Freitag, 29. Juni 2012

Luxus zum Duschen: L'occitane Mandel Duschöl


Es gibt Tage, an denen möchte man sich einfach etwas Gutes tun. Als kosmetikaffiner Mensch landet man dann vorzugsweise in der Parfümerie seines Vertrauens oder einem anderen liebevoll eingerichteten Laden, der schon im Vorbeigehen einen wohligen Duft verströmt und einen so leicht in seinen Bann zieht. Dann steht man vor gut sortierten Regalen, testet sich durch edle Töpfchen und Tigelchen und am Ende ist man auch gerne bereit, für ein Produkt zum Duschen 16€ auszugeben. Jedenfalls ist mir das neulich mal wieder passiert... Ich möchte hiermit nicht sagen, dass ein simples Duschgel nicht den gleichen Job erledigen kann, aber wenn es mal etwas Besonderes sein darf, dann kann ich euch das Mandel Duschöl von L'occitane sehr ans Herz legen.


Das Öl enthält insgesamt 250 ml und lässt sich dank der schmalen Öffnung sehr gut dosieren. Es wird auf die feuchte Haut aufgetragen und verwandelt sich dann in einen leicht milchigen, feinen Film. Große Schaumberge sind hier nicht zu erwarten, dafür aber eine sehr zarte und extrem gut duftende Haut. Der zarte Mandelgeruch bleibt auch nach dem Duschen noch eine ganze Weile auf der Haut zurück und ich könnte mich in den Duft wirklich reinlegen! Am meisten kann mich aber die Pflegewirkung begeistern. Im Prinzip könnte ich mir jetzt im Sommer eine anschließende Bodylotion sparen. Selbst nach der Rasur mit dem Öl spannt die Haut nicht unangenehm, sondern fühlt sich seidig zart und gut durchfeuchtet an. Dank des angenehmen Gefühls auf der Haut und dem wohligen Geruch ist mittlerweile jeder Gang unter die Dusche für mich zu einem kleinen Wellness-Erlebnis mutiert. Ich kann mich auch immer noch nicht beherrschen, bei jeder Benutzung in Verzückung zu geraten, obwohl ich das Öl nun seit über 3 Wochen täglich benutze. Solltet ihr also mal ein schönes Geschenk sein oder euch selbst etwas Gutes tun wollen, lege ich euch ans Herz mal an diesem Öl zu schnuppern, bevor ihr euch etwas anderes kauft.

Liebe Grüße,



Donnerstag, 28. Juni 2012

“All About Eyes” oder doch lieber “All About Eyes Rich”?

Eines der bekanntesten Produkte von Clinique ist wohl die “All about Eyes” Augencreme und ihre reichhaltige Schwester, die “All About Eyes Rich” Version. Schon lange vor meiner Zeit als Bloggerin war ich in Magazinen unzählige Male über beide Versionen des Produktes gestolpert, hochinteressiert und dennoch verwirrt: ich wusste einfach nicht, welche Version für meine noch recht junge aber doch trockene Haut die passende wäre. Mittlerweile befinden sich dank des Bloggerevents im Oktober beide Cremes in meinem Besitz, und ich konnte beide nun in verschiedenen Jahreszeiten testen und dachte, ich vergleiche sie für euch in einem Blogpost, falls ihr ebenso verwirrt seid, wie ich es war.

CIMG5146Normalerweile ist die “All About Eyes” (rechts) natürlich genauso groß, wie das reichhaltige Pendant (links), aber mein Exemplar stammt aus einem Testset!

Preis und Bezugsquelle:

Beide Produkte gibt es wie immer online via Douglas oder dem Clinique Onlineshop.
Die Tiegel enthalten jeweils 15ml Produkt und kosten ca. 35€.

Herstellerinformation:  
All About Eyes:
”Leichtes, kühlendes Augenpflegegel. Reduziert Schwellungen, dunkle Schatten und feine Linien. Morgens und abends unter den Augen und auf die Lider auftragen. Augenmakeup hält besser. Augenärztlich getestet.”

All About Eyes Rich:  
”Eine extrem reichhaltige, luxuriöse Augenpflege, die die empfindliche Augenpartie intensiv pflegt, mit extra viel Feuchtigkeit versorgt, optimal schützt und beruhigt. Reduziert Schwellungen und Augenschatten. Die Augenpartie wirkt praller, glatter, elastischer und jugendlicher. Augenärztlich getestet.”

Inhaltsstoffe:
Das wäre aufgrund der langen Listen für beide Produkte doch ein wenig lang geworden, also habe ich mich entschieden, euch die Inhaltsstoffe ausnahmsweise nur zu verlinken. Die Inhaltsstoffe der “All About Eyes” Version findet ihr *hier* und die der reichhaltigen Version *hier*.

Da beide Produkte fast das gleiche versprechen, werde ich den Vergleich aufsplitten in Gemeinsamkeiten und Unterschiede!

Was versprechen sie beide?
Beide versprechen die Reduzierung von Schwellungen und dunkle Augenschatten. Hier kann ich mich kurz fassen, denn gegen meine Augenschatten ist kein Kraut gewachsen, und so haben auch diese beiden Produkte nichts am Zustand dieses Makels ändern können. Diese Hoffnung habe ich mittlerweile aber auch aufgegeben.
An Schwellungen “leide” ich zum Glück nur selten und nur an einem Auge. Diese haben aber beide gut in den Griff bekommen. Ca. 30 Minuten nach dem Auftragen ist die Schwellung zurückgegangen und ich sehe gleich viel wacher und frischer aus!

Wo liegen die Unterschiede?
Laut der Herstellerinformation soll die “All About Eyes” im Gegensatz zur “All About Eyes Rich” kühlen und feine Linien ausbügeln. Darüber hinaus soll das Augen Make-up besser halten.
Eine Kühlung konnte ich bei beiden Cremes nicht feststellen, ebenso wenig wie eine bessere oder schlechtere Haltbarkeit meines Augen Make-ups. Ich konnte hier keine Unterschiede zwischen den beiden Produkten feststellen. Auch was die feinen Linien angeht sind für mich beide Produkte vergleichbar: ich habe mit 24 höchstens ein paar Trockenheitsfältchen um die Augen herum. Diese bekommen beide in den Griff: die “All about Eyes Rich” das ganze Jahr über, während die normale “All about Eyes” bei kühleren Temperaturen nicht genug ist, und mich ein wenig vor Trockenheit knittern lässt.

Die “All About Eyes Rich” soll im Gegensatz zur “All About Eyes” Creme intensiv pflegen, und die Haut glatter, praller, elastischer und jugendlicher erscheinen lassen. Dem muss ich zustimmen. Die Pflege ist wirklich deutlich reichhaltiger und intensiver, nach dem Einremen bleibt kurz ein leichter Cremefilm zurück, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde. Ein paar Minuten später ist die Creme dann eingezogen und ich kann direkt mit dem Schminken beginnen. Ich würde allerdings nicht unbedingt sagen, dass die “All About Eyes Rich” meine Haut “praller, glatter, elastischer und jugendlicher” pflegt, als die normale “All About Eyes”, sondern dass sie diesen Effekt eben beide haben. Meine Haut um die Augen wirkt nach der Behandlung mit beiden Cremes glatt, prall und gepflegt und eventuelle Schwellungen gehen zurück.

CIMG5148-horzLinks die flüssige “All About Eyes” und rechts die dicke “All About Eyes Rich” Paste

Insgesamt kann ich also sagen, dass ich zwischen den beiden Produkten keinen Unterschied erkenne, bis eben auf die Reichhaltigkeit der Pflege und die damit einhergehende Konsistenz der Produkte. Während die normale “All About Eyes” fast flüssig ist, und irgendwo zwischen einem Gel und einer Creme liegt, ist die “All About Eyes Rich” eine feste, pastöse Masse, die beim Kontakt mit der Haut zart schmilzt und somit ebenfalls leicht einzuarbeiten ist.
Beide Cremes sind angenehm zu verteilen, ergiebig, kriechen nicht in die Augen und verursachen bei mir weder Tränen, noch Brennen. Darüber hinaus sind sie wie alle Clinique Pflegeprodukte unparfumiert. Zurück bleibt ganz weiche, zart gepflegte Haut. Auch mit dem Schminken habe ich selbst direkt danach keine Probleme, auch nicht nach der Verwendung der reichhaltigen Variante. Keine kann hier etwas, was die andere nicht auch kann.
Ich mag sie also beide sehr gerne, kann die “All About Eyes” jedoch nur im Sommer verwenden, da sie für meine trockene Haut sonst nicht intensiv genug pflegt. Ich bevorzuge insgesamt also die reichhaltige “All About Eyes Rich” Variante, die entgegen meiner Befürchtungen für meine junge Haut nicht zu heftig, sondern genau richtig ist.

Mein Fazit:
Wollt ihr eine Augenpflege für ölige bis normale Haut und/oder mögt keinerlei Film in eurer Augenpflege? Dann greift zur “All About Eyes”. Habt ihr eine trockene Augenpartie und mögt das Gefühl reichhaltiger Pflege, die nicht sofort spurlos verschwindet, dann seid ihr bei der “All About Eyes Rich” richtig! Beide sind gute, abschwellende, Feuchtigkeit spendende Produkte, die Trockenheitsfältchen keine Chance lassen, sofern man die richtige Version für seinen Hauttypen wählt, ohne Anti-Aging Gedöns zu enthalten. Ich empfinde sie als guten Mittelweg, wenn man noch nicht in dem Alter ist, in dem man ruhigen Gewissens zu Anti-Aging Produkten greifen möchte. Sie unterscheiden sich für mich lediglich in ihrer Reichhaltigkeit und den damit einhergehenden Eigenschaften. Eine Wirkung gegen Augenschatten konnte ich jedoch bei beiden nicht feststellen.

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Mittwoch, 27. Juni 2012

Amelies Sommerfavoriten 2012


Ich bin gerade total im Sommerfieber! Es ist einfach mit Abstand meine liebste Jahreszeit. Als es neulich dann mal wieder so richtig schön draußen war, habe ich alle meine dekorativen Sommerlieblinge zusammengerafft und sie im strahlenden Sonnenschein abgelichtet, um sich euch heute zeigen zu können. Der Post wird nicht besonders informativ sein, aber da ich es selbst liebe, solche Posts anzusehen, wollte ich einfach selbst auch mal eine sommerliche Collage zusammenwürfeln. Und wie ihr auf dem oberen Bild erkennen könnt, bedeutet Sommer für mich farblich Korall, Korall und noch mehr Korall. Zwischendurch dürfen sich auch noch einige goldige Töne dazwischenschleichen, aber insgesamt bleibe ich einer Farbfamilie doch sehr treu.


Für die Wangen liebe ich im Sommer besonders Coralista von Benefit, das Clarins Eclat Minute Blush in Coral Tonic* und Espiegle von Chanel. Sie sind sich alle relativ ähnlich, da sie alle einen korallfarbenen Grundton mit goldenen Schimmerpartikeln besitzen. Als echter Beautynerd erkennt man aber natürlich den kleinen, aber feinen Unterschied und kann mehrere solcher Produkte vor sich rechtfertigen.


Auf den Augen bin ich momentan sehr von der Kombination des cremigen Lidschattens Emerveille von Chanel und einem peachy-pinken Puderlidschatten wie Naked Lunch von Mac, Fire-Tailed Sunbird von Rouge Bunny Rouge oder dem warmen Ton links oben aus der Enchanted Palette von Clarins*. Ein weiterer Sommerfavorit ist Grand Entrance von Mac, der leider nur limitiert erhältlich war.


Auf den Lippen setzt sich die Farbe fort, die ich bereits für die Wangen vorgestellt habe. Besonders angetan haben es mir dabei von links nach rechts Volupte von Chanel, das Gloss Prodige in Papaya von Clarins*, das Dior Addict Ultra-Gloss Flash Nr. 542 Orange Pareo* und der Dior Addict Lippenstift in Jet Set*, der immer unter dem jeweiligen Gloss zum Einsatz kommt.


Surprise, surprise...Auf den Nägeln setzt sich im Sommer 2012 das Spiel fort! Ich mag momentan besonders Peche Nacree von Chanel, Bikini von Dior, Calypso von Dior* und OPI on Collins Ave von OPI. Allerdings muss ich gestehen, dass bis jetzt nur Bikini und Calypso zum Einsatz kamen, aber der Sommer ist ja noch lang.

So, das waren meine sommerlichen Lieblinge im Jahr 2012, die ich gerne mit euch teilen wollte. Sollten euch genauere Reviews zu einzelnen Produkten interessieren, lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Liebe Grüße,

Dienstag, 26. Juni 2012

Melvita Apicosma Samtweiche Körpermilch

Auch wenn wir uns hier auf dem Blog hauptsächlich mit konventioneller Kosmetik beschäftigen, haben wir beide eine recht “natürliche Vergangenheit”. Wir beide hatten Phasen, in denen Naturkosmetik unsere Badezimmer dominierte. Während diese Phase vorbei ging, ist ein gewisses Interesse an Produkten aus den Reihen der Naturkosmetik geblieben. So freue ich mich zum Beispiel immer besonders, wenn wir Pressemitteilungen von Melvita bekommen, einer französischen Naturkosmetikmarke, die hierzulande leider noch zu wenig Aufmerksamkeit genießt. Der Kontakt ist auch immer sehr lieb, und so wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht, und bekam eine weitere Neuerung aus dem Melvita Sortiment kosten- und bedingungslos zum Testen zugeschickt.
Nachdem ich – wie ihr wisst, weil ich es schon so oft erzählt habe, dass ihr es wohl nicht mehr hören könnt – vom Hamamelis Blütenwasser der Marke so begeistert bin, dass ich es bereits 2x selbst nachgekauft habe, war ich natürlich gespannt, ob auch dieses Produkt mich so würde begeistern können.

CIMG5142
Die Bodylotion schlägt mit 23,90€ zu Buche, beinhaltet allerdings auch ganze 400ml in einem praktischen Pumpspender. Die 200ml Größe in einer Tube kostet 19,50€. Wo ihr die Produkte findet, könnt ihr *hier* nachlesen. Außerdem könnt ihr die Produkte im eigenen Onlineshop bestellen, oder sogar – falls ihr die hohen Versandkosten scheut – über Feelunique oder Lookfantastic, wo die Produkte allerdings ein wenig teurer sind.

Inhaltsstoffe:
Aqua [Water], Caprylic/Capric Triglyceride, Glycerin, Macadamia Ternifolia Seed Oil*, Arachidyl Alcohol, Helianthus Annuus Seed Oil [Helianthus Annuus (Sun ower) Seed Oil]*, Sodium PCA, Mel [Honey]*, Behenyl Alcohol, Coco-Caprylate/Caprate, Arachidyl Glucoside, Hordeum Vulgare Extract*, Xanthan Gum, Sodium Benzoate, Levulinic Acid, Sclerotium Gum, Parfum [Fragrance], Cera Alba [Beeswax]*, Cetearyl Alcohol, Galactaric Acid, Sodium Levulinate, Sodium Hydroxide, Potassium Sorbate, Pollen Extract, Bisabolol*, Tocopherol, Linalool**, Citronellol**, Limonene**, Castanea Sativa Leaf Extract [Castanea Sativa (Chestnut)Leaf Extract]*.
* Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau
** Natürliche Aromastoffe

99,40% aller Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs.
22,27% aller Inhaltsstoffe stammen aus der BIO-Anbau.

In den Produkten der Apicosma Pflegeserie vereint Melvita die Eigenschaften von Bienenprodukten mit den neuesten Entdeckungen der Pflanzenkosmetik. Über diese Bodylotion sagt der Hersteller:

”Diese seidige Körpermilch mit dem 3-Honig-Wirkstoffkomplex spendet trockener Haut langanhaltende Feuchtigkeit. Ein exklusiver Wirkstoffkomplex mit pflegendem Macadamiaöl und revitalisierendem Kastanienextrakt versorgt die Haut langanhaltend mit Feuchtigkeit, während Blütenpollen die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Die zart duftende Textur zieht schnell in die Haut ein, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen und pflegt die Haut samtig weich.”

Der “3-Honig-Wirkstoffkomplex” besteht aus den drei Honigsorten Akazie, Orangenblüte und Thymian und stellt zusammen mit Macadamiaöl, Kastanienextrakt, Blütenpollen, Gelee Royale und Kakaobutter die aktiven Wirkstoffe der Körpermilch dar.
Das klingt doch schon mal gut!

CIMG5143-horz
Der Duft ist der gleiche wie bei allen Produkten aus der Apricosma Serie. Diejenigen unter euch, die gerne Naturkosmetik benutzen, werden wissen was ich meine, wenn ich den Duft als einen “typischen, leicht fruchtigen Duft eines Naturkosmetikproduktes” beschreibe. Diese Düfte sind natürlich keinesfalls vergleichbar mit Fruchtdüften konventioneller Kosmetik, aber es ist eben auch kein Parfum enthalten. Ich mag solche Düfte hin und wieder und selbst wenn nicht: Düfte von Naturkosmetikprodukten sind ja meist nicht ganz so intensiv und langanhaltend wie konventionelle. Nach ca. 2 Stunden nehme ich auf der Haut von dem Duft nichts mehr wahr.

Die Creme selbst ist weiß und angenehm cremig, nicht zu flüssig, aber auch nicht zu fest. Der Pumpspender ermöglicht ein genaues Dosieren, was zusammen mit der Tatsache, dass man nicht sehr viel Produkt benötigt, in einer hohen Ergiebigkeit resultiert. Ich benutze die Creme jetzt bereits seit 4 Wochen und habe erst ein knappes Drittel der 400ml Flasche verbraucht. Zum Vergleich: die Alverde Bodylotions mit 250ml reichen bei mir höchstens einen Monat!
Das Verteilen gelingt mühelos und schnell. Nach einem minimalen Weißeln ist die Bodylotion schnell verteilt und zieht ebenso schnell ein; nach etwa 5 Minuten fühle ich keine Rückstände mehr auf der Haut. Sie pflegt dabei schon mit wenig Produkt sehr reichhaltig und hinterlässt ganz weiche, seidig-glatte Haut bis zur nächsten Dusche – auch nach 24 Stunden fühlt die Haut sich noch so weich und gepflegt an, wie nach dem Eincremen! Das hatte ich noch nie bei einer Creme, von der ich so wenig benutzen musste, und die nach dem Eincremen keinerlei Film hinterließ!

An dem Punkt muss ich jetzt auch noch einmal ein wenig ausholen. Einigen von euch wird Keratosis Pilaris vielleicht ein Begriff sein. Anderen wird wohl zumindest der Begriff “Reibeisenhaut” ein Begriff sein. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Verhornungsstörung, die für unschöne “Verhornungspickelchen” insb. an Oberarmen und –schenkeln sorgt. Früher hatte ich dies an den Oberarmen, und stärker an den Oberschenkeln. Mittlerweile hat sich dies enorm verbessert, was ich nicht unbedingt auf Produkte, sondern auf hormonelle Umstellungen o.ä. schiebe. Was ich damit aber eigentlich sagen möchte ist, dass konventionelle Produkte das Problem oftmals verschlimmern können, insb. wenn sie Erdöl (Paraffinum Liquidum) und/oder Silikone enthalten. Nivea ist zum Beispiel so ein Produkt, auf welches ich deswegen trotz tollen Duftes leider verzichten muss. Das liegt daran, dass die Haut durch solche Inhaltsstoffe “verschlossen” oder “abgedichtet” wird, was sie zwar in gewisser Weise schützt, sie jedoch nicht mehr atmen lässt. Deswegen habe ich früher meist zu natürlichen Körperpflegeprodukten gegriffen, und tue dies auch heute noch. Wenn ich zum Beispiel wochenlang meine geliebte Bodybutter von The Body Shop benutze, die oftmals Silikon enthält, fängt es an den Oberschenkeln wieder leicht an, auch an den Oberarmen zeigen sich dann wieder 3-5 Hubbelchen. Dann helfen sofort ein paar Tage mit einer natürlichen Bodylotion (Melvita oder Alverde, manchmal auch Lavera mag ich hier besonders gerne).

Das alles wäre für mich persönlich ja schon ein Grund, die Körpermilch immer mal wieder nachzukaufen. Allerdings ist mir eine weitere Eigenschaft der Creme bei mir aufgefallen, die ich so noch bei keinem Produkt erlebt habe. Ich habe das Gefühl, die Creme speichert Wärme. Wenn ich heiß geduscht habe und mich danach mit dem Produkt eincreme, bleibt die Wärme von der Dusche irgendwie länger im Körper, noch eine ganze Weile später merke ich das. Normalerweise würde mich das im Juni ja stören, aber bei den aktuellen Temperaturen kommt mir das gerade recht. Ich weiß nicht, wie es funktioniert, oder ob es vielleicht nur meine Körperchemie ist, aber ich bin im Moment absolut begeistert und benutze die Körpermilch nur noch!

Mein Fazit: 
Wie auch das Melvita Blütenwasser kommt auch die Körpermilch auf meine Liste der Melvita-Nachkaufprodukte. Ergiebigkeit, Pflegewirkung, das seidig-glatte Hautgefühl bis zur nächsten Dusche, die gute Verträglichkeit und die seltsame Wärmespeicherung überzeugen mich aktuell Tag für Tag, und ich will gar nicht, dass sie leerer wird!

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Montag, 25. Juni 2012

Ein Heiliger Gral - Redken Clear Moisture Instant Polish Prep


Gleich eine Warnung vorweg: Alle Silikonhasser sollten sich nun die Ohren zuhalten. Was folgt ist eine ausführliche Lobeshymne auf ein Haarpflegeprodukt, das unter anderem kleine, vertäufelte Silikone enthält. Die Rede ist vom Clear Moisture Instant Polish Prep von Redken, eine Detangling-Lotion für normales und trockenes Haar. Das Spray enthält insgesamt 125 ml und kostet ca. 23€. Die Inhaltsstoffe sehen folgendermaßen aus:
Water, Alcohol Denat, Glycerin,  PEG-8 Isostearate, Jojoba Seed Oil,  Avocado Oil, Cyclopentasiloxane, Behentrimonium Chloride,  Amodimethicone, Apricot Kernel Oil, Butylphenyl Metylpropional,  C11-15 Pareth-7, Linaool, C12-16 Pareth-9, Trideceth-12, Limone, Fragrance (C2384/1).
 Und bevor jetzt die Schimpferei auf die bösen Inhaltsstoffe losgeht, möchte ich schnell noch loswerden, dass mir durchaus bewusst ist, was ich mir hier auf den Kopf sprühe. Da dieses Produkt bei mir allerdings wahre Wunder bewirkt, sehe ich darüber großzügig hinweg. Seitdem ich nämlich wieder jede Menge Strähnchen in den Haaren habe, ist es ohne die richtigen Produkte ein Qual meine Haare nach dem Waschen durchzukämmen. Ein guter Conditioner bewirkt zwar auch schon einiges, aber die große Erleichtung verschaffte mir tatsächlich das Spray von Redken. Damit gleitet mein grobzinkiger Kamm nach der Wäsche durch meine Haare wie ein heißes Messer durch ein Stück Butter. Die Prozedur geht morgens dadurch deutlich schneller und außerdem verliere ich beim Kämmen keine unnötigen Haare mehr. An dieser Stelle ist die Wunderwirkung des Sprays aber noch nicht beendet. Meine Haare sehen ungestyled - also ohne den Einsatz von Fön & Bürsten - nicht besonders ansprechend aus. Der Vergleich mit dem aufgeplatzten Sofakissen liegt nahe. Habe ich allerdings das Clear Moisture Produkt verwendet, die Haare lufttrocknen lassen und anschließend kurz locker in einen Knoten eingeschlagen, habe ich anchließend tatsächlich eine ansprechende Haarstruktur! Wenn ich meine Haare aus dem Knoten löse, sie durchkämme und dann offen lassen, sehen aus als wären sie stundenlang mit der Rundbürste bearbeitet worden, denn sie fallen dann in schönen, strukturierten, glänzenden Wellen über meine Schultern. Sowas ist mir noch bei keinem anderen Detangling-Produkt passiert, dass ich in meiner langen Test-Karriere gekauft habe. Das Produkt hat sich jedenfalls einen dauerhaften Platz in meinem Badezimmer verdient. Ich finde es schlicht und ergreifend genial!

Liebe Grüße,

Sonntag, 24. Juni 2012

Klappe, Inglot die Erste!

CIMG4880
Vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit, mir in Düsseldorf im Inglot Store die gehypten Inglot Produkte selbst einmal näher zu betrachten. Es dauerte keine 5 Minuten, und ich war bereits komplett im Bloggermodus: beide Hände waren bis auf den letzten Millimeter vollgeswatcht, Vergleiche wurden angestellt, und ein leicht dümmliches, seliges Grinsen machte sich auf dem Gesicht breit.
Natürlich siegte die Neugier (“Isch möschte das!”) über den Verstand (“Du hast bereits mehr Lidschatten als du benutzen kannst!”), und ich nahm mir 5 Lidschatten und eine Palette mit. Die anderen Produkte konnte ich immerhin vorerst komplett ignorieren. Heute möchte ich euch nun ein wenig über die Inglot Lidschatten erzählen!

CIMG4882
Inglot führt neben Lidschatten in Töpfchen und losen Pigmenten auch ein sogenanntes Freedom System, was im Moment in aller Munde ist. Dabei handelt es sich um ein Palettensystem zum selbst zusammenstellen, wie man es z.B. von Mac oder Artdeco gewohnt ist. Die Lidschatten im Töpfchen und die Lidschatten, die es innerhalb des Freedom System gibt, unterscheiden sich nicht nur durch die Form (Freedom System – eckig, im Töpfchen – rund), sondern auch durch den Inhalt, der bei den Lidschatten innerhalb des Freedom Systems größer ist, und den Preis, der bei den Freedom Lidschatten günstiger ist. Mehr Inhalt – weniger Geld also! Allerdings gibt es nicht jeden Lidschatten in beiden Varianten, da muss man sich ein wenig schlau machen.
Preislich liegen die Freedom Lidschatten in Deutschland bei 8€. In Polen, wo die Marke Inglot herkommt, sind die Lidschatten deutlich günstiger. Das letzte, was ich gehört habe, waren 12 Zloty für einen Freedom Lidschatten, aber ich weiß nicht, ob es nicht mittlerweile geringfügig erhöht wurde. So oder so: 12 Zloty sind ungefähr 3-4€! Dafür bekommt man je nach Finish 2,5g – 3,5g Lidschatten! Bei Mac zahlt man für ein Refill 13,50€ für 1,5g Produkt!

CIMG4883
Die Refills kommen einzeln verpackt in kleinen Plastikförmchen, damit ihnen nichts passiert, in kleinen Pappschachteln daher. Hat man das Pfännchen dann endlich erfolgreich aus seinem Plastikschutz befreit, kann man ihn problemlos in eine Palette setzen. Die Paletten sind magnetisch und halten die Lidschatten bombenfest. Das hat den Nachteil, dass man sich gut überlegen sollte, wie man die Lidschatten anordnet – so schnell bekommt man sie nämlich nicht wieder heraus! Cream meinte, wenn man mit dem ebenfalls magnetischen Elementen im Deckel (die vier silbernen Kreise an den Ecken, siehe Foto unten) über die Ränder der Lidschatten streiche, könne man den ein oder anderen rausbekommen. Das hat bei mir allerdings bei nicht einem funktioniert. Da ich das allerdings bereits vorher wusste, habe ich mir eben vorher überlegt, wie ich sie gerne haben will, und eine Palette erstellt, die in sich selbst vollständig ist, und die ich alleine mit auf Reisen nehmen kann. Leider sollte man sich so auch irgendwo aufschreiben, wie die Lidschatten heißen, da man dies nicht mehr sehen kann, sobald die Lidschatten in der Palette sitzen. Manche knibbeln die Aufkleber von den Verpackungen der Lidschatten ab und kleben sie hinten auf die Palette, aber da bin ich eigen, das wäre mir zur unästhetisch!

CIMG4887AMC Shine 31 – Pearl 397 – Matte 341 – AMC Shine 37 – D.S. 465

Und so sieht sie aus! Ich habe mir – was für eine Überraschung! – eine neutrale Palette zusammengestellt, mit einer Mischung aus Schimmer, Matt und Pearlfinish! Die Paletten gibt es in sämlichen möglichen und unmöglichen Formen und Zusammenstellungen, unter anderem Duos, Trios, Quads, Quints und Zehnerpaletten. Auf einer Homepage sah ich auch 20er und 40er Paletten, ob es die allerdings auch in jedem Store gibt, weiß ich nicht. Ich weiß allerdings, dass es auch Blushpaletten für 4 Blushes, sowie kombinierte Paletten mit 3 Lidschatten und einem Blush gibt. Darüber hinaus gibt es auch Paletten für die Augenbrauen- und Lippenprodukte, Concealer und Puder und, und, und.
Ich empfand die 5er Palette als “am hübschesten”, und habe mir demnach 5 Lidschatten ausgesucht. Die 5er Palette kostete 10€, und die Duos kosten 6€. Beim Rest weiß ich nicht Bescheid, aber das dürfte euch zur Orientierung dienen.

CIMG4888
Verschlossen werden alle Paletten mit einem stabilen, milchigen Deckel, der an den äußeren Ecken kleine Magnete hat, wodurch der Deckel fest auf der Palette sitzt. Und ich meine wirklich fest! Um den Deckel einfach nach oben abzunehmen, erfordert es schon ein wenig Kraft, deswegen schiebe ich ihn lieber ab. Mir gefällt es gut, dass man die Lidschatten noch durch den Deckel sehen kann – so weiß man, wenn man mehrere Paletten hat, immer genau, welche man gerade in der Hand hält, ohne sie erst aufmachen zu müssen.

CIMG4889
Hat man die Palette dann geschlossen, liegt sie äußerst stabil in der Hand. Vergleich man sie mit einer Mac Palette, verliert Mac haushoch – ich empfand meine Mac 15er Palette plötzlich als labberig und instabil, und fragte mich, wie diese eigentlich schon 2 Jahre hält. Jedenfalls hätte ich bei einem Sturz der Inglot Palette weit weniger Angst, dass mir alle Lidschatten sofort zerbröseln und sich auf dem Boden verteilen. Auch für eine Reise hätte ich keine Bedenken, sie in die Kosmetiktasche zu werfen – da überlebt sicher alles! Sehr schön!

CIMG5137AMC Shine 31 – Pearl 397 – Matte 341 – AMC Shine 37 – D.S. 465

Kommen wir nun nach der trockenen Theorie zu dem Part, der euch alle wohl am meisten interessiert: die Swatches!

* AMC Shine 31
Den habe ich euch letzte Woche schon *hier* genauer vorgestellt. Ein echter Solokünstler, der sich in Verbindung mit den anderen Lidschatten gar nicht so fotografieren ließ, dass das Foto ihm gerecht würde. Die AMC Shines haben meist etwas von einem Duochrome Lidschatten, und so schimmert dieser je nach Lichteinfall von hellem Altgold zu bräunlichem Burgunder, und gibt so auf dem Auge die Illusion, als habe man mehr als nur einen Lidschatten aufgetragen.

* Pearl 397
Diesen nahm ich mir als Naked Lunch Ersatz mit, und stellte hinterher fest, dass er mir sogar besser gefällt, als Naked Lunch – er ist rosiger und passt so besser zu meinem Teint. Dazu ist der Lidschatten äußerst buttrig und ergiebig und lässt sich super einfach gleichmäßig verblenden. Super als Highlight im Innenwinkel oder einfach als Lidfarbe!

* Matte 341
Ein matter Lidschatten musste auch her. Ich habe mich für ein helles Braun mit rosigem Einschlag entschieden. Der geht einfach immer und passt zu jedem Lidschatten. Er ist perfekt um die Lidfalte zu betonen und zu definieren, ohne zu hart zu sein, und passt super zu meinem leicht rosa Hautunterton. Eine echte “geht immer!” Farbe, die sich super von dezent zu deutlich aufbauen lässt. Im Prinzip ist auch dieser Lidschatten sehr buttrig, krümmelt bei Kontakt mit einem fluffigen Creasepinsel jedoch leider ein wenig.

* AMC Shine 37
Noch ein AMC Shine! Dieser hat einen mittelbraunen Grundton und schimmert wunderschön Cranberry-rötlich. Da er mir zu dunkel für eine Lidfarbe ist, benutze ich ihn gerne als Liner. Er ist ebenfalls sehr buttrig und super pigmentiert, so dass dies mit einem Pencilbrush ganz einfach gelingt, ohne großartig zu krümmeln! Einen Look mit dem Pearl 397 auf dem Lid und dem AMC Shine 37 als Liner habe ich euch *hier* schon gezeigt.

* D.S. 465 Was “D.S.” nun bedeutet, konnte ich bis heute nicht herausfinden. Mein Exemplar ist jedenfalls fast matt, vielleicht leicht satiniert und hat dazu noch goldene Schimmerpartikel! Es handelt sich um ein mauviges Graubraun, welches sich sicher im äußeren Augenwinkel macht. Der Schimmer verfliegt beim Verblenden am Auge leider größtenteils, da muss ich noch ein wenig experimentieren. Aber trotzdem bleibt auf dem Auge ein tolles Finish zurück. Allerdings muss man hier ein wenig mehr blenden, als bei den anderen vier Farben.

Insgesamt habe ich über die Lidschatten also nur positive Worte zu verlieren. Sie sind buttrig, super pigmentiert und lassen sich super verarbeiten. Lediglich mein matter krümmelt ein bisschen, lässt sich dafür aber kinderleicht verblenden, ohne fleckig zu werden. Ich glaube, die AMC Shines, Pearls und Mattes sind meine Lieblinge. Was ich von dem D.S. halte muss ich noch herausfinden. Alles in allem brauchen die Lidschatten sich aber keinesfalls hinter dem Konkurrent Mac verstecken, im Gegenteil. Und dann ist hier auch noch das Preis-Leistungsverhältnis um einiges besser. Ich bin begeistert und habe einer Freundin der Familie bereits eine Einkaufsliste für Polen mitgegeben, die sie wahrscheinlich an meinem Geisteszustand zweifeln lässt. Wenn ich die Beute endlich in den Händen halte, erfahrt ihr das natürlich!

Habt ihr bereits Inglot Lidschatten getestet? Seid ihr ebenso begeistert? Welches sind eure Lieblingstöne?

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Freitag, 22. Juni 2012

Die fabelhaften Favoriten der Amelie im Mai


Auch mit diesem Post bin ich mehr als spät dran. Ich gelobe Besserung und hoffe, dass euch meine Mai Favoriten auch noch mitten im Juni interessieren. Dass sich beim Fotografieren im Garten die halbe Botanik mit auf Bild schleicht, war auch nicht beabsichtigt, aber mittlerweile habe ich an den Schatten Gefallen gefunden und daher wurden sie nicht wegretouchiert. 
Aber nun zu meinen Favoriten. Wir ihr auf dem Foto bereits erkennen könnt, bin ich total im Sommerfieber. Alles was ansatzweise in die Korallfamilie passt, wird sich unter den Nagel gerissen und nicht mehr losgelassen. Bei den pflegenden Produkten hat mich im vergangenen Monat nur ein Produkt wirklich begeistert und dass, obwohl ich anfangs sogar noch ein wenig skeptisch war, ob ein solches Produkt wirklich zwingend notwendig ist. Die Rede ist von der Midnight Recovery Eyes* von Kiehl's, die ich euch *hier* bereits ausführlich vorgestellt habe. Bei wenig Schlaf war sie nämlich im letzten Monat ein kleiner Lebensretter. Ich habe die Creme dann deutlich dicker wie eine Art Maske aufgetragen und am nächsten Morgen war ich immer wieder begeistert, was das Produkt über Nacht erreicht hat. Dicke, geschwollene Augen gehörten damit nämlich der Vergangenheit an.


Mein Liebling für die Wangen war im vergangenen Monat Coralista. Man höre und staune, ich habe tatsächlich nichts anderes getragen! Für alle Anhänger der totgeredeten Peachy-Pinks ist dieses Blush ein absolutes Must Have. Es lässt sich sowohl zart auftragen, als auch sehr gut für einen kräftigeren Look layern, es riecht köstlich und die Farbe ist mit den zarten goldenen Schimmerpartikeln einfach nur wunderschön!


Für die Augen habe ich im vergangen Monat die ulitmative Sommerkombination entdeckt und obwohl mittlerweile Mitte Juni ist, trage ich sie immer noch täglich! Ich trage auf dem gesamten beweglichen Lid  Émerveillé von Chanel auf, darüber kommt Naked Lunch von Mac. Als Highlighter unter der Augenbraue und im inneren Augenwinkel verwende ich Phloof! von Mac und fertig ist mein aktueller Lieblingslook. Neben der sommerlichen Farbkombination ist das Beste daran, dass diese Kombination einmal aufgetragen den ganzen Tag an Ort und Stelle bleibt. So eine lange Lebenszeit hab ich weder mit dem Illusion D'Ombre Lidschatten noch mit meinen Puderlidschatten und einer Eyeshadow Base allein jemals erlebt. Wenn ich den Look zum Ausgehen etwas dunkler haben wollte, habe ich mit großem Vergnügen den 24/7 Glide On Pencil in Underground von Urban Decay verwendet. Die leicht goldenen Schimmerpartikel des Schokoladentons passen nämlich perfekt zum Rest des Looks.


Auf den Lippen kam ich auch im Mai nicht an Jet Set* von Dior vorbei. Liberté von Chanel, mein Sommerfavorit aus dem letzten Jahr, liegt immer noch beleidigt in der Schublade, während Jet Set schon deutliche Gebrauchsspuren aufweist. Im Mai habe ich ihn am liebsten mit dem Plushglass Fullfilled von Mac kombiniert. Leider ist das Gloss allein getragen sehr sheer, aber die Kombination hat mit sehr gut gefallen.

Mein Lieblingsnagellack war Bikini von Dior. Aus reiner Neugierde habe ich einmal Calypso von Dior getragen, ansonsten kam nichts anderes auf meine Nägel. Einen ausführlichen Post mit Tragebildern des perfekten Koralllacks findet ihr *hier*.

Die kursiv gedruckten Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt!

Den gewünschten Look mit den Lidschatte aus meinen April-Favoriten habe ich übrigens nicht vergessen. Der Post ist schon als Entwurf angelegt und wird demnächst noch auf dem Blog erscheinen.

Liebe Grüße,

Donnerstag, 21. Juni 2012

Irreplaceable

In letzter Zeit wurden wir häufiger getagged, deswegen möchte ich die Liste heute mal wieder ein wenig “abarbeiten”. Die liebe Johanna von “Woman’s life” hat uns getagged, damit wir 4 Dinge zeigen, die wir sofort nachkaufen würden, würden sie auf mysteriöse Weise verschwinden. Da Johanna liebe Leserin erster Stunde, fleißige Kommentatorin und immer wieder eine nette Twitterunterhaltung ist, möchte ich dem Tag heute natürlich nachkommen!

CIMG5127
So langweilig war das eigentlich nicht gedacht, oder? ;-)
Ich habe die vier Sachen rausgepickt, die ich sofort nachkaufen würde, wenn ich sie verlöre. Deswegen findet man bei mir z.B. auch keine farbigen Lidschatten, Blushes oder Lippenstifte – davon hätte ich genug Produkte um auszuweichen. Auch Foundation und Puder sind für mich generell nicht unersetzlich, da ich nicht zwangsläufig jeden Tag Foundation und/oder Puder trage. Oft verlasse ich auch nur mit abgedeckten Augenringen das Haus.

CIMG4381(Hier zusammen mit dem Master Corrector)

Das führt uns direkt zum ersten Produkt! Ohne Concealer geht nämlich gar nichts, sonst muss ich beim Einkaufen aufpassen, um keine kleinen Kinder zu erschrecken. Und hier habe ich wirklich einen sogenannten “heiligen Gral” gefunden, ohne den einfach gar nichts mehr geht: den Armani Master Concealer (ok, und eigentlich auch den Corrector). Ein flüssiger, super deckender Concealer, der nicht austrocknet und erst gegen Ende eines langen Tages minimal in die Fältchen kriecht, wo jeder Vorgänger nach spätestens 5 Minuten hing. Ohne ihn wäre ich aufgeschmissen, und auch wenn der Nachkauf dem Konto wehtun wird, würde ich das Geld sofort ausgeben! Eine volle Review findet ihr *hier*.

CIMG5131-tile
Damit einher geht eine Verlängerung meiner Augenringe an den Nasenseiten nach oben zum Auge. Da hat es Mutter Natur wirklich sehr gut mit mir gemeint – vielen lieben Dank an dieser Stelle! Mit Concealer abdecken ist hier keine Option, da ich sonst nicht nur einen enormen Verbrauch hätte, sondern wohl auch beim Blenden der Puderlidschatten Probleme mit Unregelmäßigkeiten bekäme. Deswegen benutze ich hier immer einen Lidschatten, den ich schon zig Mal in die Kamera gehalten und noch öfter nachgekauft habe: Macs Blanc Type. Er ist matt, hochpigmentiert und entspricht genau meiner Hautfarbe, so dass sich die fiesen Schatten im Nu ausgleichen lassen.

CIMG5130
Langsam fällt mir auf, dass alle meine Produkte in den Augenbereich gehören. Auch die Clinique Lash Power Mascara muss unbedingt dabei sein. Diese benutze ich seit über 4 Jahren auf den unteren Wimpern, wo sie unschöne Pandaaugen vermeidet. Die Lash Power Mascara ist nämlich eine Tubesmascara, und lässt sich somit nur mit warmem Wasser entfernen. Anders bewegt sie sich keinen Milimeter und schmiert und krümmelt niemals – unter keinen Bedingungen! Dazu ist das Bürstchen so winzig klein, dass man die unteren Wimpern ideal erreicht. Mehr über diese “Technik” habe ich euch *hier* schon einmal erzählt!

CIMG5128
Und auch das letzte Produkt gehört in die Augengegend, ist aber zur Abwechslung völlig erschwinglich! Auf das Alverde Augenbrauengel haben wir hier auf dem Blog nicht erst eine Lobeshymne gesungen, weil es nicht nur preisgünstig ist, sondern auch einen fabelhaften Job macht: die Augenbrauen bleiben unsichtbar den ganzen Tag fixiert, ohne starr und hart zu werden. Für mich das perfekte Augenbrauenprodukt – und ich habe wirklich lange gesucht, um etwas zu finden, was meine störrischen Augenbrauen bändigt! Deswegen müsste auch dieses Produkt umgehend wieder her. Ich bin mittlerweile bei meiner zweiten Tube und benutze es täglich. Absolut unverzichtbar!

So, das war sie, meine vier Produkte, auch wenn es vielleicht ein wenig langweiliger war, als Johanna sich das erhofft hat. Aber ich bin ganz ehrlich: das sind die vier Produkt, die ich mir halb panisch, halb haareraufend bei Verlust sofort nachkaufen würde, ohne auch nur eine Sekunde zu überlegen, oder aufgrund des Preises mit der Wimper zu zucken! Hier bin ich einfach “angekommen”, und habe keinerlei Bedürfnis, weiter zu testen. Sie sind eben “irreplaceable”.

Und weil auch sie mich mit einem anderen Thema (Blogpost folgt) getagged hat, möchte ich heute mal Biene von Cherry Blossom taggen, und natürlich wie immer alle, die diesen Tag auch aufgreifen möchten!

Welche Produkte sind für euch absolut unersätzlich?

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Mittwoch, 20. Juni 2012

Concealer - Begeisterung!


Diese kleine Töpfchen erreichte mich vor einigen Monaten in der Post. Es handelt sich dabei um den Even Better Concealer von Clinique, der nicht nur abdeckend wirken soll, sondern mit dem enthaltenen Vitamin C zusätzlich Pigmentflecken, Verfärbungen und dunkle Augenschatten mit der Zeit aufhellen soll. Das Produkt enthält 3 g, ist in 4 verschiedenen Farbtönen erhältlich und kostet ca. 25€. Mir wurde die hellste Farbe Natural kosten- und bedinungslos zur Verfügung gestellt. Als ich den Concealer im April bekam, war er mir leider noch einen kleinen Tick zu dunkel. Mittlerweile - dank der tatkräftigen Unterstützung diverser Selbstbräuner - passt er aber perfekt zu meiner Haut, die jetzt etwa bei Mac NC20 einzuordnen wäre. Hellere Beautys werden also leider nicht in den Genuss dieses Concealers kommen.


Die Konsistenz ist cremig-pastös, was die Anwendung unter den Augen ein wenig erschwert. Wärmt man den Concealer allerdings ein wenig auf dem Handrücken an und trägt ihn erst dann unter den Augen auf, lässt sich dieses Problem leicht aus der Welt schaffen. Die Deckkraft lässt sich von mittel bis stark variieren, allerdings muss ich sagen, dass mir das Ergebnis unter den Augen nicht so gefällt. Bei mir setzte sich der Concealer leider sehr deutlich in den Fältchen ab. Außerdem empfand ich den Auftrag aus der Nähe betrachtet zu unnatürlich und ein wenig zu krisselig, wenn ihr versteht was ich meine. Die wahre Sternstunde dieses Concealers schlägt aber beim Abdecken von Unreinheiten, Rötungen, feinen Äderchen oder Verfärbungen auf der Haut. Da die Haut im Rest des Gesichts nicht ganz so fein und empfindlich ist wie rund ums Auge, lässt sich der Concealer hier viel besser einarbeiten. Sämtliche Unreinheiten verschwinden unter dem Deckmäntelchen des Even Better Produkts, ohne dass sie noch unschön betont werden. Und das aller Beste kommt zum Schluss: Der Concealer hält einmal aufgetragen extrem lange auf der Haut, ohne zu verrutschen, seine Optik zu verändern oder ähnliches. Mir ist es nämlich schon häufiger negativ aufgefallen, dass morgens frisch geschminkt noch alles perfekt aussieht. Blickt man abends erneut in den Spiegel, fällt einem erstmal die Kinnlade runter, weil sich der schöne Teint zu einer seltsamen Krümellandschaft entwickelt hat. Der Gedanke "Oh Gott, so bist zu jetzt den ganzen Tag rumgelaufen?!" ist mir dabei schon öfter durch den Kopf geschossen. Der Even Better Concealer verhält sich zum Glück vollkommen anders und schon aus diesem Grund mag ich ihn sehr gerne.

 Die Nuance "Natural" auf meiner noch völlig ungebräunten NC15 Haut

Da ich noch keine Pigmentflecken und auch keine sonstigen Verfärbungen auf der Haut habe, kann ich über den aufhellenden Effekt leider nichts berichten. Zum Abschluss des Posts gibt es aber noch Vorher-Nachher Bilder meiner Augenpartie. Links wie immer der ungeschminkte Zustand, rechts die Variante mit dem Concealer. Bereits auf dem frisch aufgetragenen Bild kann man ganz gut erkennen, dass der Concealer bereits anfängt, sich in den feinen Fältchen unterhalb des Auges abzusetzen.


Für das Abdecken von Augenschatten kann ich persönlich also keine Empfehlung für diesen Concealer aussprechen. Aber gerade für Leute, die mit stärkeren Unreinheiten zu kämpfen haben, Aknenarben und stärkere Verfärbungen der Haut abdecken möchten, sollten auf diesen Concealer auf jeden Fall mal einen Blick werfen. Er könnte beispielsweise eine tolle Alternative zu Produkten wie dem hochgelobten Dermablend Make-up Stick von Vichy darstellen, der sonst gerne bei zur Abdeckung von stärkeren Hautunregelmäßigkeiten empfohlen wird, da er auf Dauer eben auch noch eine aufhellende Wirkung verspricht. Außerdem ist nicht nur die Deckkraft überzeugend, sondern auch die enorme Haltbarkeit auf der Haut.

Liebe Grüße,

Dienstag, 19. Juni 2012

Moisturizing hand cream with organic Almond Oil & Calendula

Hinter diesem unheimlich langen Namen verbirgt sich eine Neuheit aus dem Hause Korres, die mir kürzlich kosten- und bedingungslos zum Testen zugeschickt wurde. Die 75ml Tube kostet im Korres Onlineshop 12,90€ und ist bei Douglas (noch?) nicht erhältlich, jedenfalls habe ich sie dort noch nicht finden können.

"Diese feuchtigkeitsspendende Handcreme fühlt sich leicht an, fettet nicht und ist daher ideal für die regelmäßige Handcreme an jedem Tag."

CIMG5028
Die Hauptinhaltsstoffe, Calendula und Mandelöl, stammen beide aus organischer Landwirtschaft. Eingesetzt werden sie, weil Mandelöl die Haut geschmeidig pflegt und bei regelmäßiger Anwendung selbst sehr trockene Haut versorgt und Feuchtigkeitsverlust vorbeugt, und Calendula Hautreizungen lindert und die Haut mit aufbauenden Nährstoffen repariert. Außerdem enthält die Creme Provitamin B5 und Karietébutter. Vergeblich sucht man allerdings nach Mineralöl, Silikonen, Parabenen und anderen ungern gesehenen Inhaltsstoffen wie Propylene Glycol, Ethanolamine, Phtalate und Co. Insgesamt sind 91,9% der Inhalttstoffe rein natürlich – das ist doch schon mal ein Anfang! Die komplette Inci-Liste habe ich euch unten aber noch einmal abgetippt.

Und wie macht die Handcreme sich in der Praxis? 
Zuerst fällt der tolle Geruch auf. Ich komme partout nicht darauf, woher ich den Geruch kenne, auch Amelie war der Meinung, sie kenne ihn, könne ihn aber ebenfalls nicht zuordnen. Ich glaube ja, dass ein Pflegeprodukt für Kleinkinder so roch. Der Duft ist jedenfalls äußerst angenehm, pudrig bis blumig, ein wenig cremig und süß. Ich könnte mich reinlegen!

CIMG5123-tile
Um die Hände einzucremen, reicht mir etwa diese Menge der weißen Creme, sie ist also ziemlich ergiebig. Sie lässt sich gut verteilen, ist nicht zu flüssig, aber auch keinesfalls zäh und die Hände fühlen sich direkt sehr gut mit Feuchtigkeit versorgt an, als würden sie die Creme gierig aufsaugen. Eingezogen ist die Creme nach ca. 2-3 Minuten, was im Rahmen, aber nicht optimal für eine Schreibtisch-Handcreme ist - fettig fühlt sie sich jedoch absolut nicht an. Allerdings mag ich einen leichten Cremefilm auf der Haut, der mir die Illusion gibt, dass meine Haut nachhaltig geflegt wird – das mag ich nämlich generell nicht, wenn Cremes sofort rückstandslos verschwinden. Mich stört es also nicht, insbesondere dann nicht, wenn die Creme wie diese hier meine Haut unheimlich glatt, weich und toll duftend hinterlässt. Ich habe allerdings das Gefühl, dass ein minimaler, leicht stumpfer Film auch danach zurückbleibt, der mich doch ein wenig stört. Allerdings ist diese Creme eine der wenigen, die es schafft, meine Hände über eine Handwäsche mit Seife hinaus zu pflegen – meine heißgeliebte Florena Creme schafft das z.B. nicht! Spätestens dann ist der leichte Film weg, und die Haut noch immer toll gepflegt. Da ich mir irgendwie ständig die Hände wasche und dementsprechend oft creme, ist das für mich eine ganz angenehme Erfahrung!

CIMG5029
Und hier schließlich noch wie versprochen die Inhaltsstoffe:
Aqua, Glycerin, Glyceryl Stearate, Caprylic Triglyceride, Ethylhexyl Palmitate, PEG-100 Stearate, Butyrospermum Parkii, Hydrogenated Polydecene, Propylheptyl Caprylate, Cetearyl Alcohol, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Helianthus Annuus Seed Oil, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Distarch Phosphate, Orbignya Oleifera Seed Oil, Acrylates, Ammonium Acryloyldimethyltaurate, Benzyl Alcohol, Butylene Glycol, Calendula Officinalis Flower Extrakt, Cetyl Alcohol, Lactic Acid, Malachite Extract, Nymphaea Coerulea Flower Extract, Panthenol, Parfum, PEG-20 Stearate, Phenoxyethanol, Potassium Sorbate, Punica Granatum Fruit Extract, Sodium Benzoate, Tetrasodium Glutamate Diacetate, Tocopherol, Tocopheryl Acetate

Mein Fazit:
Der leichte Film stört mich ein wenig. Duft, Ergiebigkeit und vor allem die tolle Pflegewirkung über die nächste Handwäsche hinaus machen das für mich mehr als wieder wett! Ich benutze diese Handcreme mit Freude und würde sie auch selbst nachkaufen – auch wenn ich sie aufgrund des Preises wohl als besondere Abwechslung zwischendurch und nicht als Alltagsprodukt nutzen würde.

Liebe Grüße,
neue_Signatur
Ps: Guckt mal, *hier* hat Amelie euch schon die Thyme Honey Handcreme von Korres vorgestellt!

Montag, 18. Juni 2012

Aufgebraucht = Nachgekauft im Mai


Ich bin mit diesem Post mal wieder mehr als spät dran, aber auch hier gilt wohl das Motto "Besser spät, als nie". Und um das Ganze nicht noch länger hinauszuzögern, rede ich nicht weiter um den heißen Brei herum, sondern stelle euch direkt die sieben Produkte vor, die ich im vergangenen Monat bis jetzt aufgebraucht habe. Diesmal ist das Häufchen sehr überschaubar und nur einziges Produkt aus dem dekorativen Bereich hat es in diesen Post geschafft.So wird meine Sammlung nie kleiner!

1.  Korres Showergel Vanilla & Cinnamon: Köstlicher Duft, nur leider habe ich es in der falschen Jahreszeit gekauft. Es riecht genau so wie es heißt und hüllt einem beim Duschen in einen warmen, leicht holzigen, weihnachtlichen Duft. Bei sommerlichen Temperaturen nicht meine erste Wahl, aber im Herbst oder Winter würde ich es auf jeden Fall nochmal kaufen.

2. Bioderma Sensibio H20: Da diese Fläschchen jetzt schon öfter auf dem Blog aufgetaucht sind, brauche ich nicht mehr viele Worte dazu zu verlieren. Bestes Abschminkprodukt, das ich bis jetzt getestet habe. Wird momentan bedenkenlos nachgekauft, sobald sich die Vorräte dem Ende zuneigen.

3. John Frieda Sheer Blonde Hydration Shampoo: Ein Spontankauf, den ich nicht bereut habe. Das Shampoo versorgt die Haare tatsächlich mit Feuchtigkeit, allerdings muss man höllisch aufpassen, die Haare gründlichst auszuspülen, sonst sehen sie nach dem Waschen schlimmer aus als vorher. Würde ich bei Gelegenheit nochmal nachkaufen, da es außerdem noch sehr ergiebig war.

4. Phytobaume Repair Pflegespülung von Phyto*: Dazu habe ich euch *hier* auf dem Blog schon einen ausführlichen Post geschrieben. Für mich kein Nachkaufprodukt, da eine merkliche Wirkung leider ausblieb.

5. Skinflash Primer von Dior*: Ein genialer Primer, den ich euch ebenfalls schon ausführlich *hier* vorgestellt habe. Ich habe den Primer nicht mal bewusst aufgebraucht, sondern einfach ständig benutzt, da mir der Effekt so gut gefallen hat. Obwohl meine Schubladen überquellen, bin ich bei dem Produkt sogar ein wenig traurig, dass es nun leer ist. Den Skinflash Primer würde ich auf jeden Fall nachkaufen.

6. Korres Pomegrante Tonic Lotion*: Dieser Toner hatte eine unglaublich lange Lebenszeit. Ich habe ihn fast 1,5 Jahre lang in Benutzung gehabt, würde ihn aber nicht nochmal nachkaufen. Im Sommer finde ich ihn für meine Haut zwar gut, im Winter war er aber viel zu austrocknend für mich. Für sehr ölige Hauttypen ist der Toner allerdings zu empfehlen, da er tatsächlich mattierend und porenverfeinernd wirkt.

7. Deep Cooling Conditioner von Redken*: Die Nature's Rescue Serie und ich, wir werden einfach in diesem Leben keine Freunde mehr. Der Conditioner war zwar nicht schlecht, aber der Preis und der Geruch halten mich von einem Nachkauf ab. Außerdem habe ich einige andere Conditioner ausprobiert, die für meine Haare deutlich besser funktionieren. Einen ausführlichen Post zu der Serie findet ihr *hier*.

Die kursiv gedruckten Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt!

Liebe Grüße,
 


Sonntag, 17. Juni 2012

Solokünstler: Inglot Nr. 31

Dass ich momentan keine Lust auf aufwändige Augen Make-ups habe, habe ich euch mittlerweile wohl schon so oft erzählt, dass es euch zum Hals raushängen dürfte! Trotzdem möchte ich euch heute einen wahren Solokünstler Lidschatten vorstellen, der mich in dieser Faulheit auch noch unterstützt: den Inglot Lidschatten Nr. 31, mit einem AMC Shine Finish!

CIMG5113
Im Pfännchen sieht er recht harmlos aus, nicht wahr? Altgold, Schimmer, nichts besonderes. Allerdings hat der Lidschatten ein “AMC Shine” Finish. Auf der Homepage sucht man vergeblich nach einer Definition, allerdings lassen viele Swatches anderer AMC Shine Lidschatten vermuten, dass sie alle etwas nach Duochrome aussehen. Und so ist es auch bei der Nr. 31: geswatcht offenbart er noch eine andere Seite, eine dunklere! In verschiedenen Lichtverhältnisses wirkt der Lidschatten mal wie helles Altgold, und mal wie ein brauner Burgunderton – wunderschön! 

CIMG5118
Solche Eigenschaften weiß ich bei Lidschatten ja wirklich zu schätzen. Mit nur einem Lidschatten auf dem Lid schafft man die Illusion, man habe ein Augen Make-up mit mindestens 2 Lidschatten geschminkt! Aufgetragen wirkt er durch den Lichteinfall auf dem beweglichen Lid hell, altgold, in der Lidfalte und im äußeren Drittel jedoch mehr burgunderfarben. Zusammen mit einem passenden Lidstrich in einem dunklen, rötlichen Lilaton hat man in Rekordzeit ein hübsches, dezentes, aber alles andere als eindimensionales Augen Make-up geschminkt!

CIMG5102-tile
Ich als fauler Nudeliebhaber bin absolut begeistert und habe bereits eine weitere Bestellung Inglot Lidschatten in Auftrag gegeben und so einige AMC Shines auf die Liste gesetzt. Denn der Gollum in mir schreit schon laut nach Nachschub - viel davon!

Habt ihr auch solche Lidschatten, die je nach Lichteinfall die Farbe verändern? Bisher habe ich nur den Mineralize Eyeshadow in “Summer Haze” aus der Naturally Kollektion von Mac, bei dem es allerdings bei weitem nicht so ausgeprägt ist, wie bei diesem Exemplar!

Liebe Grüße,
neue_Signatur