis sehr trockene Haut
Zuerst reinige ich morgens mit diesem Produkt meine Haut. Dabei finde ich die Bezeichnung “Liquid Soap” in diesem Fall recht irre führend! Es handelt sich vielmehr um eine unparfümierte Reinigungsmilch. Durch den Pumpspender lässt sie sich gut dosieren – ein knapper Pumpstoß reicht für das ganze Gesicht völlig. Die kleine Größe aus meinem Testset hat ca. 6 Wochen gereicht, bevor ich die normale Flasche selbst nachgekauft habe – ich gehe also davon aus, dass ich ungefähr 5 Monate mit der Flasche auskomme.
Die Milch lässt sich gut auf dem Gesicht verteilen und wieder abspülen. Sie hinterlässt reine Haut, keinen Film und trocknet nicht übermäßig aus. Nach der Anwendung fühlt sich die Haut fühlt samtweich an.
200ml kosten knapp 20,00€
2. Clinique Mild Clarifying Lotion
Danach kommt die Clinique Clarifying Lotion zum Einsatz. Ich möchte betonen, dass das Produkt nicht mit einem normalen Gesichtswasser zu verwechseln ist, sondern vielmehr der Exfoliation dient. Dementsprechend soll das Produkt mit Vorsicht behandelt werden: Wattepad auf die Öffnung legen, Finger drauf, kurz umdrehen – die Menge ist völlig ausreichend für das komplette Gesicht! Mit dem Wattepad wird dann nur sanft einmal über jede Hautpartie gestrichen. Man darf nicht vergessen, dass hier abgestorbene Hautschüppchen entfernt werden, und das sollte man so sanft wie möglich tun!
In meinem Set für den Hauttyp Nr. 1 war natürlich auch die entsprechende Clarifying Lotion enthalten (die kleine Flasche links auf dem Bild ganz oben!). Jedoch enthalten alle “normalen” Clarifying Lotions Alkohol – je nach Hauttyp ein anderer Alkohol in anderer Dosierung. Allerdings ist auch der Alkohol, welcher in der niedrigen Dosierung für trockene bis sehr trockene Haut enthalten ist, mir einfach zu scharf – ich möchte das nicht morgens und abends im Gesicht haben, und meine Haut ebenso wenig! Natürlich wirkt die Clarifying Nr. 1 ziemlich schnell ziemliche Wunder, lässt kleine Unreinheiten verschwinden und ebnet das Hautbild. Aber auf Dauer ist mir das einfach zu viel. Deswegen habe ich die “Mild” Version bekommen – die einzige völlig ohne Alkohol! Sie muss vor der Anwendung geschüttelt werden, und ist fast ein wenig gelig. Auf der Haut fühlt sie sich gut an, viel sanfter als die Version für den 1er Hauttypen. Sie wirkt ebenso, jedoch nicht allzu schnell. Innerhalb eines Monats waren jedoch kleine rote “Hubbelchen”, die ich hier und da im Gesicht hatte, völlig verschwunden. Auch die kleinen Mitesserchen, die an den Nasenflügeln gelegentlich auftraten, sind einfach weg. Einmal im Monat nehme ich statt der Mild Clarifying Lotion in der Kinnregion jedoch gerne 1-2x die schärfere Version für den 1er Hauttyp aus dem Testset mit Alkohol her – da hat dann auch der hartnäckigste Pickel kaum eine Chance mehr!
Durch die sparsame Dosierung ist das Produkt enorm ergiebig – wenn meine Flasche in weniger als 7-8 Monaten leer wäre, würde mich das sehr wundern!
200ml kosten ca. 19,00€.
3. Melvita Hamamelis Blütenwasser
Dieses Produkt bekam ich im Sommer zugeschickt und habe es mittlerweile selbst nachgekauft. Nach kleinen Startschwierigkeiten will ich es jetzt nicht mehr missen. Es spendet unheimlich viel Feuchtigkeit und lässt kleine Wunden schneller verheilen. Die Haut wirkt einfach prall und glücklich. Ich liebe dieses Produkt sehr und verwende es zwischen Reinigung und Pflege gerne als kleine Extraportion Pflege.
*Hier* habe ich das Produkt schon einmal ausführlich reviewt.
Auch dieses Produkt fällt durch seine hohe Ergiebigkeit auf - meine erste Flasche war erst nach ca. 8 Monaten Benutzung leer.
200ml kosten ca. 13,00€!
4. Clinique All About Eyes Rich Augencreme
Auch eine Augencreme darf in meiner Gesichtspflegeroutine natürlich nicht fehlen. Hier benutze ich zur Zeit gerne die reichhaltige Version der klassischen Clinique Augencreme. Sie ist sehr fest im Töpfchen und lässt sich dadurch ganz einfach dosieren. Trotzdem ist das Verteilen kein Problem und sie lässt sich problemlos in die Haut einklopfen. Zum Glück ist sie sehr reichhaltig, so dass ich nur eine kleine Menge am Morgen brauche, um meine Haut optimal mit Feuchtigkeit zu versorgen. So verbrauche ich erstens wenig Produkt und werde dementsprechend lange Freude an dem Tiegelchen haben, und kann mich zweitens sehr bald danach problemlos schminken.
Ich mag die Augenpflege gerne, weil sie meine trockene Haut gut mit allem versorgt, was sie braucht, nicht in die Augen kriecht und nicht so reichhaltig ist, dass sie mir Milien verursacht. Das ist bei mir nämlich immer schwierig – Augencremes sind meist entweder “zu viel” oder “zu wenig”. Aktuell ist meine Augenpartie mit der All About Eyes Rich jedoch wirklich optimal gepflegt. Im Sommer werde ich meine Minigröße der normalen Version ausprobieren – ich bin schon gespannt!
15ml kosten hier ungefähr 35€.
5. Clinique Superdefense Tagescreme mit SPF 25 für trockene bis sehr trockene Haut
Meine aktuelle Tagespflege ist die Superdefense Creme in der reichhaltigsten Ausführung für Hauttyp 1 mit einem SPF 25. Ich muss zugeben, dass ich skeptisch war. Nicht umsonst habe ich jahrelang meine Wind&Wetter Creme von Babylove benutzt: meine Haut ist so trocken, da kommen nicht allzu viele Gesichtscremes gegen an. Aber als meine Haut auf dem Event nach dem Auftrag nicht spannte, entschied ich mich, ihr eine Chance zu geben. Meine Wind&Wetter Creme von Babylove ist ja schön und gut, aber mit 24 hatte ich eh vor, im Laufe der nächsten 1-2 Jahre mal etwas “Erwachsenes” auszuprobieren – schließlich hat eine erwachsene Haut doch andere Bedürfnisse, als die eines Kleinkindes!
Eine Pflege wie die Superdefense, die nicht aktiv Anti-Aging betreiben, sondern lediglich der Hautalterung vorbeugen soll, kam mir da gerade recht.
Von der Pflegewirkung bin ich wirklich angenehm überrascht. Die weiße, nicht feste, aber auch nicht flüssige Creme ist so reichhaltig, dass sie ohne Probleme mit meiner trockenen Haut fertig wird. Nach dem Auftrag fühlt sich die Haut seidig weich an – was allerdings sicher auch am enthaltenen Silikon liegt. Sie zieht rückstandslos ein und hinterlässt keinen Film. Das war für mich die größte Überraschung. Um meine durstige Haut zufrieden zu stellen, brauchte ich bisher immer Unmengen Creme, die dann einen Film hinterließ und mich glänzen ließ. Mich hat das nie gestört, aber jetzt, wo ich weiß, dass meine Haut ausreichend gepflegt sein kann, ohne dass ein dicker Cremefilm auf der Haut liegt, bin ich ganz begeistert. Puderrouge z.B. lässt sich nun viel leichter auftragen. Da hatte ich wirklich einen kleinen “Aha!–Moment”.
Ansonsten muss ich zugeben, dass meine Haut sich nicht großartig verändert hat. Sie war schon rein und halbwegs feinporig, und da hat sich nichts verbessert oder verschlechtert. Allerdings brauche ich wirklich wenig von der Creme, beuge der Hautalterung vor, und habe keinen Cremefilm mehr im Gesicht, während meine Haut wirklich vollkommen mit allem versorgt und glücklich ist. Ich fühle mich mit dieser Pflege einfach pudelwohl und wohler als vorher – auch wenn ich das früher nicht gedacht hätte. Ich weiß eben erst durch diese Creme, dass ich mich nicht zwischen Reichhaltigkeit und filmloser Haut entscheiden muss. Der SPF setzt dem ganzen natürlich noch das Krönchen auf – SPF 25 empfand ich für mich für den Herbst/Winter völlig ausreichend.
Auch hier bin ich wie bereits angedeutet von der Ergiebigkeit positiv überrascht – von meinem 50ml Tiegel ist nach guten 5 Monaten täglicher Anwendung noch die Hälfte übrig! Das relativiert auch den Preis von 47€ für 50ml (bzw. 32€ für 30ml) in meinen Augen!
Beziehen könnt ihr die Clinique Produkte online z.B. via Douglas oder dem Clinique Onlineshop, aber natürlich offline an zahlreichen Parfümeriecountern, in Müllerfilialen und Co.!
Das Melvita Blütenwasser bekommt man wie alle Melvita Produkte leider nur in ausgewählten Shops. *Hier* findet ihr eine Shopliste - glücklicherweise gibt es aber auch einen Onlinestore!
Bald folgt natürlich auch noch das Abend-Pendant zu diesem Blogpost, in dem ich euch alle meine abendlichen Pflegeprodukte vorstelle! Aber dieses Posting hier ist wahrlich schon lang genug, so dass ich es für eine gute Idee hielt, das Thema auf zwei Blogposts aufzuteilen!
Liebe Grüße,
Meine Haut ist wie ihr wisst nicht sehr anfällig für große Poren oder Unreinheiten. Allerdings ist sie wirklich sehr trocken, schuppt gerne, wenn sie nicht genug Feuchtigkeit bekommt und mag auch nicht alles, ist also recht empfindlich. Bei zu scharfen Produkten zeigt sie mir mit Ausschlag, Rötungen, Unterlagerungen oder Milien sehr bald, was sie davon hält. Deswegen gilt für mich: mild reinigen und reichhaltig pflegen!
Alle Produkte habe ich jetzt mindestens 5 Monate am Stück ausgiebig getestet, und konnte mir dementsprechend eine gefestigte Meinung bilden! Alle Produkte vertrage ich einwandfrei, auch wenn ich bei dem ein oder anderen Inhaltsstoff zunächst bedenken hatte.
Noch eines vorweg, dann komme ich – versprochen! – endlich zum eigentlichen Thema: Wie ihr euch denken könnt, wurden mir einige der Produkte nach dem Clinique Event kostenfrei zugeschickt. Das ändert aber natürlich wie immer nichts an den Ergebnissen oder meiner Meinung! Käme ich mit den Produkten nicht zurecht, hätte ich sie wohl auch nicht seit Oktober letzten Jahres in Benutzung. Einige Produkte habe ich sogar bereits selbst nachgekauft! Die zugeschickten Produkte sind kursiv gedruckt!
1. Clinique Liquid Soap Nr. 1 – für trockene bis sehr trockene Haut
Zuerst reinige ich morgens mit diesem Produkt meine Haut. Dabei finde ich die Bezeichnung “Liquid Soap” in diesem Fall recht irre führend! Es handelt sich vielmehr um eine unparfümierte Reinigungsmilch. Durch den Pumpspender lässt sie sich gut dosieren – ein knapper Pumpstoß reicht für das ganze Gesicht völlig. Die kleine Größe aus meinem Testset hat ca. 6 Wochen gereicht, bevor ich die normale Flasche selbst nachgekauft habe – ich gehe also davon aus, dass ich ungefähr 5 Monate mit der Flasche auskomme.
Die Milch lässt sich gut auf dem Gesicht verteilen und wieder abspülen. Sie hinterlässt reine Haut, keinen Film und trocknet nicht übermäßig aus. Nach der Anwendung fühlt sich die Haut fühlt samtweich an.
200ml kosten knapp 20,00€
2. Clinique Mild Clarifying Lotion
Danach kommt die Clinique Clarifying Lotion zum Einsatz. Ich möchte betonen, dass das Produkt nicht mit einem normalen Gesichtswasser zu verwechseln ist, sondern vielmehr der Exfoliation dient. Dementsprechend soll das Produkt mit Vorsicht behandelt werden: Wattepad auf die Öffnung legen, Finger drauf, kurz umdrehen – die Menge ist völlig ausreichend für das komplette Gesicht! Mit dem Wattepad wird dann nur sanft einmal über jede Hautpartie gestrichen. Man darf nicht vergessen, dass hier abgestorbene Hautschüppchen entfernt werden, und das sollte man so sanft wie möglich tun!
In meinem Set für den Hauttyp Nr. 1 war natürlich auch die entsprechende Clarifying Lotion enthalten (die kleine Flasche links auf dem Bild ganz oben!). Jedoch enthalten alle “normalen” Clarifying Lotions Alkohol – je nach Hauttyp ein anderer Alkohol in anderer Dosierung. Allerdings ist auch der Alkohol, welcher in der niedrigen Dosierung für trockene bis sehr trockene Haut enthalten ist, mir einfach zu scharf – ich möchte das nicht morgens und abends im Gesicht haben, und meine Haut ebenso wenig! Natürlich wirkt die Clarifying Nr. 1 ziemlich schnell ziemliche Wunder, lässt kleine Unreinheiten verschwinden und ebnet das Hautbild. Aber auf Dauer ist mir das einfach zu viel. Deswegen habe ich die “Mild” Version bekommen – die einzige völlig ohne Alkohol! Sie muss vor der Anwendung geschüttelt werden, und ist fast ein wenig gelig. Auf der Haut fühlt sie sich gut an, viel sanfter als die Version für den 1er Hauttypen. Sie wirkt ebenso, jedoch nicht allzu schnell. Innerhalb eines Monats waren jedoch kleine rote “Hubbelchen”, die ich hier und da im Gesicht hatte, völlig verschwunden. Auch die kleinen Mitesserchen, die an den Nasenflügeln gelegentlich auftraten, sind einfach weg. Einmal im Monat nehme ich statt der Mild Clarifying Lotion in der Kinnregion jedoch gerne 1-2x die schärfere Version für den 1er Hauttyp aus dem Testset mit Alkohol her – da hat dann auch der hartnäckigste Pickel kaum eine Chance mehr!
Durch die sparsame Dosierung ist das Produkt enorm ergiebig – wenn meine Flasche in weniger als 7-8 Monaten leer wäre, würde mich das sehr wundern!
200ml kosten ca. 19,00€.
3. Melvita Hamamelis Blütenwasser
Dieses Produkt bekam ich im Sommer zugeschickt und habe es mittlerweile selbst nachgekauft. Nach kleinen Startschwierigkeiten will ich es jetzt nicht mehr missen. Es spendet unheimlich viel Feuchtigkeit und lässt kleine Wunden schneller verheilen. Die Haut wirkt einfach prall und glücklich. Ich liebe dieses Produkt sehr und verwende es zwischen Reinigung und Pflege gerne als kleine Extraportion Pflege.
*Hier* habe ich das Produkt schon einmal ausführlich reviewt.
Auch dieses Produkt fällt durch seine hohe Ergiebigkeit auf - meine erste Flasche war erst nach ca. 8 Monaten Benutzung leer.
200ml kosten ca. 13,00€!
4. Clinique All About Eyes Rich Augencreme
Auch eine Augencreme darf in meiner Gesichtspflegeroutine natürlich nicht fehlen. Hier benutze ich zur Zeit gerne die reichhaltige Version der klassischen Clinique Augencreme. Sie ist sehr fest im Töpfchen und lässt sich dadurch ganz einfach dosieren. Trotzdem ist das Verteilen kein Problem und sie lässt sich problemlos in die Haut einklopfen. Zum Glück ist sie sehr reichhaltig, so dass ich nur eine kleine Menge am Morgen brauche, um meine Haut optimal mit Feuchtigkeit zu versorgen. So verbrauche ich erstens wenig Produkt und werde dementsprechend lange Freude an dem Tiegelchen haben, und kann mich zweitens sehr bald danach problemlos schminken.
Ich mag die Augenpflege gerne, weil sie meine trockene Haut gut mit allem versorgt, was sie braucht, nicht in die Augen kriecht und nicht so reichhaltig ist, dass sie mir Milien verursacht. Das ist bei mir nämlich immer schwierig – Augencremes sind meist entweder “zu viel” oder “zu wenig”. Aktuell ist meine Augenpartie mit der All About Eyes Rich jedoch wirklich optimal gepflegt. Im Sommer werde ich meine Minigröße der normalen Version ausprobieren – ich bin schon gespannt!
15ml kosten hier ungefähr 35€.
5. Clinique Superdefense Tagescreme mit SPF 25 für trockene bis sehr trockene Haut
Meine aktuelle Tagespflege ist die Superdefense Creme in der reichhaltigsten Ausführung für Hauttyp 1 mit einem SPF 25. Ich muss zugeben, dass ich skeptisch war. Nicht umsonst habe ich jahrelang meine Wind&Wetter Creme von Babylove benutzt: meine Haut ist so trocken, da kommen nicht allzu viele Gesichtscremes gegen an. Aber als meine Haut auf dem Event nach dem Auftrag nicht spannte, entschied ich mich, ihr eine Chance zu geben. Meine Wind&Wetter Creme von Babylove ist ja schön und gut, aber mit 24 hatte ich eh vor, im Laufe der nächsten 1-2 Jahre mal etwas “Erwachsenes” auszuprobieren – schließlich hat eine erwachsene Haut doch andere Bedürfnisse, als die eines Kleinkindes!
Eine Pflege wie die Superdefense, die nicht aktiv Anti-Aging betreiben, sondern lediglich der Hautalterung vorbeugen soll, kam mir da gerade recht.
Von der Pflegewirkung bin ich wirklich angenehm überrascht. Die weiße, nicht feste, aber auch nicht flüssige Creme ist so reichhaltig, dass sie ohne Probleme mit meiner trockenen Haut fertig wird. Nach dem Auftrag fühlt sich die Haut seidig weich an – was allerdings sicher auch am enthaltenen Silikon liegt. Sie zieht rückstandslos ein und hinterlässt keinen Film. Das war für mich die größte Überraschung. Um meine durstige Haut zufrieden zu stellen, brauchte ich bisher immer Unmengen Creme, die dann einen Film hinterließ und mich glänzen ließ. Mich hat das nie gestört, aber jetzt, wo ich weiß, dass meine Haut ausreichend gepflegt sein kann, ohne dass ein dicker Cremefilm auf der Haut liegt, bin ich ganz begeistert. Puderrouge z.B. lässt sich nun viel leichter auftragen. Da hatte ich wirklich einen kleinen “Aha!–Moment”.
Ansonsten muss ich zugeben, dass meine Haut sich nicht großartig verändert hat. Sie war schon rein und halbwegs feinporig, und da hat sich nichts verbessert oder verschlechtert. Allerdings brauche ich wirklich wenig von der Creme, beuge der Hautalterung vor, und habe keinen Cremefilm mehr im Gesicht, während meine Haut wirklich vollkommen mit allem versorgt und glücklich ist. Ich fühle mich mit dieser Pflege einfach pudelwohl und wohler als vorher – auch wenn ich das früher nicht gedacht hätte. Ich weiß eben erst durch diese Creme, dass ich mich nicht zwischen Reichhaltigkeit und filmloser Haut entscheiden muss. Der SPF setzt dem ganzen natürlich noch das Krönchen auf – SPF 25 empfand ich für mich für den Herbst/Winter völlig ausreichend.
Auch hier bin ich wie bereits angedeutet von der Ergiebigkeit positiv überrascht – von meinem 50ml Tiegel ist nach guten 5 Monaten täglicher Anwendung noch die Hälfte übrig! Das relativiert auch den Preis von 47€ für 50ml (bzw. 32€ für 30ml) in meinen Augen!
Beziehen könnt ihr die Clinique Produkte online z.B. via Douglas oder dem Clinique Onlineshop, aber natürlich offline an zahlreichen Parfümeriecountern, in Müllerfilialen und Co.!
Das Melvita Blütenwasser bekommt man wie alle Melvita Produkte leider nur in ausgewählten Shops. *Hier* findet ihr eine Shopliste - glücklicherweise gibt es aber auch einen Onlinestore!
Bald folgt natürlich auch noch das Abend-Pendant zu diesem Blogpost, in dem ich euch alle meine abendlichen Pflegeprodukte vorstelle! Aber dieses Posting hier ist wahrlich schon lang genug, so dass ich es für eine gute Idee hielt, das Thema auf zwei Blogposts aufzuteilen!
Liebe Grüße,
Dienstag, 17. April 2012
Ein Traum aus Mango
Ich bin kein Experte was das Thema Naturkosmetik angeht, Produkte aus diesem Bereich sind in meinem Badezimmer eine vernachlässigte Minderheit und trotzdem gibt es so manches Teil, das es immer wieder schafft, sich einen Platz unter meiner ganzen konventionellen Kosmetik zu erkämpfen. Dazu gehört die Mangomilch-Haarspülung von Lavera für coloriertes Haar. Jetzt werden einige altbewährte Leser unter euch sicherlich stutzen, da wir vor einiger Zeit noch Sachen von L'oreal für coloriertes Haar verlost haben, da wir selbst keine Verwendung dafür hatten. Tja, was soll ich sagen... Die Zeiten ändern sich und somit auch mal wieder meine Haarfarbe.
Die Spülung von Lavera kaufe ich eigentlich immer mal wieder. In der Zwischenzeit probiere ich gerne neue Sachen aus oder kaufe andere Dinge, die ich mindestens genauso gerne mag. Solltet ihr Fan von Naturkosmetik sein, auf fruchtige Düfte stehen oder gerade einfach nur auf der Suche nach einer tollen Haarspülung, dann kann ich euch diese empfehlen! Sie riecht köstlich fruchtig, aber überhaupt nicht künstlich. Der Geruch bleibt übrigens auch lange in den Haaren. Am meisten hat mich aber die Pflegewirkung überzeugt. Gerade wenn meine Haare gefärbt sind, neigen sie dazu ein wenig trocken und störrisch zu werden. Die Spitzen sind meistens besonders in Mitleidenschaft bezogen und das Durchkämmen kann zur Tortur werden. Die Mangomilch-Spülung scheint für meine Ansprüche nahezu perfekt zu sein. Ich merke bereits beim Ausspülen, dass sich meine Haare deutlich weicher anfühlen als zuvor.
Hier seht ihr einen Kleks der Spülung. Die Bezeichnung "Milch" beschreibt die Konsistenz übrigens sehr treffend.
Der größte Aha-Effekt stellt sich aber immer bei Durchkämmen ein. Ich weiß, dass man seine Haare im nassen Zustand nicht kämmen sollte, weil sie dann besonders anfällig sind. Ich muss es aufgrund meiner Naturwelle trotzdem machen, weil ich meine Haare sonst überhaupt nicht mehr unter Kontrolle bekomme. Und ich bin jedes Mal wieder begeistert, wie gut mein grobzinkiger Kamm nach Anwendung der Spülung durch meine Haare gleitet. Was die trockenen Spitzen angeht, vollbringt auch dieses Produkt keine großen Wunder, aber hier baue ich auch eher auf intensive Pflegemasken, Haaröle oder letztlich auf die gute, alte Frisörschere ;)
Als ich die Spülung in meinem letzten Haul vorgestellt habe, hatte jemand von euch von seinen schlechten Erfahrungen mit den Shampoos berichtet. Ich habe bisher erst eins ausprobiert und war auch überhaupt nicht angetan. Es hat meine Haare beschwert und sie sahen gewaschen schlimmer aus als vorher. Aber die Spülung ist wirklich toll! :D
Liebe Grüße,
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Lavera
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